Grave Digger - The Last Supper
- Passion
- The Last Supper
- Desert Rose
- Grave In The No Man's Land
- Hell To Pay
- Soul Saviour
- Crucified
- Divided Cross
- The Night Before
- Black Widows
- Hundred Days
- Always And Eternally
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Review
Review von Martin Stark
"The Last Supper" ist diesmal kein reines Konzept-Album, beinhaltet aber dennoch den einen oder anderen Song ('The Last Supper', 'Desert Rose' oder 'Crucified'), der sich (textlich) mit der Thematik des letzten Abendmahls befasst, was auch schon auf dem recht gelungenen Cover-Artwork deutlich wird. Nach kurzem Intro ('Passion') geht es gleich mit dem mächtigen Titelsong 'The Last Supper' in die Vollen. Der Song ist eine typische GRAVE DIGGER-Hymne mit atmosphärischem Mittelteil und Killer-Refrain, der mit Sicherheit einen festen Platz im Liveset der Band bekommen wird. Das folgende 'Desert Rose' ist eine Uptempo-Nummer, die mit fetten Chören und treibenden Drums aufwarten kann. Bei 'Grave In The No Man's Land', der vielleicht einzigen Nummer auf dem Album, die nicht 110 Prozent nach den Totengräbern klingt, drängt sich mir ein klein wenig der Vergleich mit den großartigen SAXON auf, was ja nun wahrlich nichts Negatives ist! Schon bei 'Hell To Pay' und 'Soul Saviour', typischen GRAVE DIGGER-Nummern, die es ordentlich krachen lassen, sind wir wieder beim originalen Totengräbersound angelangt. Der siebte Song 'Crucified' fängt balladesk an und "steigert" sich dann im weiteren Verlauf zu einer exzellenten Midtempo-Hymne mit einem fantastischen Gitarrensolo von Manni Schmidt zum Ende hin. Nach der kurzen Verschnaufpause brettert dann das höchst melodische 'Divided Cross' wieder mit vollem Tempo aus den Boxen und auch das genial groovende 'The Night Before' steht dem in nichts nach. Dann folgt mein persönlicher Favorit auf "The Last Supper", nämlich 'Black Widows', das einfach alles hat, um ein absoluter Klassiker der Band zu werden. Besser kann man diese Art von Musik wohl nicht spielen. An dieser Stelle sollte ich vielleicht auch noch die erstklassige Produktion erwähnen, die diesem sehr guten Album das berühmte Sahnehäubchen aufsetzt. Titel elf, 'Hundred Days', ist dann noch mal ein amtlicher Stampfer, der anfangs durchaus etwas weniger Keyboards gut vertragen hätte, aber das ist nun wirklich kein echter Kritikpunkt. Ganz am Ende steht mit 'Always And Eternally' die wohl beste Ballade, die GRAVE DIGGER je aufgenommen haben, und schließt ein großartiges Album perfekt ab.
Alles in allem gibt es also wieder die gewohnt hohe Qualität aus dem Hause GRAVE DIGGER, so dass ich abschließend eigentlich nur eine uneingeschränkte Kaufempfehlung für "The Last Supper", mit dem zusätzlichen Hinweis auf die im Februar stattfindende Tour, aussprechen kann. Auf dass wir dann alle gemeinsam mal wieder einen kollektiven 'Heavy Metal Breakdown' erleben werden ...
Schön, dass es noch so verlässliche Größen in der Szene gibt!
Anspieltipps: The Last Supper, Crucified, Divided Cross, Black Widows, Always And Eternally
Note: -
Martin Stark, 16.1.2005




















