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MEN OF WAR - Malsch

20.05.2004 | 12:49

19.05.2004, Q-Stall

Weder Verkehrsstaus noch die Verwirrung um einen zweiten Ort namens “Malsch“ konnten MEN OF WAR aufhalten. Die Pfälzer waren wieder mit ihren Rädern und Freunden on the Road und haben den Leuten gezeigt, wo der Hammer hängt!

Ein Abend mit MEN OF WAR ist ein Erlebnis. Diese Band ist wirklich einzigartig und wird ihrem Ruf “beste MANOWAR Coverband Deutschlands“ absolut gerecht (jedenfalls ist schwer vorstellbar, dass jemand diese Leistung noch überbieten kann). Die Musiker waren allesamt in Topform und präsentierten sich in Spiellaune. Das merkte auch das leider weniger zahlreiche Publikum. MEN OF WAR hätten eigentlich einen vollen Q-Stall verdient gehabt und diesen sicherlich auch zum Muhen, pardon Kochen, gebracht. Diese Band ist für ein großes Publikum geschaffen und wenn sie so weiter macht, dann wird dies sicher auch bald eintreten. Aber auch so war die Stimmung sehr gut, denn die Anwesenden gaben alles, der Funke sprang von der Bühne definitiv rüber.

Obwohl stets eine gewisse Skepsis gegenüber einer MANOWAR-Coverband vorhanden ist, dauerte es nicht lange, bis Patrick Adams, Worms Logan, Ketti De Maio und Mayer Columbus die Meute überzeugt hatten. MEN OF WAR machten ihre Sache so gut, dass man an diesem Abend das Original nicht vermisste!

Höhepunkte gab es genügende, man werfe nur einen Blick auf die vorzügliche Setlist. `Metal Daze` beispielsweise war sehr gut und wurde kräftig vom Publikum mitgegrölt. `Death Tone` kam auch ohne die Q-Glocke sehr geil und eben das macht MEN OF WAR aus, dass sie mit Songs überraschen, die man vom Original eher nicht präsentiert bekommt. Weiterer Beleg hierfür sind `Secrets Of Steel` und das hammergeile `Shell Shock`! In diesen Nummern steckt noch eine rockigere Vergangenheit und sie bringen eine willkommene Abwechslung. Musikalisch wurden sie so gut umgesetzt, dass man sich in diese Zeit zurückversetzt fühlte. Auf einem MEN OF WAR Konzert haben Jung und Alt ihren Spass und im Falle der genannten Songs sind es gerade die älteren Semester, die noch mal völlig ausrasten!

Nach der Pause wurde mit `Wheels Of Fire` in den zweiten Teil eingestiegen und die Fans waren sofort wieder da. `Return Of The Warlord` kam ziemlich geil und `Brothers Of Metal` wurde frenetisch abgefeiert. Patrick Adams hatte einen exzellenten Abend erwischt, es machte eine Menge Freude ihm zuzusehen. Dabei dürfen seine Mitstreiter nicht unerwähnt bleiben, denn Ketti De Maio beherrscht seinen Bass wirklich auf eine fesselnde Weise, Worms Logan spielte Soli, dass einem der Atem stockte und Mayer Columbus legte ein donnerndes Solo hin, welches einem das fürchten lehrte. Die ganze Sache wurde wunderbar abgerundet durch den fetten und sehr geilen Live-Sound!

`Warriors Of The World United` war natürlich noch ein absoluter Höhepunkt. Erstaunlich, dass die Menge auch nach einer Spielzeit von etwa zwei Stunden noch voll dabei war! Also man kann das Ganze einfach abschließen mit dem Aufruf sich diese 4 Helden selbst anzuschauen! Man muss MEN OF WAR gesehen haben!

Setlist:
Manowar
Kings Of Metal
Blood Of My Enemies
Death Tone
Metal Daze
Carry On
Black Arrows
The God´s Made Heavy Metal
Fighting The World
Secrets Of Steel
Sign Of The Hammer
-Pause-
Wheels Of Fire
Return Of The Warlord
Brothers Of Metal
Heart Of Steel
King
Shell Shock
Blood Of The Kings
Spirithorse Of The Cherokee
Metal Warriors
Thor (The Powerhead)
Kill With Power
Blackwind, Fire And Steel
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Warriors Of The World United
Armor Of The Gods
Hail And Kill
Battle Hymn

Redakteur:
Stefan Lang

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