Anathema - Judgement
- Deep
- Pitiless
- Forgotten Hopes
- Destiny Is Dead
- Make It Right (F.F.S.)
- One Last Goodbye
- Parisienne Moonlight
- Judgement
- Don\'t Look Too Far
- Emotional Winter
- Wings Of God
- Anyone, Anywhere
- 2000 & Gone
Mehr über Anathema
Review
Review von Stephan Voigtländer
Ein Lied geht ins nächste über, das ganze Album ist wie ein langer Song. Und doch hat man das Gefühl, daß jeder Song nur genau dort stehen kann, wo ihn ANATHEMA hingepackt haben. Ob nun der starke Opener "Deep", das ruhige "Forgotten Hopes", das Instrumental "Destiny Is Dead", das traurige "One Last Goodbye", das mit einer Frauenstimme veredelte "Parisienne Moonlight" oder das melodiöse "Anyone, Anywhere", alle fügen sich wie selbstverständlich zu einem ausgewogenem Klangerlebnis zusammen, jede Melodie, jeder Refrain paßt wie das Tüpfelchen auf dem i.
Ob man "Judgement" nun zum zweiten oder fünfzigsten Mal hört, man findet immer wieder neue Details, die einem vorher entgangen sind. Ich jedenfalls, habe dieses Meisterwerk wochenlang nicht aus dem CD-Player bekommen, und das, obwohl ich eigentlich eher die richtigen Hartwurst-Sounds bevorzuge. Sorry, SEPULTURA, sorry, SLAYER, aber das ist doch eine andere Welt. ANATHEMA haben sich mit "Judgement" einen unvergleichbaren Sound zugelegt und sind damit konkurrenzlos. Schade ist eigentlich nur, daß die Band nicht bekannter ist, verdient hätten sie's jedenfalls.
Anspieltips: Das ganze Album von vorne bis hinten!
Note: -
Stephan Voigtländer, 8.10.2000




















