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Hier geht es um das alles, was den Rocker / Metaller / Goth so bewegt.
von salisbury » Sonntag 17. November 2013, 18:39
 MAYFAIR - Schlage Mein Herz Schlage ---> das am öftesten gehörte Album der letzten Wochen und mein Album des Jahres. All meine Erwartungen sind erfüllt worden Mein Review: http://powermetal.de/review/review-Mayf ... 23179.htmlDie 10 Punkte fallen dennoch nicht, weil mir der Track 'Bitter Or Sweet' nicht so gut gefällt Lange Autofahrten:  JEX THOTH - Blood Moon Rise Mentale Nachbearbeitung des genialen Gigs auf dem Hammers Of Doom. Jessica war fantastisch! Das Album läuft nur ganz knapp hinter MAYFAIR ins Ziel, der Sound ist supertoll und bei den Songs gibt es keinen Ausfall. Dafür Überflieger wie 'Psyar', 'Keep Your Weeds' oder 'And The River Ran Dry'. Und das live ganz ganz große 'The Divide'.  JEX THOTH - Jex Thoth Erster Spin im Auto, die hat mir ja noch gefehlt. Der Sound ist deutlich anders und ich finde schlechter als bei 'Blood Moon Rise'. Die Mucke natürlich toll, viel kann ich aber noch nicht sagen, hab aber einiges Tolles von den Livekonzerten wiedererkannt. WHILE HEAVEN WEPT - Fear Of Infinity Irgendwann mal gekauft, nie gehört aber nun als Konzertvorbereitung. Guter Plüschdoom mit tollem Sänger. Manchmal etwas arg ausschweifend aber dann wieder mit tollen Melodien. Solle man öfters hören. War auch live gut, leider die letzte Band, wo die Ohren schon ziemlich ramponiert waren...  WISDOM OF CROWDS (Bruce Soord & Jonas Renkse) Definitiv ein Jahreshighlight. Soords melancholisches Songwriting mit vielen elektronischen Spielereien passt perfekt zu Renkses Stimme. Es war ein gutes Jahr für Renkse-Fans!  WOLF PEOPLE - Steeple War mal Monatsalbum im Eclipsed, Jesusschaf erinnerte mich daran. Ganz feine Retrorockband aus England, ich wunder mich, warum die nicht größere Wellen schlägt. Musikalisch geht es bis ans Ende der Sechziger mit einiges an Psychedelia und Flowerpower-Feeling, es wird aber auch cool hard gerockt und viel improvisiert. Hätte zwischen BLUES PILLS, ZODIAC und DEEP PURPLE sicher einen Platz!  OF MONTREAL - Paralytic Stalks Noch eine Band auf Schafs Empfehlung. Hier hat der Heiland mich aber etwas in die Irre geführt. Das sind ja total verquere Vögel mir total verpeilter Musik, die nur noch marginal in den Rockbereich fällt. Ich bekomm das überhaupt nicht einsortiert, ist das jetzt Pop oder Psych oder Avantgarde? Musiksammler sagt Folk Rock. das ist ganz sicher FALSCH! Manchmal hat es was von RADIOHEAD, manchmal David BOWIE (???), meist hab ich aber keine Ahnung  . Das hat mich herausgefordert, das werde ich häufiger hören. Über "Gefallen" kann ich noch nicht urteilen.  OPETH - Heritage Das Album ist fast zu gut um wahr zu sein. Ich habe das nach VÖ ein paarmal gehört, dann aber liegen gelassen, doch nun kommt es immer mal wieder hoch. Mal hat ein Kumpel es aufgelegt, dann liefs beim Besuch eines MAYAIR-Musikers, immer war ich beeindruckt, jetzt im Auto auch. Ganz ganz fantastischer Sound, herrliche Songs, liebevolles Artwork. Wächst!!!  