Another Kind Of Death - Sleepless Every Night
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Review
Review von Mathias Freiesleben
Da sitzen die Fünf in Honiglaune auf einer sonnigen Strandpromenadenmauer herum, sehen aus wie WEEZER und hauen uns hintenrum ein ganz und gar nicht freundliches Brett vor'n Kopp. Der Vokalist ebbt sein Stimmchen nach kreischendem Versbeginn in normale Tonlagen herab - was eine feine eigene Note gibt. In knapp einer halben Stunde versiegt die versierte Spielweise der iberischen Vereinigung nicht ein einziges Mal. Der Blutdruck bleibt oben.
Entgegen erster Befürchtungen - das hier ist der bestimmt achte Hörversuch - ist "Sleepless Every Night" doch ein Erlebnis. Nicht für jeden Tag, aber Schrittchen um Schrittchen wird sich herangetippelt. Wenn der zunächst chaotische, disharmonische Ansatz mal verfolgt und zugelassen wird, kann es dazu kommen, dass das Album als eine Perle angesehen wird. Verschnaufen ist auch, das Instrumental auf der Sechs nebst Hawaii-Glitter verstärkt den versierten, guten Eindruck.
Wie gesagt, nicht jeden Tag, aber in Summe manifestierter wohldosierter Stresscore. Nein, da war's wieder!
Note: -
Mathias Freiesleben, 15.1.2008













