The Power Of Metal, Rock And Gothic

Destruction - Thrash Anthems

Ätsch

  1. Bestial Invasion
  2. Profanity
  3. Release From Agony
  4. Mad Butcher
  5. Reject Emotions
  6. Death Trap
  7. Cracked Brain
  8. Life Without Sense
  9. Total Desaster
  10. Depostition (Your Heads Will Roll)
  11. Invincible Force
  12. Sign Of Fear
  13. Tormentor
  14. Unconscious Ruins
  15. Curse The Gods

Mehr über Destruction



Review

Review von Lars Strutz

DESTRUCTION. Allein die Nennung des Namens kann viel auslösen. Von einem heftigen Nostalgieanfall mit Tränenverschüttung über ein fröhliches Lächeln im Gesicht bis hin zum spontanen Headbangen beim Erinnern an die "Sachen von damals". Eben jene Perlen, von 1984 bis heute, sind nun neu aufgenommen worden, um auch Leute mit dem berühmten "Platten mit dem Sound hör ich nicht"-Syndrom von DESTRUCTION zu überzeugen.

Kommen wir gleich auf den Sound zu sprechen, denn an dem etwas auszusetzen, dürfte den Soundfetischisten relativ schwer fallen. Schwer, gewaltig und unheimlich heavy dröhnt er aus den Boxen, ohne irgendwas von den negativen Seiten des 80er-Soundgewandes zu besitzen. Dass dabei nichts von dem DESTRUCTION-Feeling verloren geht, grenzt an ein Wunder, hat aber wohl mit der genialen Riffarbeit zu tun, für die DESTRUCTION schon seit Ewigkeiten stehen. Und natürlich mit Fronsänger Schmiers Kraftorgan, das hier auch erstmalig an 'Cracked Brain' teilnimmt. Das Neuzeug, namentlich 'Profanity' und 'Depostition (Your Heads Will Roll)', passt sowohl in das neue Soundgewand als auch in die alten DESTRUCTION-Klassiker perfekt hinein wie die Formen in das Babyspielzeug.

Für jene, de eh immer nur die letzte Zeilen des Reviews lesen, hier noch einmal die Zusammenfassung: Heavy Sound, einwandfreie Songauswahl, Musikanten in Höchstform und, als Sahnehäubchen, kein Verlust in Sachen DESTRUCTION-Feeling. Thrasher im Alter von 9 bis 99, was wollt ihr mehr?

Anspieltipps: Das jeweils hier vertretene DESTRUCTION-Lieblingswerk, und, falls nicht vorhanden, Mad Butcher, Curse The Gods, Life Without Sense und Profanity.


Note: -
Lars Strutz, 27.1.2007

 
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