A COSMIC TRAIL - Minstral II Das Album sollte ich mir mal kaufen. Das ist sehr toller Instrumentalprog. Meine Vorlieben beim Instrumentalen gehen ja in letzter Zeit etwas weg vom Post-Rock hin zu "offeneren" Sachen und höchst unterschiedlichen Sachen wie HANS PLATZ, EXIVIOUS (im Soundcheck), oder aber A COSMIC TRAIL. Sehr eigen, sehr empfehlenswert. Obwohl da einer von LANFEAR mitspielt, ist die Musik jedoch weit davon entfernt.  MACHINE HEAD - Unto The Locust Eine Band, die mir immer mal wieder allen schwurbeligen Progkram aus dem Schädel pustet. Bei den Gitarrenriffs bluten die Finger. Immer wieder beeindruckend zu hören, wie präzise die Band schreddert und wieviel Groove sie dabei versprüht. Und Balladen kann sie auch. Was will man mehr?   AMBERIAN DAWN - Re-Evolution Neben KAMELOT und RHAPSODY die Band, die meine Liebe zum Symphonic Power Metal verkörpert. Das zu hören, ist pures Glück!!! Auf dieser Best-Of ist jeder Song der Hammer und sie gefällt mir sogar NOCH besser, als die aktuelle RHAPSODY OF FIRE (und die ist auch sehr toll geworden, siehe Soundcheck  ).
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von Eike » Sonntag 17. November 2013, 18:55
AEROSMITH "Get A Grip" ANNA MARIA JOPEK "Nienasycenie" BABES IN TOYLAND "Painkillers" BAD RELIGION "Recipe For Hate" CELTIC FROST "Morbid Tales" < CODE > "Nouveau Gloaming" DRILLER KILLER "Brutalize" IN THA UMBRA "Thus Open Thine Eerie Wings Like An Eagle And Soar The Winds Of Chaos" LAMB "What Sound" METAL CHURCH "Blessing In Disguise" MOTÖRHEAD "Aftershock" MUFF POTTER "Heute wird gewonnen, bitte." PITPONY "Greetings, Changeling!" QUEENS OF THE STONE AGE "Like Clockwork" R.E.M. "Out Of Time" ROBERT PLANT | ALISON KRAUSS "Raising Sand" THE PLASMATICS "New Hope For The Wretched" THE JEZABELS "Dark Storm" THERAPY? "Nurse" URGE OVERKILL "Exit The Dragon" VARIOUS ARTISTS "Fields Of Dismay" VARIOUS ARTISTS "Music From The Motion Picture Pulp Fiction" VARIOUS ARTISTS "Tanz für Heike" WU-TANG CLAN "Enter The Wu-Tang 36 Chambers" ZZ TOP "Rhythmeen" 
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von Christian Schwarzer » Sonntag 17. November 2013, 21:26
Eike hat geschrieben:IN THA UMBRA "Thus Open Thine Eerie Wings Like An Eagle And Soar The Winds Of Chaos"
Sieht interessant aus voim Cover her. Muss ich später mal ein Ohr leihen. Blautier hat geschrieben:WHILE HEAVEN WEPT - Fear Of Infinity
Das Album wurde damals ja allerorten gefeiert und ich fand die Cover der Band immer anziehend, hat aber nie so ganz gezündet. Da ich mit HAMFERD und VATARIUM aber doch recht viel Doom in letzter zeit gut fand, sollte ich mir das vielleicht mal nächstens zu Gemüte führen. OPETH - Heritage
Schöne Erinnerung. Muss ich mal wieder hören. Wenn ich keine Lust mehr auf Black metal habe. MACHINE HEAD - Unto The Locust
Eine recht ambivalente Band für mich, irgendwie. "The Blackening" hat mich damals total mitgerissen und ist ein grandioses Album, während "Unto The Locust" nie so einschlieg, auch wenn es zweifelsohne Klasse hat. Liegt aber vielleicht auch daran, dass ich z.B. gerade den (verstärkten?) Klargesang nicht besonders gut leiden kann. AMBERIAN DAWN - Re-Evolution Neben KAMELOT und RHAPSODY die Band, die meine Liebe zum Symphonic Power Metal verkörpert. Das zu hören, ist pures Glück!!! Auf dieser Best-Of ist jeder Song der Hammer und sie gefällt mir sogar NOCH besser, als die aktuelle RHAPSODY OF FIRE (und die ist auch sehr toll geworden, siehe Soundcheck  ).
