ASTRAL DOORS: Interview mit Martin Haglund

27.03.2006 | 20:13

Pünktlich zur Veröffentlichung der neuen ASTRAL DOORS-Platte "Astralism" könnt ihr im Folgenden ein Interview mit Martin, einem der Gitarristen von ASTRAL DOORS, verfolgen.

Tilmann:
Ihr habt mittlerweile drei "Full-Length-Alben" veröffentlicht. Welches davon ist dein Favorit? Gibt es mittlerweile schon Songs, mit denen ihr euch nicht mehr identifizieren könnt?

Martin:
Es gibt kein spezielles Lieblingsalbum, aber "Astralism" hat die stärksten Songs. Nein, es gibt keine Songs, mit denen wir uns nicht mehr identifizieren können. Sie sind alle unsere Kinder und wir lieben sie alle, haha.

Tilmann:
Da ich keine Texte vorliegen habe, möchte ich wissen, was ihr mit 'EVP', dem Opener der CD, meint.

Martin:
Wenn du Nachrichten von Toten über Kassettenrekorder oder anderen elektronische Geräte erhältst, nennt man das 'EVP'. Es steht für "Electronic Voice Phenomenon". Patrik hatte die Inspiration für diesen Song von dem Film "White Noise".

Tilmann:
Bitte erzähl unseren Lesern etwas über andere Texte, die wichtig für euch sind.

Martin:
Das ist etwas, was Patrik beantworten sollte, aber 'London Caves', 'Black Rain' und 'Israel' sind starke Texte, die von sehr wichtigen Dingen handeln.

Tilmann:
Welche Songs vom neuen Album können wir von euch live erwarten?

Martin:
Die momentane Setlist beinhaltet 'Black Rain', 'London Caves', 'Fire In Our House' und 'Raiders Of The Ark'. Aber das wird sich vermutlich noch ändern.

Tilmann:
Was erzählt ihr Kritikern, die euch vorwerfen, dass ihr mit der neuen Platte kein Risiko eingegangen, sondern auf Nummer sicher gegangen seid? (Siehe Review zu "Astralism")

Martin:
Wir sind nicht hier, um Risiken einzugehen – wir wollen lediglich gute Musik schreiben. Daher sitzen wir nicht herum und sagen: "Jetzt schreiben wir mal diese oder jene Art Songs". Wir schreiben aus unseren Herzen und ich denke, dass man das in der Musik hören kann. Wir wollen die Dinge nicht komplizierter machen, als sie sind. "Astralism" ist ein langes Album und hat sehr viel Musik zu bieten. Daher denke ich, braucht es etwas Zeit, um darin zu versinken. Aber irgendwann nimmt es deine Seele in Besitz, so dass du verdammt bist, im Zeichen von "Astralism" zu leben, haha. Spaß beiseite: Ich denke es ist ein "Grower" und braucht ein paar Durchläufe.

Tilmann:
Können wir von dem nächsten Output etwas mehr Abwechslung erwarten? Ich beziehe die Frage hauptsächlich auf den Gesangsstil von Patrik, da ich weiß, dass er mehr Stimmungen als die aggressiv wütende herüberbringen kann. Bitte verstehe mich da nicht falsch, aber das ist ziemlich mein einziger Kritikpunkt an der neuen Platte.

Martin:
Derzeit liegt unser Hauptaugenmerk auf "Astralism" und daher kann ich nichts über unser nächstes Album erzählen, weil es sich im Moment so weit entfernt anfühlt. Da wir einen vollen Terminkalender bis Ende 2006 haben, denke ich, dass es bis dahin auch keine neuen fertigen ASTRAL DOORS-Songs geben wird.

Tilmann:
Was können wir in Zukunft von ASTRAL DOORS erwarten? Gerade wenn man die erfolgreichen Konzerte u. a. mit DORO berücksichtigt.

Martin:
Wir werden im Sommer auf einigen Festivals spielen und im Herbst werden wir als Support für BLIND GUARDIAN für ca. 35 Gigs in Europa touren.

Tilmann:
Gibt es noch irgendetwas, was du den Lesern von POWERMETAL.de sagen möchtest?

Martin:
Bleibt dem Heavy Metal treu, besucht unsere Konzerte und rastet aus!

Redakteur:
Tilmann Ruby

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