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BIOMECHANICAL: Interview mit John K.

26.09.2005 | 18:12

Kaum eine andere neue Band hat mich in letzter Zeit so überrascht, wie die Engländer BIOMECHANICAL. War ihr Erstling "Eight Moons" auf Grund schlechter Promotion in unseren Breiten komplett an mir vorbei gerattert, so faszinierte mich der Nachfolger "The Empires Of The World" sofort. Und das lag nicht nur am grandiosen Gesang von Exil-Grieche John K., den der geneigte Freund qualitativ hochwertiger Musik eventuell bereits von BALANCE OF POWER und deren Werk "The Heathen Machine" her kennt. Dort ist er nicht mehr, da er sich komplett um BIOMECHANICAL kümmern möchte. Ein weiser Vorsatz.

Holger:
Die obligatorische Einstiegsfrage nach dem Ursprung...

John:
Im Jahr 1999 habe ich als Assistent für den bekannten Produzenten Steve Brown (THE CULT, MANIC STREET PREACHERS) gearbeitet. Ich bemerkte, dass ich ein Album komponieren könnte, da ich ziemlich viel Freizeit hatte. Ich habe schon immer in irgendwelchen Bands gesungen und so etwas war schon lange ein Traum von mir. So entstand BIOMECHANICAL (zuerst nur als Projekt) und ich habe das Material zu "Eight Moons" im April 1999 geschrieben. Dann habe ich mit Gitarrist Steve Forward ein Demo aufgenommen. Steve ist ein toller Gitarrist und er brachte mich mit Jamie Hunt zusammen. Dies war der endgültige Moment, in dem ich realisierte, dass ich eine komplette Band zusammenstellen musste. Vor allem, da Steve Brown unser Manager werden wollte. Allerdings stellte es sich als schwierig heraus, vier weitere Musiker zu finden, die meine Träume teilten. Aber die Dinge entwickelten sich dann doch gut und wir veröffentlichten zuerst "Eight Moons" über Revolver Records und nun "The Empires Of The World" auf Earache Records.

Holger:
Warst du denn damals schon Mitglied bei BALANCE OF POWER?

John:
Absolut nicht. Die Zusammenarbeit mit BALANCE OF POWER entstand erst viel später. Ich bekam einen Anruf von ihrem Manager Vince Brotheridge, der mir mitteilte, dass seine Jungs so schnell wie möglich einen Sänger benötigen würden. Ich nahm die Gelegenheit beim Schopf und sang "Heathen Machine" im Sommer 2003 für sie ein. Sie wollten auch eine Tour spielen, aber das klappte leider nicht. Immerhin haben wir auf coolen Festivals wie Building A Force bei euch und Bloodstock in England gespielt.

Holger:
Haben die anderen Mitglieder von BIOMECHANICAL vorher in anderen Bands gespielt?

John:
Unser Drummer Matt C. hat vorher bei einer Truppe namens VIOLATION gespielt, deren Mitglieder heute fast alle bei GUTWORM sind. Chris und Jamie haben immer mal wieder gejamt und Jon Collins war Mitglied eines Symphonie-Orchesters, wenn man das als Band zählen kann. ;)

Holger:
Meinetwegen. ;) Wie seid ihr denn nun an den Deal mit Revolver Records gekommen?

John:
Matt kannte jemanden von BPI (ein Musikindustrie-Board – der Red.). Er schlug vor, dass wir ein Demo an Paul Birch, ihren Chef schicken sollten. Das taten wir auch. Glücklicherweise mochte er unser Demo und bot uns sofort einen Vertrag an. Im Sommer 2003 unterschrieben wir und im Oktober erschien das Album auch schon.

Holger:
Das ging ja dann alles ganz schön fix. Habt ihr denn auch Showcases gespielt und das Demo auch anderswo angeboten?