Da muss ich ja zwangsläufig reinhören. 
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von Jhonny » Sonntag 17. November 2013, 21:57
Christian Schwarzer hat geschrieben:Blautier hat geschrieben:WHILE HEAVEN WEPT - Fear Of Infinity
Das Album wurde damals ja allerorten gefeiert und ich fand die Cover der Band immer anziehend, hat aber nie so ganz gezündet. Da ich mit HAMFERD und VATARIUM aber doch recht viel Doom in letzter zeit gut fand, sollte ich mir das vielleicht mal nächstens zu Gemüte führen.
Die drei Vorgänger sind aus meiner Sicht allerdings alle noch stärker! Fear Of Infinity wäre nicht meine Werbe-CD für While Heaven Wept, auch wenn sie nicht schlecht ist.
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von Christian Schwarzer » Sonntag 17. November 2013, 23:55
Jhonny hat geschrieben:Die drei Vorgänger sind aus meiner Sicht allerdings alle noch stärker! Fear Of Infinity wäre nicht meine Werbe-CD für While Heaven Wept, auch wenn sie nicht schlecht ist.
danke für den Tipp.  Bei mir lief folgendes: Fyrnask – Eldir Nótt Gris – A l’Áme Enflamée, l'Äme ConsteléeZwei Meisterwerke. Die Rezensionen wurden geschrieben und stehen hoffentlich alsbald online. Drautran – "Unter dem Banner der Nordwinde" & "Throne Of The Depths"Eine der ganz großen deutschen (Pagan) Black Metal Bands. Wenn mir da jemand was vom „kopieren skandinavischer Vorbilder und schon tausend mal gehört“ erzählt, bin ich weder Herr meiner Sinne noch meiner Selbst und der Begriff Berserker wird neu personifiziert werden. Gerade „Throne Of The Depths“ ist eine absolut großartige Mischung aus kältestem Black Metal, sehr abwechslungsreich und vielfältig arrangiert, dazu kommt noch ein Tupfer Death- oder Doom Metal hier und da, sowie sehr poetischen deutschen Texten. http://www.youtube.com/watch?v=B2RK8N5VXGU Bergthron – "Jagdheim" & "Leben & Lebenswille"Ganz ähnliche Sachen kann man vom Prinzip her auch über BERGTHRON schreiben. Eine der ganz wenigen wirklich absolut eigenständigen Bands des deutschen Black Metal, so sehr, dass man sich schon immer fragen musste, ob das wirklich Black Metal ist und heute in eiskalten industrial-Sphären angekommen zu sein scheint. http://www.youtube.com/watch?v=osVgVJeBr2c Burzum – FilosofemJetzt habe ich leider noch nicht Rüdigers Rat befolgt und ‘Det Som Engang Var’ Textbegleitend des Nachts gelesen, dafür lief dieser Klassiker wieder und nimmt mich immer mehr für sich ein, hatte ich erstmal den frostigen Panzer des heftigst übersteuerten Sounds gebrochen… http://www.youtube.com/watch?v=hXu8M6q6v84 Darkthrone – "A Blaze In The Northern Sky" & "Hate Them" Teil meines Aufarbeitungs-Programms. „A Blaze…“ wird bei mir nie den Status wie bei vielen anderen einnehmen, aber ich war eben auch nicht dabei. Nichtsdestotrotz ein tolles und natürlich bahnbrechendes Album. ‚In The Shadow Of the Horns‘ herrscht. Mit „Hate Them“ hingegen verbinde ich wirklich nostalgische Gefühle, weil ich sie in den ersten Tagen des Black Metal-Hörens erstand und sie mich ein