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HELLAVISTA: Interview mit der Band

04.11.2018 | 21:06

"Robolution" ist ein feines Stück Thrash Metal geworden. Und Schande über mein Haupt, aber vor der Veröffentlichung war die Band HELLAVISTA bzw. FREUND HEIN mir leider überhaupt kein Begriff. Um diese Bildungslücke zu schließen, bat ich die Jungs um ein kleines, aber feines Interview und dabei sind sie auch ein wenig auf ihre Geschichte eingegangen.

Hey Freunde, Marcel von POWERMETAL.de hier. Vielen Dank für die Beantwortung meiner Fragen. First of all: Wie geht's euch? Alles im Lot?

Danke für dein Interesse! Es könnte uns nicht besser gehen, unser erstes Album ist bei Fans und der Presse gut angekommen und auch neues Material steht bereits wieder in den Startlöchern.

Da es da draußen sicherlich noch ein paar Leute gibt, die noch nicht in den Genuss eurer Musik kamen: Stellt euch doch mal vor.

HELLAVISTA ist musikalisch wohl am ehesten als Groove Thrash Metal zu bezeichnen, obwohl wir es mit strengen Genre-Abgrenzungen nicht so ernst nehmen und durchaus auch mit anderen Einflüssen nicht geizen. Ich denke, wem PANTERA und TOXIC HOLOCAUST gefällt und wer nichts gegen eine Prise Selbstironie hat, der sollte bei uns definitiv mal reinhören.

Ich hatte die Ehre "Robolution" rezensieren zu dürfen. Wie lange habt ihr insgesamt an der Platte gearbeitet und hat die Platte eine spezielle Geschichte?

Die ältesten Songs und Riffs auf "Robolution" gehen schon einige Jahre zurück, aber im Großen und Ganzen war das Material Ende 2016 fertig. 2017 haben wir noch eine Fassung in der alten Besetzung (Gitarre und Keyboard) aufgenommen und in geringer Stückzahl gepresst, auch in der aktuellen Fassung ist Hombre, unser Ex-Keyboarder, noch auf 'Attack Of The Demons' als Gastmusiker zu hören. Das Album hat sich in seinem Entstehungsprozess textlich zu einer Art Konzeptalbum entwickelt. Die Menschen bauen Maschinen, die sich gegen ihre einstigen Herren wenden und die Welt versklaven und nur der Teufel kann der Menschheit, natürlich im Tausch gegen deren Seelen, helfen ihre mechanisierten Unterdrücker zu bezwingen.

Wie viel FREUND HEIN steckt eigentlich in HELLAVISTA und warum habt ihr nicht unter dem Namen FREUND HEIN weitergemacht?

FREUND HEIN macht definitiv nach wie vor einen großen Teil von HELLAVISTAs DNA aus. Glasos Riffs, Harrys Gesang und Hias Schlagzeug waren Kernelemente von FREUND HEIN und sind natürlich auch ausschlaggebend für HELLAVISTAs Sound. Nachdem Grille, der Bassist von FREUND HEIN, aus persönlichen Gründen in die Schweiz gezogen ist, kristallisierte sich immer mehr heraus, dass es Zeit war die Band zu Grabe zu tragen. HELLAVISTA sollte nicht nur ein FREUND HEIN-Reboot sein, sondern auch aus dem Schatten seines Vorgängers treten.

Wer war eigentlich für das coole Artwork der neuen Scheibe zuständig? Da kommen gewisse Parallelen auf...

Das Artwork, auf das wir auch sehr stolz sind, stammt von Andrei Bouzikov, der bereits für Szenegrößen wie TOXIC HOLOCAUST, SKELETONWITCH oder MUNICIPAL WASTE Cover-Artworks entworfen hat.

Welche Bands standen bei eurer Version vom Groove Thrash Metal eigentlich Pate? Also welche Bands kann man getrost als großen Einfluss nennen?

Es gibt zu viele um sie alle aufzuzählen. Wir versuchen immer einen eigenständigen Sound zu erschaffen, aber natürlich bringt auch jeder seine Einflüsse mit an den Tisch. Unsere Wurzeln liegen sicher wie bei vielen Bands in unserem Alter bei den Jugendhelden von METALLICA über ANNIHILATOR bis hin zu PANTERA, aber wir borgen uns gerne aus allen Bereichen Stilmittel.

Um noch einmal darauf einzugehen: Wie waren die bisherigen Resonanzen auf euer Erstlingswerk?

Musik ist natürlich immer Geschmackssache und wir sind da keine Ausnahme, aber bisher waren die Reviews bis auf einige Ausnahmen sehr gut. Besonders hervorgehoben wurden oft der abwechslungsreiche Sound und die handwerkliche Qualität, auf die wir natürlich sehr stolz sind und was uns sehr freut. Auch live haben wir immer wieder nur Gutes gehört, was uns auf jeden Fall motiviert so oft und intensiv wie möglich aufzutreten.

Und wie wird es mit HELLAVISTA in diesem Jahr weitergehen?

Wir arbeiten natürlich fleißig an neuem Material und halten Ausschau nach Tour-Angeboten.

Na, dann sind wir gespannt. Freunde, vielen Dank für die Antworten und alles Gute für dieses Jahr. Euch gebühren die letzten Worte!

Wir hoffen, unsere Musik gefällt euch und wir können euch so bald wie möglich auf einem unserer Konzerte auf ein, zwei oder acht Bier begrüßen.

Redakteur:
Marcel Rapp

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