Marillion - Script For A Jester´s Tear
- Script For A Jester´s Tear
- He Knows You Know
- The Web
- Garden Party
- Chelsea Monday
- Forgotten Sons
Mehr über Marillion
Review
Review von Alex Straka
MARILLION haben eine ganz besondere Gabe. Ähnlich wie ihr oftmals zitierter und designter Clown ein Symbol der Fröhlichkeit ist, der in den Bildern und Cover der MARILLION-Veröffentlichungen immer den negativen Seiten irdischen Daseins ausgesetzt ist und an selbigen gebrochen scheint, birst die Musik MARILLIONs fast vor Melancholie und Trauer. Aber eben jener Fish, mit Sicherheit einer der besten Performer im kompletten Musikzirkus, hält mit seinem Timbre und seinen vibes die Fröhlichkeit und Unschuld des Bandmaskottchens aufrecht. Dem Clown kann zum Lachen zumute sein, auch wenn es in der Welt nichts zu lachen gibt.
Epische Meisterwerke wie 'He Knows You Know' oder die musikalisch manifestierte Trauer an sich, 'Chelsea Monday', reißen förmlich in einen Strudel der Intensität. Dabei waren die Briten schon damals sehr progressiv, agierten mit fetten, analogen Keyboardläufen, experimentierten mit zahllosen Gitarrensounds, die sich wiederum jederzeit der Musik unterordneten und eher als Flächeninstrument dienten, und schufen einen Stil, der bis heute völlig eigenständig und nicht reproduzierbar ist. MARILLION waren, sind und bleiben einzigartig. Denn hört man so leichte und fröhliche Nummern wie 'Garden Party', das Herz hat sich gerade angenehm erwärmt, und wird dann in die Düsternis von 'Forgotten Sons' gerissen, fallen einem nur noch drei Worte ein: Ein zeitloses Meisterwerk!
Anspieltipps: He Knows You Know, Garden Party, Chelsea Monday, Forgotten Sons
Note: -
Alex Straka, 18.12.2004




















