Manifest Destiny - Your World Died
- Time Of Light
- Your World Has Died
- Take The Next Step
- The One
- Bury The Living
- Outcry '07
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Review
Review von Holger Andrae
Vielleicht gelingt es ihnen ja dieses Mal, denn immerhin erscheint "Your World Has Died" - welch tragische Ironie sich in dem Titel verbirgt – beim deutschen Label Rock-It-Up-Records. Hübsch aufgemacht mit allen Texten und versehen mit einem guten Sound, brät MANIFEST DESTINY während der sechs Songs knusprige Thrash-Häppchen an, die schnell zünden. Der raue, aber gut verständliche Gesang von Russ Pace erinnert mich ein wenig an Phil Rind (SACRED REICH) und auch die Mucke weist ein paar Parallelen zum Arizona-Quartett auf. Auch MAINFEST DESTINY agiert gerne im wuchtigen Midtempo-Segment, drückt aber auch ab und mal das Gaspedal ein wenig tiefer durch. So galoppiert zum Beispiel 'Take The Next Step' mit angenehm flottem Huf durch meine Anlage. Die gekonnt eingestreuten, abgestoppten Rhythmen, die sich quasi als Trademark durch das gesamte Material ziehen, erzeugen eine konstant mitreißende Dynamik, die Erinnerungen an PRONG ("Beg To Differ") aufkommen lässt. Klar, besagtes Trio hat nicht wirklich Thrash-Metal gespielt, aber für mich sind sie noch immer die Vorreiter in Bezug auf grandiosen Rhythmus-Aufbau.
Den Abschluss diesen kurzweiligen Rundling macht die Neuaufnahme von 'Outcry', einer Nummer, die sich bereits auf dem 96er Scheiblettchen "All Life, All Minds" befand. Ziemlich furios agieren die fünf Prügelknaben auf dieser Komposition und lassen mich hoffen, dass sie in Zeiten der neu belebten Thrash-Szenerie vielleicht auch endlich mal ein Stück vom großen Kuchen abbekommen werden. Verdient hätten sie es allemal.
Anspieltipps: Take The Next Step; Outcry; Your World Has Died
Note: -
Holger Andrae, 5.11.2007




