ganzes Stück begleitet hat. Das sind die Alben, wo (fast) alle Texte, selbst nach jahrelanger Abstinenz, noch da sind. Sehr gute Scheibe, die direkte Grenze zum Bruch richtung neue DARKTHRONE, würde ich sagen. Was heute eher kauzig klingt, war damals wirklich noch ein Gang über Glasscherben. http://www.youtube.com/watch?v=knjE4mtVDy0deutscher (Pagan) Black Metal:  Arstidir Lifsins – Jotunheima Dolgferd Weiter oben habe ich schon DRAUTRAN ohne Morgen gefeiert und dasselbe mache ich in Bezug auf HELRUNAR sowieso die ganze Zeit, also muss ich ein Projekt, wo beide Sänger beteiligt sind, ja schon fast zwangsläufig großartig finden. Ist es auch – Supreme Icelandic Viking Art. Falkenbach – Asa Nach wie vor ganz große Klasse. Waldgeflüster – Fermundsmarka Sehr emotionaler deutschsprachiger und naturverbundener Black Metal. Die Form von Romantik, die ich gegenüber FJOERGYN z.B. noch und sehr gerne vertragen kann. Nebelhorn – Fjordland Sagas Einerseits sehr klischeehafter, andererseits mit viel Herzblut vorgetragener und darum immer wieder mitreißend-heroischer Pagan Black Metal, der allein von der handwerklich sauberen darbietung vielen Genre-Kollegen einiges voraus hat. Immer mal ganz nett zu hören. http://www.youtube.com/watch?v=OaeEF3b0YzgHelfahrt – Sturmgewalt Konnte und kann ich mich anch wie vor nicht so richtig mit anfreunden, die Geschwister-Bands THULCANDRA und (anscheinend auch) die neu formierten WRAITHCULT liegen mir um einiges eher. (nicht ganz) skandinavischer Black Metal: Emperor – In The Nightside Eclipse Bestes Norwegisches Black Metal-Album. http://www.youtube.com/watch?v=-Oy9xxXQ3gYNegura Bunget – Maiestrit Wohlbekannte Meister archaischen, transsilvanischen Black Metals. Kann man eigentlich gar nicht genug hören. Taake – Taake Bei VÖ gekauft, kaum gehört und beiseitegelegt. Auch heute würde ich glaube ich die tendenziell mir epischer erscheinenden Sachen wie das debüt voruiehen. Aber: Bestes TAAKE-Cover. Ich liebe es. Stilla – Till Stilla Falla Fabelhafte neu-Entdeckung. Sehr traditioneller und doch frischer Black Metal aus Schweden. http://www.youtube.com/watch?v=P7I7yQzeaXwSkogen – Svitjod Nächste Neuentdeckung aus Schweden. Auch sehr schön anzuhören. Galar – Til Alle Heimsens Endar Schon länger bekannt. Großartiger Pagan Black metal aus Norwegen, das dritte Album kommt demnächst. http://www.youtube.com/watch?v=e7-YC4KNM5M Váli – Skoglandskap Wunderschönes Album im besten ULVER-Akustik-Stiel, auch wenn Hang mit ihren 10 Punkten etwas übers Ziel hinausgeschossen ist. Make A Change – Fri Guter Depressive Black Metal mit einem wahnsinnig beschissenen Cover! Finnrs Cane – A Portrait Painted By The Sun Noch eine Prophecy-Band. Klang gut, kann ich aber noch nicht so wirklich beurteilen. Atmosphärischer Black Metal halt. Omnium Gatherum – Beyond Qualitativ hochwertiger Finnen-Death Metal HammerFall – Chapter V Mein erstes HAMMERFALL-Album, das auch so große Klasse ist und bei dem ich immer noch nicht verstehe, was Jhonny am Sound auszusetzen hat.
