Despu Palliton - Well Roared, Lion
- Some Words May Hurt (F.O.F.)
- Risk
- 33
- Moonbanger
- Torpedo
- Matthew
- Everything Goes
- Forced To Swallow
- The Forgotten One
- History
- We're All Mad
- Well Roared, Lion
Mehr über Despu Palliton
Review
Review von Oliver Schneider
Das zu Beginn vom Stapel gelassene, an DANZIG erinnernde 'Some Words May Hurt (F.O.F.)' suggeriert noch Sicherheit, weil es im Vergleich zu anderen Nummern der Scheibe verhältnismäßig straight durchkomponiert ist. Aber bereits das recht flotte 'Risk' schert einige Male unvermutet aus und lässt erahnen, dass hier noch ein bisschen was anstehen könnte. Und so kommt's letztlich auch. Bestes Beispiel für das in der Folge öfter mal pyramidenartige Songwriting ist '33', das oft Richtung und Tempo ändert und volle Konzentration erfordert. In die gleiche Kerbe schlagen 'Torpedo' und ' Matthew', die nicht wirklich eingängig sind, aber nach einer gewissen Zeit durchaus ihren Reiz entwickeln. Die Kerle machen einfach das, was ihnen gerade in den Sinn kommt (z.B. ein total beknackter Siebenminüter wie 'We're All Mad'), und das ist absolut in Ordnung.
Zugegeben: DESPU PALLITON schleppen noch ein paar Parts mit sich rum, die man auch rauskegeln könnte, und teilweise landen die Tracks in 'ner Sackgasse. Aber abgesehen davon und von dem in den Sand gesetzten Gitarrensound, der die Combo zu trashig klingen lässt, hat "Well Roared, Lion" (verschrobenen) Charme, was mir die Band letztlich sympathisch macht. Stellt euch vor, eine noch etwas unausgereifte Ausgabe der ROLLINS BAND würde den unerträglichen "The"-Kapellen erst die Instrumente wegnehmen und dann nacheinander eine reinhauen, und ihr wisst in etwa, was euch hier erwartet.
Anspieltipps: Risk, Torpedo
Note: -
Oliver Schneider, 25.9.2006




















