Alev - Alev
- Where Are You
- Crawling Under
- My Cover
- Unique
- Stained Lies
- On My Own
- Devotion
- Disconnected
- Institutionalized
- At The Right Time
- Cause And Effect (Remix 2007) (Bonustrack)
- At The Right Time (Video)
Mehr über Alev
Review
Review von Ricarda Schwoebel
Und tatsächlich, man hat seine Versprechungen gehalten und ist wirklich härter geworden. Jegliche Pop-Einflüsse, die auf den vorherigen Album immer wieder zu finden waren, sind wie weggezaubert, stattdessen findet man knackige Gitarrenriffs und Drums, die mal brettend, mal schwermütig daherkommen. Die neue Front-Lady macht ihre Sache richtig gut, und um ehrlich zu sein, klingt sie gar nicht so anders als man es zuvor von Alev gewöhnt war. Es gibt, was die Gesangslinien angeht, zwar weniger Höhen, aber Alex kann defitiv punkten, was gerade auch bei den Aufnahmen von älteren Stücken ('Stained Lines', 'Devotion') deutlich wird. Als erste Single-Auskopplung entschied man sich für 'At The Right Time', welches das Schlusslicht des Albums ist und einige Balladen-Charakteristiken aufweist. Auch 'My Cover' und 'On my Own' sprühen vor positiven Energien. Härter geht es bei 'Crawling Under' oder besonders auch bei 'Institutionalized' zu, hier wird ordentlich drauf los gebrettert. Als Bonus-Track findet sich außerdem ein Remix von 'Cause & Effect' auf der Scheibe, der das Lied in ein neues Industrial-Gewand kleidet.
"Alev" ist ein wirklich solides Album geworden, mit dem sich die Band weiter etablieren kann. Alex und ihr stimliches Talent lassen den Hörer keinen Gedanken an Alev verschwenden, und so steht dem Quintett nichts mehr im Wege, um in die Zukunft zu rocken. Hier und da gibt es zwar an der Produktion des Albums noch etwas zu meckern (so klingen die Drums zum Beispiel des öfteren ziemlich matschig), doch wer Bands wie die GUANO APES mag, der ist auch mit ALEV gut bedient.
Anspieltipps: At The Right Time, Stained Lines, Crawling Under
Note: -
Ricarda Schwoebel, 20.5.2008




















