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von 123_7 » Montag 9. August 2010, 08:25
Hm, also Iced Earth find ich weniger spannend. Irgendwie unspektakulär und beliebig. Da haben sich anscheinds meine Vorurteile (zumindest für mich) bewahrheitet  Death Angel sind dann natürlich ein ganz anderes Kaliber. Herrlich aggressiv wird geschrotet, bis der Balken schmilzt. Ich habe nur die "Act III", die ich aber ebenfalls sehr cool finde. Empfinde ich aber als weitaus filigraner, als die Beispielsongs der Uber-Gewalt, oder? Jedenfalls.... coole Sache das. So mag sogar ich Thrash  A pro pos Thrash... da kommt jetzt auch was bei mir 
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123_7
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von Holger Andrae » Montag 9. August 2010, 08:54
Death Angel ist natürlich ein Knüller. Und mit dem instrumentalen Titelsong haben die arg jungen Burschen damals schon bewiesen, wie es anders gehen kann.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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von Peter Kubaschk » Montag 9. August 2010, 13:33
Hier auch mal meine Länderverteilung:  Das sind insgesamt nur 9 Länder, davon drei nur einmal und nur zwei mit >= 10 VÖs
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von Peter Kubaschk » Montag 9. August 2010, 15:44
123_7 hat geschrieben:Death Angel sind dann natürlich ein ganz anderes Kaliber. Herrlich aggressiv wird geschrotet, bis der Balken schmilzt. Ich habe nur die "Act III", die ich aber ebenfalls sehr cool finde. Empfinde ich aber als weitaus filigraner, als die Beispielsongs der Uber-Gewalt, oder?
Ja, das stimmt natürlich. Songs wie 'Discontinued', 'Stagnant' oder auch die Balladen 'Veil Of Deception' und 'Room With A View' zeigen, dass sich die Band innerhalb kurzer Zeit wahnsinnig entwickelt hat.
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von Eike » Montag 9. August 2010, 17:34
Rüdiger hat geschrieben:Auch wenn ich nie der ganz große Barlow-Fan war. Wenn er schmachtet, dann ist mir das mitunter zu Gothic-mäßig. Wenn er normal singt, dann ist er toll.
Diese völlig glatte Metalpathosstimme ist ja wohl alles andere als gothicmäßig.
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von firestarter » Montag 9. August 2010, 18:02
Peter Kubaschk hat geschrieben:Platz 93 DEATH ANGEL - The Ultra Violence (1987)  Im Jahre 1990, ich war gerade 15, habe ich die Todesengel gleich im Doppelpack entdeckt. Die Rezension zu "Act III" klang so toll, dass ich "The Ultra Violence" gleich miteingepackt habe. Das hier ist noch ziemlich typischer Bay-Area-Thrash, auch wenn der damals 17-jährige(!) Rob Cavastany schon zeigt, dass er seine Gitarre gerne auch genrefremd einsetzt. Der 14-jährige(!!) Drummer Andy Galeon lässt schon damals Kinnladen gen Fussboden klappen und die schneidenden Vocals von Mark Osegueda (auch erst so 17/18-Jahre alt) besorgen dann den Rest. Songs wie das gnadenlose 'Kill As One', das abwechslungsreiche 'Voracious Souls' oder der zehnminütige, instrumentale Titelsong haben bis heute absolut nix von ihrem Reiz verloren. Wahnsinn. Voracious SoulsKill As OneThe Ultra Violence
Was besonders erstaunlich an Andy Galeon war, ist dass der Bursche mit 14 Lenzen schon fast seinen ganz eigenen Drum-Stil gefunden hatte! Auch dass er sich nach seinem schweren Unfall wieder rangekämpft hat, war richtig stark. Er fehlt heutzutage, obwohl die Jungs mit Will wohl den bestmöglichen Ersatz verpflichtet haben. Saustarkes Album, dessen schlichtes Cover ich immer noch für eines der klassischen Thrash-Cover halte.
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von Rüdiger Stehle » Dienstag 10. August 2010, 00:38
Eike hat geschrieben:Rüdiger hat geschrieben:Auch wenn ich nie der ganz große Barlow-Fan war. Wenn er schmachtet, dann ist mir das mitunter zu Gothic-mäßig. Wenn er normal singt, dann ist er toll.
Diese völlig glatte Metalpathosstimme ist ja wohl alles andere als gothicmäßig.
Also ich meine "gothicmäßig" vorliegend im Sinne von "Finnen-Goth-Rock", und in den Balladen klingt Barlow für mich streckenweise wirklich danach. Mit krassem "warum ist meine Sonne schwarz"-Gothic, kenne ich mich nicht aus - so etwas habe ich auch nicht gemeint. Einfach das romantisch säuselnde Schmachten, das Frauen toll finden sollen. Also die Laihiala/Vallo-Schiene und gelegentlich mal auch der gute Herr Steele.
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von Eike » Dienstag 10. August 2010, 04:24
Bloß weil Vallo auch mal schwarz trägt, macht er noch längst keinen Gothic. MANOWAR sind ja auch keine klassischen Conan-Film-Soundtrack-Kompositöre, bloß weil sie Fellunterhosen sexy finden. Und was schamlose Marketingfuzzis an ahnungslose Provinzstadtsparkassenazubinen mit Faible für Ottokatalogsmodel als Gothic verkaufen (weil das ja ach so aufregend klingt), ist genausowenig Gothic wie NU PAGADI - oder wie BON JOVI Black Metal, bloß weil dessen Cover zu "Slippery When Wet" in dunklen Farben gehalten ist. HIM ist im besten Falle abgedunkelter Schnulzrock und im schlimmsten Falle übelster Schlager.
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von Peter Kubaschk » Dienstag 10. August 2010, 06:15
Platz 92 DEPRESSIVE AGE - First Depression (1992) Ein unglaubliches Album. DEPRESSIVE AGE entzogen sich Anfang der 90er jeder Beschreibung. Zwar ist "First Depression" schon irgendwie Thrash Metal, aber gleichzeitig auch sehr melancholisch, was an den enorm außergewöhnlichen Vocals liegt. Zusammen mit dem Nachfolger "Lying In Wait" für mich die wohl hoffnungsvollsten Scheiben einer deutschen Metalband. Was hätten die groß werden können! Egal, hört 'Circles Color Red', 'Innocent In Detention' oder 'Beyond Illusion'. Ganz großartig. Leider habe ich nur 'Autumn Times' auf der MySpace-Seite eines Fans gefunden. Aber auch der repräsentiert das Album sehr sehr gut. http://www.myspace.com/depressiveagetribute
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von frankjaeger » Dienstag 10. August 2010, 07:14
Bislang sehr interessante Sachen, witzige Liste. Vor allem weil davon nix auf meiner ist... bislang. Zu DEPRESSIVE AGE: Ja. Aber ich finde, nicht diese. Obwohl alle toll sind, für mich haben sie noch zugelegt mit den späteren Scheibchen.
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