Disturbing Foresights - De-Grunged

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ab EUR 6,87
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- 31. 3.2008
- Deity Down Records
- Crossover / Hardcore / Thrashcore / Metal
- http://www.myspace.com/disturbingforesights
- Work It Out
- Brainless Brian
- Positive
- Shadow
- Genepharm
- Going To The Pub
- N.P.M. (Instume(n)tal)
- Robin Hood
- This 1's 4 U
- Perfect World
- Chemical Century
- Lonely
Mehr über Disturbing Foresights
Review
Review von Walter Scheurer
Da die zu jener Zeit bei DISTURBING FORESIGHTS aktiven Musiker Iwan (Gesang), Koen (Bass), Cor (Schlagzeug) und Bas (Gitarre) aber nun einen Deal bei Deity Down Records unterschrieben haben, darf sich der Interessent nun endlich an "De-Grunged" erfreuen. Ob diese Zusammenarbeit lediglich auf vorliegende Veröffentlichung beschränkt blieben wird, will offensichtlich weder die Band noch das Label verraten, so dass man also gespannt der Dinge harren darf. Soundtechnisch wurde die Chose jedenfalls überarbeitet und auch neu abgemischt, so dass der Sound recht zeitgemäß aus den Boxen ballert.
Auf die Musik selbst hatte das logischerweise aber keinerlei Einfluss, so dass DISTURBING FORESIGHTS im Jahre 2008 für Crossover in traditioneller Machart stehen. Hardcore, Metal in heftiger und zum Großteil recht hurtig gespielter Machart, sowie Punk in klassischer Version bildeten die Eckpfeiler des Gesamtklangbildes der Niederländer, die auf "De-Grunged" ein Feuerwerk im Stile von einst großer Formationen in diesem Genre entzünden. Mitunter kommen einem Legenden wie D.R.I. in den Sinn, auch wenn diese wohl noch etwas aggressiver in ihrer Vorgangsweise waren, während man hinsichtlich der schwer unterhaltsamen, aber dennoch keineswegs stupiden lyrischen Ergüssen durchaus auch DOG EAT DOG als Vergleich heranziehen kann, da die Niederländer auch immer wieder in die Nähe von deren Kreuzüber-Kompositionen gelangt sind.
Auch wenn derlei Klänge heutzutage nicht mehr wirklich zeitgemäß sein dürften und es demnach wohl schwer sein wird, den Nachwuchs für diese Band zu begeistern, ist "De-Grunged" keinesfalls ein Album ausschließlich für Nostalgiker geworden, sondern viel mehr ein essentielles Tondokument einer Zeit ihrer Existenz leider nie im verdienten Ausmaß beachteten Formation.
Anspieltipps: Genepharm, Robin Hood, Perfect World
Note: -
Walter Scheurer, 28.5.2008












