Audiomatics - Injection
- Escape
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- Zero
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Review
Review von Lars Strutz
Die elektronische Soundcollage ist da nicht einmal so besonders geworden, dafür ist der Mix aus harten Industrial-Gitarren, erhabener männlicher Gothic-Stimme und ein enormer Klumpen Elektronikinnereien nicht wirklich neu genug. Aber wie gesagt, die CD bringt auf den Punkt, was ich seit einigen Tagen vermisse. Nämlich die Kompatibilität mit der Tanzfläche als auch der Heimanlage. Für den Discospaß sorgt der elektronische Anteil, der wirklich unheimlich dominant im Soundgefüge ist, und gut und gerne 60-70 % für sich beansprucht. Egal ob Chöre, Techno oder elektronisch verzerrte Stimmen, das Werk weist futuristische Kälte auf, wie es sonst nur "Shadowrun"-Spielabende schaffen. Die anderen 30 %, die sind für die Heimanlage, und die setzen sich zusammen aus Eingängigkeit (klar, so was ist immer gut) und einen überraschend guten Sound. Müsste man angesichts des Elektroanteils an einen total blassen, fast schon wummslosen Gitarrensound denken, so tun die AUDIOMATICS alles, um dagegen anzustinken. Die Gitarren sind dick, sogar richtig fett, der Sound glänzt mit einer unterschwelligen Wärme, und sämtliche Elemente nehmen genau dem Platz ein, den sie brauchen, um auch außerhalb der verschwitzen Nachtclubs gehört zu werden.
Würde diesem Wort nicht viel zu schnell eine gegenteilige Behauptung entgegengesetzt werden, ich würde von "perfekt" reden, doch so beschränke ich mich auf einem verdammt geilen Mix aus dicker Elektroatmospähre, einem hohen Moshfaktor und einer Tanzflächenbrenngarantie, die noch lange anhalten wird. Spätestens bis zum Plattenvertrag, der auf dieses Demo zwangsläufig folgen muss.
Anspieltipps: Escape, Inection, AEon
Note: -
Lars Strutz, 13.11.2007




