John:
Wir taten beides. Wir haben die Labels mit unserem Demo torpediert und bekamen Anfragen von Sanctuary, SPV, Spitfire und einige kleineren Labels. Dann haben wir ein Showcase für Sanctuary gespielt. Die mussten sich dann aber zwischen uns und einer Band namens TRINITY entscheiden. Das war, glaube ich zumindest, dieses Projekt von Bruce Dickinson, Geoff Tate und Rob Halford, was ja dann nicht zu Stande kam. Auf jeden Fall bekamen wir deshalb den Zuschlag nicht. Damit habe ich aber kein Problem. So läuft das eben mit den Labels. Wir wurden häufig auf Warte-Position geschoben, da unsere Musik keinem Trend folgte und so entschieden wir uns schlussendlich für Revolver Records.

Holger:
Gerade das Debüt ist hier aber sehr schwer erhältlich. Ist euch das eigentlich bewusst? Wird es eine Wiederveröffentlichung auf Earache geben?

John:
Ja, leider stellte sich bald heraus, dass der Vertrieb nicht in der Lage war, die Scheibe vernünftig auszuliefern. Aber immerhin half uns die Veröffentlichung vorwärts zu kommen, da wir doch massig Presse bekommen haben. Natürlich würde ich das Album gerne noch mal heraus bringen, aber es ist zu früh darüber zu reden. Das müssen wir abwarten.

Holger:
War das denn nur ein Deal über ein Album?

John:
Ja, mit Revolver schon, mit Earache läuft es über vier Scheiben. Das ist toll, so hat man den Kopf frei für das nächste Album und muss sich nicht darum kümmern, wie es weiter gehen wird.

Holger:
Kann ich mir vorstellen. Wie genau seid ihr denn nun an Earache geraten, da ihr nicht gerade typisch für das Label klingt?

John:
Ich weiß nicht, ob du es mitbekommen hast, aber das Label hat seine Pforten geöffnet für neue Stile, was ich sehr gut finde. Sie betrachten sich als Metal-Label, wir sind eine Metalband, also passt das auch.

Holger:
Wenn es doch immer so einfach wäre. Es scheint, als seid ihr höchste Priorität für sie?! Wohl eine neue Erfahrung für euch, oder?

John:
Definitiv. Ich bin total glücklich, dass sie uns so sehr unterstützen. Wir arbeiten sehr hart als Band. Da ist es toll, wenn man Leute hinter sich hat, die hinter einem stehen (klingt logisch - grinsend, der Lektor). Ich könnte gar nicht nach mehr fragen.

Holger:
Kommen wir mal zur Musik, die sehr schwer zu beschreiben ist. Ihr vermischt sehr viele Stilistiken in eueren Songs. Steckte da von Beginn an eine Absicht dahinter oder entstehen diese teils sehr anstrengenden Kompositionen quasi aus dem Bauch heraus beim Songschreiben?

John:
Da ich der Hauptwriter bin, kann ich sagen, dass alles ganz natürlich entsteht. Wir lieben alle möglichen Arten von Metal. Als ich begann das Material zu "Eight Moons" zu komponieren, habe ich mir nicht gesagt: "So, jetzt schreibe ich einen Power-Metal-Song und danach einen Prog-Metal-Song". Wir alle lieben auch Soundtracks, so dass dort schon die Liebe für Orchestrierung her kommt. Klar, man macht sich Gedanken, was man denn nun schreiben möchte, aber ich denke niemals: "Lass uns mal soviel Verrücktes wie möglich mixen und schauen, was dabei heraus kommt". Alles entsteht auf Grund unserer Passion für Metal, alten und neuen.

Holger:
Schön zu hören. Klingt ja auch gut. Zumindest für Fans, die sich nicht selbst limitieren. Da in euren Songs teilweise sehr viel auf einmal passiert - habt ihr keine Angst, dass ihr die Hörer manchmal überfordert? Wem würdest du BIOMECHANICAL empfehlen?

John:
Wir haben eigentlich herausgefunden, dass unsere Musik sehr schön all diese Kombinationen transportieren kann und den Hörer eigentlich nicht überfordert. Wahrscheinlich liegt das daran, dass wir aus einer "Metalperspektive" heraus schreiben und es dann auch genau danach klingt. Auf jeden Fall kommen die meisten Zuschauer auf unseren Konzerten sehr gut mit unserer Musik klar.