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Christian Schwarzer
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von Rüdiger Stehle » Montag 18. November 2013, 01:19
Fyrnask – Eldir Nótt Gris – A l’Áme Enflamée, l'Äme ConsteléeVon Fyrnask habe ich die "Bluostar", die ich damals ganz gut fand, wenn ich mich recht entsinne. Entrückt, aber gut. Weiter habe ich sie nicht vertieft. Gris kenne ich nur vom Namen her. Die Ästhetik gefällt mir. Drautran – "Unter dem Banner der Nordwinde" & "Throne Of The Depths"Schon oft quergehört. Immer gut gefunden. Nie die Kurve gekriegt. Bergthron – "Jagdheim" & "Leben & Lebenswille"Da habe ich den Nachfolger "Faust Für Faust" und die EP "Uralte Gedanken". Habe ich damals ein wenig burzumesk empfunden. Waren Tipps von Julian, über die ich mal second hand günstig gestolpert bin. Burzum – FilosofemEin Album für die Ewigkeit. Darkthrone – "A Blaze In The Northern Sky" & "Hate Them" Interessanter Blickwinkel, da die "Hate Them" ja Teil einer Phase (der "Moonfog-Ära") ist, welche heute von sehr vielen Darkthrone-Fans als die am wenigsten prägende und am ehesten zu übergehende empfunden wird, da zwischen "Total Death" (1997) und "Sardonic Wrath" (2004) die Entwicklungssprünge recht überschaubar waren und der Mittelfinger weniger stilistisch als vielmehr vorwiegend inhaltlich ausgefahren wurde. Dennoch finde ich auf jedem der fünf Alben dieser Phase wirklich großartige Stücke und charakterstark ist die Band ja immer. Schön auf dieser Scheibe: zwei norwegische Titel! Ytterst I Livet ist ein Killer! "A Blaze..." ist für mich dann tatsächlich die Supernova. Die erste Burzum war zwar ganz knapp vorher, aber die hatte weniger Nachhall, weil sie halt auf einem Zwerglabel ohne guten Vertrieb kam und "A Blaze" über Peaceville. Arstidir und Falkenbach sind große Favoriten für mich, was den deutschen Pagan/Black angeht, Waldgeflüster und Nebelhorn kenne ich nicht wirklich, und von Helfahrt kenne ich auch nicht viel. Emperor – In The Nightside Eclipse Bestes Norwegisches Black Metal-Album.
Puh... große Ansage. Bestes Emperor-Album auf jeden Fall. Eines der am längsten erwarteten Alben der Szene im Übrigen. Zu mehr kann ich mich jetzt nicht hinreißen lassen, weil es doch mehrere "beste" Alben für mich gibt. Hvis Lyset, A Blaze, De Mysteriis, ja, und natürlich auch Nightside. Taake – Taake Irgendjemand hat mal gesagt, dass das kein Black Metal sei, sondern Polarkreis-Punk mit Texten über den Wald. Wenn es so ist, dann ist mir das egal, denn es ist toll. Außerdem ist Punk schon immer ein integraler Bestandteil des BM gewesen. Stilla – Till Stilla Falla Fabelhafte neu-Entdeckung. Sehr traditioneller und doch frischer Black Metal aus Schweden. http://www.youtube.com/watch?v=P7I7yQzeaXwJa, das klingt nicht verkehrt, muss ich sagen. Fein kalt, die Kiste. Die dunkel und voluminös klingenden Gitarrenelemente sind klasse und ungewöhnlich. Sehr spannend. Galar – Til Alle Heimsens EndarAuch sehr gut, allerdings auf der melodisch-epischen Seite fast schon ein wenig zu "schön", um noch als Black Metal durchzugehen. Das ist dann für mich eine ähnliche Ecke wie mittlere Borknagar, nur reduzierter, oder Windir... könnte mal was sein, ist aber nicht vordringlich. Mehr pack ich grad nicht.
