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DISBELIEF: Interview mit Kai Bergerin

06.03.2005 | 18:01

Schon mit ihrem letzten Album "Spreading The Rage" (2003) konnten DISBELIEF einen absoluten Volltreffer landen und beeindruckten dabei mit Hits wie 'Ethic Instinct'. Mit der neuen Scheibe "66 Sick" (wie unschwer zu erraten ist, der sechste Longplayer der Bandgeschichte) haben es die Jungs erneut geschafft ihre Klasse unter Beweis zu stellen. Die notwendigen kleinen Veränderungen, um nicht nur einen bloßen Abklatsch des Erfolgsalbums "Spreading The Rage" aufzubieten, wurden überzeugend in den DISBELIEFschen Sound integriert und legen die Vermutung nahe, dass alles was dieses Quintett anfasst, unweigerlich zu Gold wird.
Drummer Kai Bergerin gibt ausführlich Auskunft zum neuen Rundling und was sonst noch so los ist im DISBELIEF-Camp.


Stephan:
Wann genau habt ihr die Aufnahmen zu "66 Sick" abgeschlossen und lief alles nach Plan?

Kai:
Dabei lief eigentlich alles nach Plan. Wir waren im November für drei Wochen in einem Studio in Dänemark bei Tue Madsen und haben in einem Zug aufgenommen, gemischt und gemastert. Es lief eigentlich alles so, wie wir uns das vorgestellt hatten und da waren wir recht glücklich, weil man das ja vorher nie so genau weiß, wie es alles läuft.

Stephan:
Denkst du, dass du jetzt schon genug Abstand zu den Songs hast, um sie objektiv beurteilen zu können?

Kai:
Das hab ich eigentlich nie. Auch bei ganz alten Platten habe ich keine Objektivität, glaube ich. Ich habe dann manchmal direkt Probleme, mir das später noch mal anzuhören, aber das muss man ja auch mal machen, um es zu analysieren, damit man bei neuen Platten dann an den richtigen Sachen arbeiten kann. Aber Objektivität habe ich da ganz bestimmt nicht.

Stephan:
Worin siehst du die Veränderungen bzw. Verbesserungen gegenüber dem Vorgänger "Spreading The Rage"?

Kai:
Wir hatten uns nach "Spreading The Rage" mal zusammengesetzt und uns überlegt, was jeder Einzelne gerne verbessern würde. Wir sind dann dahin gekommen, dass wir zum einen bisschen eingängiger klingen wollen, weil wir teils doch sehr sperrig sind und in der Richtung wollten wir was tun. Das andere ist, dass wir trotzdem noch aggressiver und agiler klingen wollten. Das sind die zwei Hauptdinge.
Wir haben dann noch begonnen, die Gitarren noch einen ganzen Ton runter zu stimmen, da ist dann von den Frequenzen her mehr Platz für den Gesang entstanden, was den neuen Aufnahmen, glaube ich, sehr gut tut.

Stephan:
Gerade im Death-Metal-Bereich gibt es nicht so viele Bands mit einer wirklich eigenen Identität. Ihr habt jedoch über die Jahre hinweg einen unverkennbaren Stil entwickelt, der euch auf jeden Fall vom Großteil der Szene abhebt. Ich nehme an, dass du das ähnlich siehst...

Kai:
Es ist natürlich erstmal schön, dass du das sagst und so siehst. Ich sehe das ähnlich...

Stephan:
Wie wichtig ist dir dieser Wiedererkennungseffekt und kannst du dir vorstellen, euren Stil auf einem zukünftigen Album eventuell auch stark zu verändern?