Holger:
Freut mich zu hören. Kommen wir noch mal zu BALANCE OF POWER zurück. Waren es ausschließlich Timing-Probleme, die dich dazu bewegten die Band zu verlassen?

John:
Etwa ein Jahr nach Veröffentlichung von "Heathen Machine" stellte ich fest, dass ich nicht länger bei der Band bleiben konnte. Immer wenn ich etwas mit BOP unternahm, kam ich mit BIOMECHANICAL nicht vorwärts. Das konnte so nicht weiter gehen. Ich nehme meine Band sehr ernst und ich kann nur 100% geben, weniger würde auch gar nicht funktionieren. Ich glaube, dass es nicht besonders produktiv für mich ist, in mehreren Band gleichzeitig zu spielen. Wenn man Songs schreibt, verarbeitet man darin eigene Erfahrungen und Dinge, die einen zu dem Menschen haben werden lassen, der man ist. Diese Erfahrungen formen somit auch deine Band. Wenn ich diese Erfahrungen mit noch mehr Bands teilen müsste, würde ich meine Richtung aus den Augen verlieren. Außerdem verliere ich dabei auch das persönliche Verhältnis zur Musik. Ich persönlich denke, dass diese Frage viel tiefer geht als nur danach, wie viel Zeit man investieren kann.

Holger:
Eine schöne Antwort. Wo du gerade dabei bist, bleiben wir doch beim Songwriting. Beschreibe doch bitte mal, wie ein Song entsteht. Die Kompositionen klingen so, als würde jedes Mitglied eine wichtige Rolle dabei spielen.

John:
Die Musik stammt fast ausschließlich aus meiner Feder und ich arrangiere das auch fast alles. So kann man konzentrierter arbeiten. Ich habe in Bands gespielt, wo alle komponiert haben und es ist immer nur Chaos entstanden. Das Beste ist es sich über das Feeling des entstehenden Albums klar zu werden, bevor man mit dem Schreiben beginnt. Wenn ich mir dessen bewusst bin, habe ich ein besseres Verständnis fürs Tempo und die Texte. Dann setze ich mich an den Computer und beginne zu komponieren. Das scheint gut zu klappen und ich bin froh, dass den anderen Jungs in der Band meine Songs gut gefallen.
Zum anderen ergänzen meine Musiker mich ganz hervorragend und das Ergebnis trägt natürlich ihre Handschrift. Jeder trägt so sein Scherflein zu den Songs bei. In anderen Bands gibt es mehrere Songwriter, bei BIOMECHANICAL ist das mein Job, wobei ich sagen muss, dass Jon Collins die Texte schreibt. Er ist ein toller Texter und ich bin glücklich, dass er mir das auch irgendwann einmal mitgeteilt hat. ;)

Holger:
Aha. Nicht ganz unwichtig ist aber – vor allem wenn man sich den Unterschied zwischen den beiden Alben anhört – der Sound. Wie seid ihr denn an Andy Sneap geraten?

John:
Durch Earache und Elitist Records. Wir hatten einige Diskussionen über die Produktion. Ich wollte halt vorwärts kommen und da stand sein Name eben ganz oben auf meiner Wunschliste. Du kannst dir vorstellen, wie begeistert wir waren, als er zusagte.

Holger:
Ja. Er gehört unfraglich zu den begehrtesten Produzenten zu Zeit. Und das Ergebnis gibt euch ja auch Recht. Wenn man "Eight Moons" mit dem neuen Werk vergleicht, denkt man, da würden Dekaden dazwischen liegen. Während das Debüt leicht an frühe QUEENSRYCHE-Werke erinnert, kracht "The Empires Of The World" mit seinem modernen Klang brachial über den Hörer her. Und genau das passt auch zur Musik.

John:
Ich denke, es ist eine notwendige Weiterentwicklung des Sounds. Ich mag mich nicht ständig wiederholen. Aber man muss auch aufpassen, dass man sich nicht zu sehr verändert und seine Identität verliert. Das ist schwierig, aber ich glaube, uns ist das gut gelungen. Ich mag es, immer wieder Neues auszuprobieren. Das ist der aufregende Teil des Songwritings.