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von Rüdiger Stehle » Montag 18. November 2013, 01:57
Meine neue Liste, nicht so viel, diese Woche: (wie immer sind nur die bereits physisch vorhandenen Sachen gelistet) PENTAGRAM CHILE "The Malefice"  Brachial genialer Black/Thrash/Death einer ganz alten Veteranentruppe, die es 2013 (nach knapp 30 Jahren Bandgeschichte) endlich geschafft hat, ihre alten Demoklassiker zu einem Studioalbum auszubauen. Herrlich giftiger Sound, wuchtige Drums, galliger Gesang, hübsche slayerige Leads. Ganz großes Kino! http://www.youtube.com/watch?v=MtPN9k_90xkSTORMZONE "Three Kings"  Schöner, metallischer Hardrock aus Nordirland, mit Leuten aus dem Sweet-Savage-Umfeld. Ist zusammen mit der neuen Blitzkrieg bei Jess Cox auf Metal Nation erschienen und wird demnächst von mir ein Review bekommen. Harv Harbinson ist ein ziemlich cooler Sänger, wie ich finde. Gut gelaunter, rockiger NWoBHM-Stil mit einem Schuss Melodic-Hardrock. http://www.youtube.com/watch?v=uJUzEOicHOU (offizieller Promoclip) METAL CHURCH "Generation Nothing"  Richtig feines Comeback, das im Soundcheck völlig zurecht sehr gut abgeschnitten hat. Die Aussage, dass es die beste Metal Church seit 20 Jahren ist, würde ich sofort unterschreiben. Für mich spielt das Album auch weit vorne mit, wenn es darum geht, das traditionelle Metalalbum des Jahres 2013 zu küren. http://www.youtube.com/watch?v=pOe6kJiSDi4FALKENBACH "Asa"  Dazu habe ich das meiste ja schon im Bandthread gesagt. Dass es dort als schunkelig bezeichnet wird, das tut ein wenig weh, aber gut, was will man machen. Pagan Metal mit Bathory-Einflüssen kommt halt schwer ohne diese Wikingerepik aus, und das finde ich verdammt gut so. Klar, das trieft schon ein Stück weit vor Pathos, aber ich mag das. Trotzdem finde ich, dass Falkenbach-Riffs immer wieder brachial hart und mächtig sind, bei aller Folk-Schlagseite. Schönes Album, rundum gelungen. http://www.youtube.com/watch?v=MmepXzDVNPURAGE "21"  Durch die Aufspaltung zwischen Rage und Lingua Mortis scheint es mir, dass die Stammband sich wieder härter und dunker präsentiert. Ein Stückchen weit so wie zu "Black In Mind"-Zeiten. Das steht den Veteranen ganz gut zu Gesicht. Die "21" rockt ziemlich heftig, glänzt dabei aber trotzdem mit flammenden Leads des Meister Smolski. Machte mal wieder Spaß, anzuhören. http://www.youtube.com/watch?v=H2j3GOnRD50http://www.youtube.com/watch?v=najbI15EhzwMOTÖRHEAD "Ace Of Spades"  Nach 17 Jahren zum ersten Mal wieder aufgelegt und komplett angehört. Viele Worte muss ich nicht verlieren, oder? Schade, dass die Klassiker zu selten laufen. Verlinkt ist zur Abwechslung mal nicht der Titelsong, weil den eh jeder kennt. http://www.youtube.com/watch?v=DtbfRg_FtP8POKOLGÉP "Totális Metal"  Klassiker des Hungaro-Metal der 80er, mit Kultsänger József Kalapács am Mikro. Sicher ein bisschen stumpf, aber auch nicht stumpfer als so mancher Accept-Welthit. In Ungarn waren die Herren damals eine ähnlich große Nummer. Ich find's immer spannend, auch solche Sachen zu hören. Beim Titelsong (zweiter Link) sind die Chöre herrlich albern.  Es gibt aber auch ernsthaftere Songs. http://www.youtube.com/watch?v=g_6ZiGocaSghttp://www.youtube.com/watch?v=P2VuSt1FOU4
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von Christian Schwarzer » Montag 18. November 2013, 15:41
Rüdiger hat geschrieben:Bergthron – "Jagdheim" & "Leben & Lebenswille" Da habe ich den Nachfolger "Faust Für Faust" und die EP "Uralte Gedanken". Habe ich damals ein wenig burzumesk empfunden.