Kai:
Letzteres kann ich mir durchaus vorstellen. Ich meine, unsere Musik entsteht aus unserem Bauch heraus. Jeder von uns hat so seine Einflüsse und die wurzeln nicht alle nur im Death Metal. Wir hören ganz verschiedene Paletten von Musik, das bezieht sich manchmal auch gar nicht mehr nur auf Metal. Es gibt sehr viele Einflüsse, und die sind auch bei jedem von uns sehr verschieden. Wir kommen da auch manchmal schön ins Streiten, wie man das über Musik gerne macht.
Im Grunde ist die Palette von Einflüssen sehr groß und wir probieren, in der Musik, die wir machen, das alles irgendwo wieder reinzubringen und zu sehen, dass wir wirklich unser eigenes Ding machen. Dass das nun gerade Death Metal ist, das ist halt so, da haben wir uns irgendwie drauf geeinigt. Das ist dann halt DISBELIEF, und das ist auch gut so. Da sind Aggressionen dabei und das wollen wir auf jeden Fall haben. Wir schielen wirklich nicht nach anderen Bands. Ganz im Gegenteil, sobald wir merken, dass etwas sehr typisch für irgendwas ist, dann lassen wir es lieber und umschiffen solche Klippen lieber.

Stephan:
Kannst du mit der Bezeichnung Deathcore für euren Stil etwas anfangen?

Kai:
Deathcore... (überlegt)

Stephan:
Das ist nicht auf meinem Mist gewachsen.

Kai:
Hmm, Bezeichnungen sind immer schwierig. "Death" auf jeden Fall, das ist auch durch den Gesang ganz klar gegeben. Und "Core"... Du meinst, so in Richtung Hardcore?

Stephan:
Ja. Also es ist so, dass Nuclear Blast euch in ihrem Infoblatt als "Emotional Deathcore" bezeichnet haben, deshalb die Frage...

Kai:
Naja, das Ganze muss einen Namen haben um es zu vermarkten und da ist nichts falsch dran. Also "Death" sind wir, wir fühlen uns auch durchaus in Hardcore-Gefilden sehr zu Hause und "emotional" ist das alles auf jeden Fall. Es sind sehr viel Emotionen im Spiel, die wir in die Musik verpacken. Das kann ich schon so unterschreiben, die Schublade ist okay. (lacht)

Stephan:
Gut, anderes Thema. Was versprecht ihr euch von dem Wechsel zu Nuclear Blast?

Kai:
Hauptsächlich versprechen wir uns eine professionellere Arbeitsweise, vor allen Dingen im Ausland. Vorher hatten wir ja Massacre Records, und ich möchte über die auch nicht schlecht reden, die haben ihre Sache gut gemacht, allerdings hauptsächlich in den Bereichen Deutschland, Österreich und Schweiz. In allen anderen Ländern, wo wir auch getourt sind, haben wir deutlich gesehen, dass die Leute uns einfach nicht kennen. Das liegt auch an den Marketingwegen und die waren bei Massacre einfach beschränkt. Sie hatten auch nicht so das Bemühen uns außerhalb von Deutschland und Österreich bekannt zu machen. Da Nuclear Blast einfach eine größere Struktur hat, hoffen wir, jetzt auch im Ausland mehr Resonanz zu bekommen und uns einen ähnlichen Stellenwert zu erkämpfen, wie wir ihn in Deutschland haben.
Die Platte kommt auch in Amerika raus und wir hoffen natürlich, dass wir auch da mal einen kleinen Nagel einschlagen können. Erhältlich waren die Platten überall, "Spreading The Rage" war auch in Amerika, Norwegen, England, Schweiz und so erhältlich, aber da fehlte es so an der Arbeit uns dort publik zu machen. Was die Leute nicht kennen, bleibt halt auch in den Regalen stehen.

Stephan:
Aber besteht bei diesem Label nicht die Gefahr, dass ihr dort nur eine Band unter vielen seid, während ihr bei fast allen anderen Firmen die absolute Nummer eins im Stall wärt?

Kai:
Sehe ich im Fall von Nuclear Blast eigentlich nicht so. Natürlich muss man ganz klar wissen, da sind große Bands mit dabei, die dann und wann auch durchaus mal Vorrang haben. Wir kennen in dem Laden von Nuclaer Blast so viele Leute, die uns auch schon ewig lang kennen und wenn man durch die Plattenfirma geht, da haben sehr viele auch freiwillig ein DISBELIEF-Shirt an, weil sie einfach auf uns stehen. Wir haben da eine ziemlich gute Lobby, würde ich mal sagen.
Die machen professionelle Arbeit, natürlich muss man erstmal abwarten, wie das nun wird. Meine Erwartungen habe ich dir geschildert, ob das so eintritt, kann ich dir vielleicht in einem Jahr mal sagen. Wir versprechen uns schon einiges davon, und die Angst, die du eben angesprochen hast, haben wir eigentlich nicht.

