Fate - Ghost From The Past

- 9.00 / 10
-
- 25.11.2011
- AOR Heaven
- AOR
- Children Of The Night
- Miracle
- Seeds Of Terror
- Fear Of The Strangers
- At The End Of The Day
- All That I Want
- Follow Your Heart
- Daddy's Girl
- Moving On
- Murder
- The Last Time
- I Believe In Rock'n Roll
- The Other Side
Mehr über Fate
Review
Review von Marcel Rapp
Der dänische Geist der rockigen Vergangenheit
Und bereits beim ersten Rundlauf dieses wirklich exquisiten Werkes erkennt man den enormen Wiedererkennungswert des dänischen Fünfers. So sind es die besonderen Kleinigkeiten, die FATE ausmachen. Zum einen ist dort der gewisse Sound, der sich aus vor Kraft nur so strotzenden Gitarren und auch Klängen, die man normalerweise von den Rocky-Filmen und – Soundtracks kennt, zusammensetzt. Man höre sich nur mal die eröffnenden 'Children Of The Night' sowie 'Miracle' an. Joensen macht eine gute Figur und auch die Instrumentalschiene wirkt nicht altbacken oder verstaubt. Zum anderen ist "Ghost From The Past" von einer Dichte an Ohrwürmern gesegnet, die für dieses AOR – und Hardrock-Genre doch so elementar ist und eine Platte nicht in Regionen unübersichtlicher Mittelklassigkeit abdriften lässt. So bleiben Stücke wie das rockige 'Murder' oder das auch bestens zu AXEL RUDI PELL passende 'Follow Your Heart' lange in den Hörmuscheln haften. Auch das überaus hymnische 'At The End Of The Day' weiß mehr als zu gefallen.
Darüber hinaus agieren FATE abwechslungsreich und variabel, obwohl in puncto Klampfenrhythmus nur wenig variiert wird. Erwartet also keine größeren Tempoglanzleistungen und Highspeed-Passagen. "Ghost From The Past" macht jedoch schlicht und ergreifend, von der ersten bis zur letzten Minute, Spaß, obwohl AOR-Anhänger wohl das größte Vergnügen an den insgesamt 13 neuen Stücken unserer nördlichen Nachbarn haben werden.
Anspieltipps: Children Of The Night, Miracle, Murder
Note: 9.0 / 10
Marcel Rapp, 18.11.2011



