Die alten Sachen sicher, aber Faust für Faust finde ich eigentlich nicht mehr besonders burzumesk. Rüdiger hat geschrieben:Christian hat geschrieben:Emperor – In The Nightside Eclipse Bestes Norwegisches Black Metal-Album.
Puh... große Ansage. Bestes Emperor-Album auf jeden Fall. Eines der am längsten erwarteten Alben der Szene im Übrigen. Zu mehr kann ich mich jetzt nicht hinreißen lassen, weil es doch mehrere "beste" Alben für mich gibt. Hvis Lyset, A Blaze, De Mysteriis, ja, und natürlich auch Nightside.
Haha, ja, war auch eher etwas provozierend gemeint. Zum einen, weil ich Übergeneralisierungen hasse, zum anderen, weil ich etwas zu wenig Ahnung von der norwegischen Szene hab. Für mich hat es wirklichen Nostalgie-Wert, ansonsten werden sich aber vermutlich noch mehr "beste Alben" herauskristalisieren, BURZUM ist ja schon (fast) gleichauf bei mir. Taake – TaakeIrgendjemand hat mal gesagt, dass das kein Black Metal sei, sondern Polarkreis-Punk mit Texten über den Wald. Wenn es so ist, dann ist mir das egal, denn es ist toll. Außerdem ist Punk schon immer ein integraler Bestandteil des BM gewesen.
Also, wenn jemand meine Musik so bezeichnen würde, fände ich das extrem cool. Und es passt auch auf TAAKE. Weil Polarkreis-Punk mit Texten über den Wald immer Black Metal IST.  Im Übrigen wie gesagt, ich mag es gerne etwas epischer, kann aber auch mit der rotzig-punkigen Schlagseite etwas anfangen (siehe die "Hate Them", mein Lieblingssong auf der Blaze ist ja ironischerweise auch 'In The Shadow...') Stilla – Till Stilla Falla Ja, das klingt nicht verkehrt, muss ich sagen. Fein kalt, die Kiste. Die dunkel und voluminös klingenden Gitarrenelemente sind klasse und ungewöhnlich. Sehr spannend.
Sehe ich genau so. Alles sehr winterlich, aber nicht immer der typisch klirrende Sound. Galar – Til Alle Heimsens Endar Auch sehr gut, allerdings auf der melodisch-epischen Seite fast schon ein wenig zu "schön", um noch als Black Metal durchzugehen. Das ist dann für mich eine ähnliche Ecke wie mittlere Borknagar, nur reduzierter, oder Windir...
Genau diese Schönheit in den Klargesängen und Melodien finde ich sehr faszinierend und durchaus schwarzmetallisch, hält man sich mal ULVER vor Augen. Dabei fällt mir auf, dass ich mich unbedingt mit BORKNAGAR beschäftigen muss. Viel bisher aus, weil ich glaub' Vintersorgs Stimme niocht so ganz mochte. MOTÖRHEAD - 'Fast & Loose'
Sehr schöne Wahl, ich mag die rock'n'rolligen Sachen von ihnen ja fast am liebsten. Pokolgep Klassiker des Hungaro-Metal der 80er, mit Kultsänger József Kalapács am Mikro. Sicher ein bisschen stumpf, aber auch nicht stumpfer als so mancher Accept-Welthit. In Ungarn waren die Herren damals eine ähnlich große Nummer. Ich find's immer spannend, auch solche Sachen zu hören. Beim Titelsong (zweiter Link) sind die Chöre herrlich albern.  Es gibt aber auch ernsthaftere Songs.
