Nuestros Derechos - Struggling With The Dark
- Devil's Repent
- Spam
- Nosferatu
- Deimos
- Nazgul
- Insomnia
- Darkest Before Dawn
Mehr über Nuestros Derechos
Review
Review von Walter Scheurer
Die Band offeriert uns Thrash Metal der alten Schule mit mächtig Hardcore und Thrashcore-Anleihen, aber auch einer nicht unwesentlichen Punk-Schlagseite. Nicht zuletzt dadurch entpuppt sich der Streifzug durch dieses Album auch als wirklich "gemütlich", denn im Gegensatz zu anderen Truppen in diesem Subgenre, die eher brachial zur Sache gehen, wissen NUESTROS DERECHOS durch pfiffige Zutaten gute Laune zu verbreiten.
Zumeist geht es zwar hurtig zur Sache, doch durch ihre locker-flockige Art und die immer wieder auftretenden, völlig untypischen Einsprengsel gedeiht ihr "Crossover" zu einer sehr kurzweiligen Unterhaltung. Die gelungene, harsche Basis des Gesamtklangbilds wird vor allem von den eher simplen Riffs aus der Feder Jerry Herries gebildet, aber auch seine den Rhythmus vorgebenden Kollegen Jonny (Schlagzeug) und Janet (Bass) stehen ihm in nichts nach und machen ihre Sache gut. Den Gesang teilen sich die beiden Saiteninstrumentalisten laut Papier ebenfalls, zumeist ist aber Jerry zu vernehmen, der mit recht rauem Kehlchen vorträgt.
Wenn das Tempo eher gedrosselt wird wie zu Beginn von 'Nosferatu' kommt gar düstere Stimmung auf, auch wenn die Nummer nur kurze Zeit später abermals mächtig losgeht und wohl in erster Linie als Tritt gen Popo ausgerichtet ist. Originell, weil sehr ungewöhnlich klingt 'Deimos', da NUESTROS DERECHOS diesen Text in Niederländisch vortragen, und spätestens wenn das gemischte Trio in seiner besten Nummer 'Insomnia' zu Beginn jazzig loslegt, ist sicher, dass diese Band wirklich Sinn für Gemütlichkeit intus hat, denn viel relaxter als in dieser Nummer kann man wohl kaum starten, wenn man heftigen Thrash in petto hat.
Anspieltipps: Nosferatu, Deimos, Insomnia
Note: -
Walter Scheurer, 22.5.2008




