Stephan:
Seid ihr im Vorfeld von "66 Sick" auf Grund des großen Erfolges von "Spreading The Rage" anders herangegangen als an frühere Platten?

Kai:
Vielleicht ein bisschen bewusster. Nach "Spreading The Rage" hatten wir uns ja mal zusammen gesetzt und besprochen, was wir machen wollen und wir wissen, dass Nuclear Blast ja auch was sehen will, dass wir uns weiter entwickeln und gute Qualität abliefern. Somit war natürlich auch ein bisschen Druck da und wir sind sehr bewusst damit umgegangen und haben geschaut, wo wir unsere Stärken haben und wo wir sie ausbauen können.
Wir haben uns auch vorher schon Mühe gegeben mit unseren Platten, so ist es nicht. (lacht) Aber es war ein bisschen anders durch den Wechsel der Plattenfirma und den Erfolg von "Spreading The Rage". Da will man ja auch nicht das Gleiche nochmal machen, da muss man sich Gedanken machen, dass man sich nicht einfach wiederholt. Das ist sehr wichtig, denn "Spreading The Rage" Part zwei braucht kein Mensch.

Stephan:
Ihr habt diesmal mit einem neuen Produzenten zusammengearbeitet, nämlich Tue Madsen. War der Grund für den Wechsel wirklich nur die Suche nach neuen Inspirationsquellen oder gab es im Nachhinein auch etwas, mit dem ihr bei Andy Classen nicht so zufrieden gewesen seid?

Kai:
Das kann ich wirklich nicht sagen. Ich finde nach wie vor, dass Andy Classen mit uns immer super gearbeitet hat. Für uns alle ist es sehr wichtig, dass eine Weiterentwicklung da ist. Stillstand ist ein Zustand, den wir alle nicht ertragen können. Das Studio und die Arbeitsweise des Produzenten ist sehr wichtig für die Produktion, deshalb sind wir sehr scharf drauf, auch mit anderen Leuten zusammen zu arbeiten.
Mit der Produktion von "Spreading The Rage" sind wir nach wie vor sehr zufrieden, aber man muss dann auch mal den Schritt wagen, was anderes zu machen, sonst besteht die Gefahr sich zu wiederholen und gerade das wollten wir ja nicht. Ich bin auch nach wie vor ein Fan von Andy Classen und ich möchte auch nicht ausschließen, dass wir da mal wieder hinfahren, aber im Augenblick mussten wir halt erstmal andere Wege gehen um uns weiter zu entwickeln.

Stephan:
Wie war die Zusammenarbeit mit Tue Madsen dann letztendlich?

Kai:
Es gab eine ganze Menge Unterschiede zu Andy Classen, weil Tue Madsen eine ganz andere Persönlichkeit ist. Das spiegelt sich in vielen Details wider, im Aufnahmeprozess und auch der Lokalität, wo man ist. Der Tue Madsen ist wohl einen Tick jünger als Andy Classen und hat, glaube ich, nie so diese analoge Aufnahmeweise richtig durchgemacht. Er arbeitet hauptsächlich mit dem PC und ist ein richtiger Computer-Freak und er geht halt einfach anders an Sachen ran.
Wir klingen ja trotzdem noch nach DISBELIEF und das sollte ja auch so sein, so groß ist der Unterschied dann wiederum nicht. Ich weiß nicht, wie du das siehst, aber ich sehe es nicht so, dass da jetzt der höllengroße Unterschied wäre im Bandsound.

Stephan:
Sehe ich auch so.

Kai:
Es macht viel aus, dass wir die Gitarren runtergestimmt haben. Insgesamt wollten wir ein bisschen offener klingen. Andy Classens Produktionen sind sehr gedrungen, alles klingt ein bisschen komprimierter. Die Gitarren sind jetzt wesentlich mehr im Vordergrund. Es ist halt einfach anders geworden, das hängt mit dem Tue Madsen, unseren Stücken und der Gitarrenstimmung zusammen.