Meine Fresse... habs versäumt mich nach der letzten HAMMERFALL (die ja ein Cover von denen hatte) mich näher damit zu beschäftigen und... wills jetzt auch nicht so richtig. Aber amüsant.  Ernste Frage: Kann man von so etwas wie dem Hungaro Metal sprechen? Gabs da mehr als Pokolgep (und Krabator glaub auch, oder)?
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von Rüdiger Stehle » Montag 18. November 2013, 20:53
Christian Schwarzer hat geschrieben:Dabei fällt mir auf, dass ich mich unbedingt mit BORKNAGAR beschäftigen muss. Viel bisher aus, weil ich glaub' Vintersorgs Stimme niocht so ganz mochte.
Nun, auf den ersten beiden singt ja Kristoffer "Garm" Rygg und auf den beiden danach Simen "ICS Vortex" Hestnæs. Kannst ja dementsprechend mit dem Frühwerk anfangen, wenn du Vintersorg nicht so sehr magst. An Garm und Simen sollte es ja nicht scheitern. MOTÖRHEAD - 'Fast & Loose'
Sehr schöne Wahl, ich mag die rock'n'rolligen Sachen von ihnen ja fast am liebsten.
Ich mag ja interessanterweise die Balladen am liebsten. Für mich schreibt und singt Lemmy die emotionalsten und traurigsten Balladen überhaupt. Die rockigen, speedigen, punkigen und bluesigen Sachen mag ich aber auch. Aber die Balladen stechen für mich immer nochmal heraus. Wobei sie die auf den frühen Scheiben ja nicht oder kaum hatten. Meine Fresse... habs versäumt mich nach der letzten HAMMERFALL (die ja ein Cover von denen hatte) mich näher damit zu beschäftigen und... wills jetzt auch nicht so richtig. Aber amüsant.  Ernste Frage: Kann man von so etwas wie dem Hungaro Metal sprechen? Gabs da mehr als Pokolgep (und Krabator glaub auch, oder)?
Ja, man kann sehr wohl von Hungaro Metal sprechen. Dazu mache ich einen neuen Thread auf. Krabathor ist eine tschechische Death-Metal-Band.
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von Christian Schwarzer » Mittwoch 20. November 2013, 23:28
Rüdiger hat geschrieben:Christian hat geschrieben:Dabei fällt mir auf, dass ich mich unbedingt mit BORKNAGAR beschäftigen muss. Viel bisher aus, weil ich glaub' Vintersorgs Stimme niocht so ganz mochte.
Nun, auf den ersten beiden singt ja Kristoffer "Garm" Rygg und auf den beiden danach Simen "ICS Vortex" Hestnæs. Kannst ja dementsprechend mit dem Frühwerk anfangen, wenn du Vintersorg nicht so sehr magst. An Garm und Simen sollte es ja nicht scheitern.
Jo. Hab auch mal was mit Vintersorg angehört die Tage und fand`s nicht übel. Muss nur noch was finden, worauf ich hängen bleib. Rüdiger hat geschrieben:Ich mag ja interessanterweise die Balladen am liebsten. Für mich schreibt und singt Lemmy die emotionalsten und traurigsten Balladen überhaupt. Die rockigen, speedigen, punkigen und bluesigen Sachen mag ich aber auch. Aber die Balladen stechen für mich immer nochmal heraus. Wobei sie die auf den frühen Scheiben ja nicht oder kaum hatten.
"Am liebsten mögen" ist natürlich immer so eine Sache... aber die Balladen sind sicher immer Highlights, auch auf der neuen, keine Frage. 'Dust & Glass' ist große Klasse. Ja, man kann sehr wohl von Hungaro Metal sprechen. Dazu mache ich einen neuen Thread auf. Krabathor ist eine tschechische Death-Metal-Band.
Habs gesehen. Zwar nicht meine Welt, aber nichtsdestotrotz (historisch) interessante Sache.
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