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In Strict Confidence - Leipzig

17.10.2002 | 12:46

14.09.2002, Anker

Zwei Jahre gibt es den Szene-Club Darkflower nun schon in Leipzig. Neben zahlreicher Specials für die Besucher haben sich Besitzer Marko Meyer und sein Team etwas ganz besonderes einfallen lassen: Da das Darkflower selbst zu klein für Konzertveranstaltungen ist, wurde „Der Anker“ angemietet. Natürlich kann zu so einem Anlass nicht irgendjemand auftreten und so wurde die Erfolgsband IN STRICT CONFIDENCE während ihrer „Mistrust The Angels“-Tour in die Metropole der schwarzen Musik geholt.

Als Vorgruppe traten die Schweizer von KARTAGON auf, nachdem die Leipziger Band SCARECROW die erste Hälfte der Tour begleitet hatte. KARTAGON lieferten eine absolut sehens- und hörenswerte WarmUp-Show und konnten das Publikum von Beginn an zum Mitgehen bewegen. Auch wenn der Sänger rein äußerlich irgendwie ein bisschen an Hartmut Engler (PUR) und der Keyboarder mit seinem ungehängten Instrument ein wenig an die frühen Zeiten von Dieter Bohlen erinnerte, kamen die elektronischen Klänge sehr gut an – eine gute Wahl.

Nach kurzer Umbauphase kam dann aber der Teil des Abends, auf den alle gewartet hatten: Dennis Ostermann und seine Band stürmten die Bühne und gaben von Anfang an alles.
Ein wenig überrascht zeigte sich das Publikum, als IN STRICT CONFIDENCE nicht wie noch im letzten Jahr im Kostüm und geschminkt die Bühne betraten. Herr Ostermann erschien mit Dreadlocks und in Skaterhosen und auch Keyboarder und Schlagzeuger zeigten sich nicht gerade herausgeputzt.
Auch wenn sie äußerlich eher an eine der zahlreichen Alternative-Bands erinnerten, wurde schnell klar, dass IN STRICT CONFIDENCE musikalisch die Alten geblieben waren. Neben Songs der neuen Scheibe „Mistrust The Angels“ wurden natürlich auch Klassiker wie „Zauberschloss“, „Industrial Love“ oder „Alles In Mir“ zum Besten gegeben. Trotz grauenhafter Hitze und schlechter Luft tobte Frontmann Dennis über die Bühne und schmeichelte in den Pausen zwischen den Songs dem Publikum mit warmen Worten. Nach dem Song „Herzattacke“ hatte sich die Band eine Pause redlich verdient und so begann das Spielchen mit den Zugaben, die natürlich frenetisch gefordert wurden. So ließen es sich ISC nicht nehmen, eine weitere Version von „Zauberschloss“ anzustimmen und verließen die Bühne für weitere vier Songs nicht mehr.
Dann war aber wirklich Schluss und trotz eines genialen Konzerts freuten sich sicher eine Menge Besucher darüber, auf dem Weg nach Hause oder zur Aftershowparty im Darkflower wieder frische Luft schnappen zu können.

Gothicparadise.de - Freya

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