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OPETH: Interview mit Mikael Akerfeldt

01.01.1970 | 01:00

Nachdem das Interview mit Mikael Akerfeldt vor dem Konzert wg. des Krankenhausaufenthaltes von Martin Lopez abgesagt werden musste (s. Konzert-Review: http://www.powermetal.de/konzert/konzert-217.html), stellte er sich per Mail meinen Fragen. Leider, wie ich sagen muss, denn er redet nicht nur wenig, sondern erscheint auch recht schreibfaul. Sei es drum. Hier das berühmte Frage/Antwort-Spielchen.

Peter:
Das ist eure erste Tour durch Deutschland seit 5 Jahren. Warum hat das so lange gedauert??

Mikael Akerfeldt:
Dafür gab es zwei Gründe. Zum einen bekamen wir keinen Urlaub, zum anderen hat uns der Labelmist aufgehalten.

Peter:
Wie sind die Reaktionen auf der Tour bisher? Und was hast Du erwartet?

Mikael Akerfeldt:
Die Reaktionen sind großartig! Wir hatten schon einige ausverkaufte Gigs, aber es gab auch welche, die nicht so voll waren wie erhofft.

Peter:
Wie waren Deine Eindrücke vom Wacken-Gig?

Mikael Akerfeldt:
Das war cool. Sooo viele Leute da.

Peter:
"Blackwater Park" bekam euphorische Kritiken in allen Magazinen. Ist das euer erfolgreichstes Album bislang? Und wie viele Alben habt ihr in Deutschland verkaufen können?

Mikael Akerfeldt:
Ja, das ist es. Aber ich habe keine Ahnung wie viele Alben wir in Deutschland verkauft haben. Es lief überall sehr gut.

Peter:
Es gibt Gerüchte, die besagen, dass ihr bei der nächsten Veröffentlichung zwei Alben rausbringen wollt. Ein hartes und ein softes. Stimmt das? Und wenn ja, was können wir erwarten?

Mikael Akerfeldt:
Das bleibt ein Geheimnis. Vielleicht, vielleicht auch nicht.

Peter:
War das eure Idee oder die Idee des Labels?

Mikael Akerfeldt:
Das bleibt dann ebenso ein Geheimnis.

Peter:
Meinst Du, es ist klug euer spezielles Trademark zu zerstören?

Mikael Akerfeldt:
Und auch dies kann ich Dir nicht beantworten. (hmpf!! – d. Verf.)

Peter:
Habt Ihr schon mit dem Songwriting für das neue Album begonnen?

Mikael Akerfeldt:
Ja, haben wir. Es läuft ganz gut. Es bleibt hart bei den härteren Songs, keine Sorge.

Peter:
Die Texte und die Stimmungen in euren Songs sind immer sehr melancholisch, traurig und negativ. Wie bist Du im realen Leben?

Mikael Akerfeldt:
Da bin so ziemlich das Gegenteil, aber habe auch dunkle Seiten.

Peter:
Das Cover von "Blackwater Park" hat Travis Smith gemacht (u.a. Werke wie "Alive in Athens" – ICED EARTH und "Bleeding" – PSYCHOTIC WALTZ – d. Verf.)
Wie seid ihr mit ihm in Kontakt gekommen?

Mikael Akerfeldt:
Er hat ja auch schon "Still Life" gemacht. Wir haben seine E-Mail-Addresse von den KATATONIA-Jungs und so Kontakt aufgenommen.

Peter:
Wie habt ihr Steve Wilson kennen gelernt? Wird er auch euer nächstes Album produzieren? Seid ihr beeinflusst von PORCUPINE TREE (die Band von Steve Wilson – d. Verf.)?

Mikael Akerfeldt:
Auch das bleibt ein Geheimnis, aber PORCUPINE TREE sind die einzige Band, die heute etwas wirklich anderes macht.

Peter:
Was hörst Du in deiner Freizeit für Musik?

Mikael Akerfeldt:
Ich höre jede Musik. Bin da völlig offen.

Peter:
Sind LANDBERK (schwedische, angefolkte Band – d. Verf.) eine Inspirationsquelle für OPETH?

Mikael Akerfeldt:
Ja, aber selbstverständlich. Sie heißen jetzt aber PAATOS.

Peter:
Können wir noch ein Album von BLOODBATH (Projekt von Akerfeldt, Dan Swanö und zwei KATATONIA-Leuten) erwarten?

Mikael Akerfeldt:
Ja, kann man. (hmpf! – d. Verf.)

Peter:
Was war mit Martin (Lopez, dr. – d. Verf.), dass er ins Krankenhaus musste? Kann er die Tour durchziehen?

Mikael Akerfeldt:
Er hatte Probleme mit der Lunge, darum brachten wir ihn ins Krankenhaus. Aber er ist wieder wohlauf und kann die Tour spielen.

Das war es auch schon. Schade, dass er die wirklich interessanten Fragen nicht beantwortet hat, aber manchmal verrät ja auch ein Schweigen eine Menge.

Redakteur:
Peter Kubaschk

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