Holger:
Vor allem der Opener bricht über den völlig hilflosen Hörer wie ein Gewittersturm herein. Während so eine Nummer den einen oder anderen überfordern könnte, ist zumindest sicher gestellt, dass ihr danach jedermanns Aufmerksamkeit erreicht habt. Steckt da Absicht dahinter?

John:
Lustig, dass du gerade das erwähnst. Für lange Zeit war der Titelsong der Opener des Albums, aber kurz vor Veröffentlichung stellte ich fest, dass wir zu Beginn einen Song brauchen, der richtig reinknallt. Das war nicht ganz einfach, da ich nicht wollte, dass der Titelsong nach so einer Eröffnung schwächer klingen sollte. Aber auch das ist uns ganz gut gelungen.

Holger:
Allerdings. Ihr werdet gerne mit Bands wie NEVERMORE, FEAR FACTORY, PANTERA und STRAPPING YOUNG LAD verglichen. Ist das Musik, die du in deiner Freizeit hörst?

John:
Ich höre meist orchestrale Soundtracks in meiner Freizeit. Manchmal höre ich auch Metal, aber dann eher die Klassiker. Obwohl ich die großartigen Bands, die du genannt hast, auch alle mag.

Holger:
Neben diesen Kapellen habe ich mehrmals gedacht, dass deine Stimme etwas an die von Eric A.K. (FLOTSAM & JETSAM) erinnert. Ist er eventuell einer deiner Einflüsse?

John:
Kann ich nicht sagen, da ich zu wenig von FLOTSAM & JETSAM kenne. Diese Songs sind allerdings klasse!

Holger:
Das solltest du ändern. Aber zurück zu BIOMECHANICAL. Wenn man sich anhört, welche stilistische Bandbreite du in den Songs verarbeitest, wird es nicht ganz einfach gewesen sein, die richtigen Musiker zu finden, die diese teils wirren Ideen teilen, oder?

John:
Hehe. Alle Jungs in der Band hören sehr unterschiedliche Sachen. Ihr Geschmack geht von DREAM THEATER, STEVE VAI (Jamie Hunt) bis OPETH, von GENESIS (Jon Collins) zu METALLICA, von PANTERA (Chris Webb) bis hin zu MESHUGGAH und CANNIBAL CORPSE (Matt C). All diese Einflüsse kann man in unsere Musik wahrnehmen und auch noch einiges mehr.

Holger:
Das stimmt wohl. Hört man sich den gewaltigen Fortschritt zwischen den beiden Alben an, so fragt man sich, was man vom nächsten Werk denn erwarten darf.

John:
Wir werden einen kleinen Schritt rückwärts machen und etwas mehr Melodie einfließen lassen, ohne dabei an Härte zu verlieren. Wie immer wird aber der orchestrale Teil sehr massiv präsent bleiben.

Holger:
Man könnte die Frage auch so stellen: Wie viele verschiedene Stilistiken kann man in einem Song verarbeiten?

John:
So denken wir nicht. Wie ich schon sagte, wir wollen nicht, dass man zu viel über unsere Musik nachdenken muss.

Holger:
Könnt ihr denn alles bisher live reproduzieren?

John:
Ja, klar. Wir haben ein Backtracking-System, das die orchestralen Passagen einspielt. Allerdings benutzen wir das auch nicht immer, da es unseren Set immer etwas steif macht. Es ist wenig spontan, permanent mit einem Klick-Track zu spielen.

Holger:
Wohl wahr. Bleiben wir in der Livesituation. Ist es für euch nicht schwierig den richtigen Tour-Partner zu finden? Gerade Fans von progressiver Musik scheinen ja gerne etwas engstirnig zu sein, wenn es um neumodische Klänge geht. Obwohl Bands wie PAIN OF SALVATION, NEVERMORE, DREAM THEATER oder auch NILE perfekt zu euch passen würde. Meinst du nicht auch?