Stephan:
Ihr habt einen sehr dichten und brachialen, aber auch differenzierten Sound. Stellt ihr deshalb auch besondere Anforderungen an die Produktion und kommt es öfter vor, dass ihr etwas in die Tonne tretet, weil es euch nicht euren soundmäßigen Vorstellungen entspricht?

Kai:
Das kann man eigentlich nicht sagen. Wir hatten jetzt keine Stücke, die wir aufgenommen hatten und die dann in die Tonne getreten wurden. Wir haben beim Mix schon viel Mühe gehabt, das alles so differenziert hinzubekommen. Aber durch die Erfahrung, die wir haben, kann man das im Vorfeld schon ungefähr abklären. Das ist dann halt beim Mix eine Menge Arbeit, das alles so hinzubekommen. Aber für den Mix hatten wir zum Glück sehr viel Zeit, da kann man das machen.

Stephan:
Mir gefällt das Coverartwork sehr gut. Auch wenn der Interpretationsspielraum dabei bestimmt gewollt ist, kannst du mal kurz umreißen, was es für euch ausdrücken soll und in welchem Bezug zum Album es steht?

Kai:
(lacht) Das kann ich leider nicht so. Die Sache war die, wir haben an dem Cover arbeiten wollen und haben zwei Künstler eingeschaltet, die parallel an dem Cover gearbeitet haben. Der eine war dann ausgestiegen, weil er so recht keine Zeit mehr dafür hatte. Dann hatten wir noch einen anderen Künstler, der dann aber auch zeitlich in Probleme gekommen ist und nur noch Entwürfe hatte, mit denen wir überhaupt nicht zufrieden waren. Dann sind wir ein bisschen ins Schwitzen gekommen, weil wir auf einmal mit gar nichts da standen. Dann hatten wir den Kontakt zu Thomas Eberhardt, der auch für unsere Alben "Infected", "Worst Enemy" und "Shine" das Cover gemacht hatte. Der kennt uns und unsere Musik, und er hat dann das hier mehr oder weniger schnell hingezaubert.
Ich kann halt höchstens so assoziativ was damit anfangen. Es ist wie ein kranker Albtraum, wo man schweißgebadet aufwacht und denkt, das ist doch alles krank hier. Das ist so meine Interpretation jetzt, aber die ist auch jedem selbst freigestellt. Es ist nicht so, dass wir uns darum irgendwie Gedanken gemacht haben.

Stephan:
Ihr habt für die Limited Edition gleich vier Coverversionen eingespielt. Ein komplettes Coveralbum ist aber nicht geplant, oder?

Kai:
Nö, eigentlich nicht. Die Coverversionen sind ja auch schon älter. Zwei von denen hatten wir zu "Worst Enemy"-Zeiten eingespielt, dieses 'Coast To Coast' (von den SCORPIONS - d. Verf.) und das ACCEPT-Coverstück 'Dogs On Leads'. Das SLAYER-Stück ('Spill The Blood' - d. Verf.) hatten wir in einem anderen Studio aufgenommen. Ich weiß jetzt gar nicht mehr, wann das war, aber das ist auch schon länger her. Später hatten wir noch das KILLING JOKE-Stück ('Democracy' - d. Verf.) auf der "Spreading The Rage", das jetzt nicht mit dabei ist. Das sind die fünf Coverversionen, die wir in unserer Historie gemacht haben. (Das vierte Cover auf der Limited Edition von "66 Sick" ist der IRON MAIDEN-Song 'Stranger In A Strange Land' - d. Verf.)
Aber das war jetzt mal ein Spaß für uns, vielleicht machen wir es mal wieder, wenn mal wieder was auftaucht. Es muss halt auch was sein, das zu uns passt, wir können nicht alle möglichen Stücke nehmen. Vielleicht werden wir irgendwann mal wieder das ein oder andere Stück covern, das möchte ich nicht ausschließen, das macht irgendwie auch Spaß, aber so ein ganzes Album wie SIX FEET UNDER ist nicht geplant.

Stephan:
Ihr seid als trinkfeste Zeitgenossen bekannt...

Kai:
(lacht) Uns eilt der Ruf voraus, wir wären trinkfeste Zeitgenossen? Oha!

Stephan:
Gibt's bei euch im Studio auch Saufgelage oder wird da die ganze Zeit über konzentriert am Album gearbeitet?