John:
Ich werde jetzt nichts über Fans progressiver Musik sagen. Sie hören, was ihnen gefällt und das ist gut so. Ich denke, wir passen besser zu heftigeren Bands als zu technischen Kapellen. So würden mir von deinen Vorschlägen PAIN OF SALVATION, NILE oder NEVERMORE am ehesten zusagen. Wir haben übrigens bereits für NEVERMORE in Griechenland eröffnet und das war echt super. Aber es scheint, dass wir mit sehr unterschiedlichen Truppen gut auftreten können. So haben wir letztens erst ein tolles Konzert mit DEVIL DRIVER gespielt und wir planen eine Tour mit STAMPIN' GROUND. Eine tolle Band und ich freue mich auf die Tour!

Holger:
Stört es euch, wenn ihr als progressive Band bezeichnet werdet?

John:
Diese Bezeichnung hat viele verschiedene Bedeutungen. Wir hoffen, dass wir den Heavy Metal vorwärts bewegen und wenn es nur einen Zentimeter ist. Wenn du aber von melodischen, sauberen Vokals und langen Keyboardsoli sprichst, dann passt das nicht. Ich stimme dir zu, dass wir viele komplexe Passagen in unseren Songs haben, aber alles ist songdienlich. Wir spielen nur Metal. Das ist alles.

Holger:
Ich finde auch, dass gerade diese Kategorien oft dazu führen, dass viele Leute von vorne herein Bands nicht antesten. Stimmst du dem zu?

John:
Eigentlich nicht. Metal hat immer schon mehr über Mundpropaganda funktioniert. Solange es also genügend Leute gibt, die unsere Musik mögen, wird es sich auch herum sprechen.

Holger:
Interessante Theorie. Kommen wir aber mal zu den Texten, die sehr wichtig zu sein scheinen. Wie es scheint, sind beide Alben lyrisch miteinander verknüpft. Vielleicht kannst du das mal näher erklären.

John:
Klar. Der Ansatz war eine Art Konzeptstory, ohne dabei aber von A nach B zu erzählen. Wir erzählen von Dingen, die uns stören, aber mit einem Science-Fiction-Feeling. Vielleicht vergleichbar mit "Blade Runner" oder "Matrix". So dreht es sich in den Texten zu "Eight Moons" um die Ignoranz, die wir tagtäglich den Problemen anderer entgegen bringen. Auf dem neuen Album geht es darum, dass wir auf Grund unserer täglichen Routine nicht mehr erkennen können, dass wir seit Jahrtausenden von einem genetischen Code angetrieben und gesteuert werden. Dieser Code arbeitet manchmal wie ein Virus und dadurch entstehen Krieg und Zerstörung. Das ist die simple Wahrheit, die wir aber nicht sehen können. Ich zitiere "Matrix" :'Pulled over your eyes to blind you from the truth.'
Die Story beschreibt die Situation aus der Sicht eines einzelnen Mannes, der seine tiefsten Ängste bekämpft hat ("Eight Moons") und der auf dem zweiten Album genau zu dem geworden ist, was er vorher bekämpft hat. Er unterstützt Gewalt und Krieg, wacht aber auf dem halben Weg seiner selbst gewählten Realität auf.

Holger:
Schräge Geschichte, aber interessant. Hast du ein favorisiertes Konzeptalbum?

John:
Ja, "Operation:Mindcrime".

Holger:
Sehr gute Wahl! Denkst du, eine perfekte Story kann auch ohne perfekte Musik funktionieren?

John:
Absolut. Das kann wie ein Film funktionieren, nur auf einer Audio-Ebene.

Holger:
Okay, eine letzte Frage. Welche Bands müssten auf einem Festival, das du organisieren darfst, spielen?

John:
Oha. Das ist eine schwierige Frage.
Headliner: JUDAS PRIEST, QUEENSRYCHE, IRON MAIDEN, METALLICA, SLAYER

Supports: MEGADETH, ANTHRAX, TESTAMENT, EXODUS, SEPULTURA

Außerdem: SHADOWS FALL, MESHUGGAH, MUDVAYNE

Holger:
Coole Mischung. Vielen Dank für deine Zeit.

John:
Vielen Dank für das Interview.

Redakteur:
Holger Andrae

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