Kai:
Wir sind sehr diszipliniert, das muss ich jetzt zu unserer Ehrenrettung mal sagen. Vor dem Auftritt sind wir eigentlich nüchtern, ich und unserer Bassist Joe trinken vor dem Auftritt überhaupt nichts. Nach dem Auftritt kann das dann durchaus schon mal eskalieren.
Aber so im Studio, da wird nicht gesoffen. Abends nach dem Aufnehmen trinkt man vielleicht nochmal drei, vier Bier, ansonsten hast du am nächsten Tag 'nen Schädel und Wurstfinger und dann geht überhaupt nichts mehr. Das geht einfach nicht, dafür ist die Zeit und auch das Ziel viel zu wertvoll. Da können wir schon sehr stark differenzieren, wann wir saufen und wann nicht. (lacht)
Wenn man so auf Tour ist, dann ist natürlich auch immer alles umsonst. Dann steht da halt 'ne Kiste Bier und das ist ja sehr schön und auch gesellig. Und dann hat man erst am nächsten Abend wieder eine Aufgabe, und bis dahin sind der Kater und die Wurstfinger weg und dann kann man wieder volle Leistung geben. Okay, wir feiern halt gerne, aber wir wissen auch, wann es angesagt ist zu arbeiten.

Stephan:
A propos Tour. Im nächsten Monat stehen ja die No Mercy-Festivals an. Wisst ihr schon, auf welcher Position im Billing ihr bei den deutschen Dates auftreten werdet?

Kai:
Wir spielen als vierte Band und ich denke, das spielen wir die ganze Tour durch. Nach uns spielen dann noch... Wer spielt denn noch, hilf mir mal!

Stephan:
SIX FEET UNDER, NILE...

Kai:
...und DARK FUNERAL. Genau, die drei spielen nach uns. Vor uns spielen DYING FETUS, CATARACT und WYKKED WITCH.
Wir sind eigentlich recht froh um diese Spielposition, weil die Hallen zu diesem Zeitpunkt voll sind und die Leute aufnahmefähig. Da freuen wir uns sehr drauf, es ist eine gute Zeit.

Stephan:
Welche Festivals werden DISBELIEF in diesem Jahr mitnehmen und auf welches bist du ganz besonders heiß?

Kai:
Wir werden in Slowenien auf dem Metal Camp spielen, wo ich mich sehr drauf freue, weil das mal was ganz anderes ist. Eine andere Mentalität der Leute, da bin ich sehr gespannt drauf, wie das alles von statten geht, auch wie die Leute drauf sind und uns aufnehmen. Dann spielen wir noch das Earthshaker Festival in Geiselwind, irgendwo zwischen Würzburg und Nürnberg. Da haben wir letztes Jahr schon gespielt, das war eigentlich sehr schön und das wird dieses Jahr sicherlich noch sehr wachsen, da die ja MANOWAR als Headliner eingepackt haben.
Ich glaube, am meisten freue ich mich auf das Summer Breeze, weil ich das halt schon kenne. Wir haben dort schon zweimal gespielt und es ist immer eine sehr schöne Stimmung. Es sind viele Leute, die alle Bands sehr wohlwollend aufnehmen und sehr dankbar sind. Die letzten beiden Male, wo wir dort gespielt haben, vor zwei und vor drei Jahren, war auch Bombenwetter gewesen, das war echt immer fantastisch. Aber ich freue mich auch auf die anderen, gerade das Metal Camp in Slowenien, weil ich da ein bisschen gespannter bin. Da weiß man nicht, was einen erwartet.
Es kommt sicherlich noch das eine oder andere Festival dazu, aber da ist bis jetzt noch nichts spruchreif. Ich denke mal, With Full Force wird dieses Jahr nichts, weil wir das letztes Jahr gespielt haben, ebenso Wacken, und es muss auch nicht sein, dass man die ganzen Festivals jedes Jahr spielt. Das finde ich als Gast auch nicht so toll, wenn da immer die gleichen Bands spielen.

Stephan:
Ich danke dir für das Interview und wünsche euch noch viel Spaß weiterhin...

Redakteur:
Stephan Voigtländer

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