Secondhand Child - What Do You Live For
- Can´t Stop Us
- All In Vain
- The Same
- Ashamed Of You
- Again
- Break Up
- Freak In Case
- Just Leave!
- Guilty
- Understanding
- Pi
- The Importance Of Being Stupid
- Fight In The Moshpit
- Take Your Time
Mehr über Secondhand Child
Review
Review von Franziska Böhl
'Can´t Stop Us'. Sicherlich nicht nur eine Botschaft, die die Jungs an die Rocker- und Frauenwelt da draußen richtet, sondern auch ihr erster Track auf ihrem neuen Album "What Do You Live For". Schnell wird in die Saiten der Gitarren gehauen, doch nach dem Intro erfolgt auch schon die fordernde Stimme des Sängers, der viel Gefühl in den Gesang legt. Würde er vor einem stehen und das genau so singen, würde man ihm wohl auch glauben, dass SECONDHAND CHILD nicht gestoppt werden können.
Insgesamt enthält die neue Scheibe 14 Songs, darunter drei Bonustracks. Doch der laute und ausdrucksstarke Gesang verbindet alle. Nur sind nicht alle Songs mit schnellen Drums und einem harten Riff ausgelegt. Von ruhigen Songs kann allerdings nicht gesprochen werden. Für ein Kind aus zweiter Hand wären Liebesschnulzen auch unangebracht. Der Song 'Again' enthält trotzdem eher ruhigere Zwischenparts. Bedeutend "ruhiger" wird es bei 'Break Up': In den Gesang wird etwas Zähes, Verbittertes gelegt, das dem Hörer jedoch den Eindruck vermittelt, dass die Jungs von SECONDHAND CHILD nicht aufgeben. Passend dazu spricht ein kleiner Chor ab und zu die Worte "Nothing" und "Fuck you".
Doch genug der ruhigeren Songs, die Jungs wollen schließlich rocken. So wie bei 'Just Leave'. Die typischen schnellen Gitarrenriffs, kleinere schnellere Drummer-Parts und hinzu kommt der raue, fordernde Gesang. Auch bei 'Guilty' könnte man meinen, das Kind zweiter Hand klage jemanden an. Das Typische von SECONDHAND CHILD geht natürlich auch nicht bei den Bonus-Tracks verloren, auch wenn diese wieder etwas "ruhiger" sind.
Mit "What Do You Live For" haben die Jungs ein Debüt geschaffen mit einer mitreißenden Mischung aus Punkrock und Hardcore, bei der Einflüsse aus dem Metal- und Grunge-Bereich unverkennbar sind. Doch noch viel beeindruckender ist der Gesang. Eine Stimme mit viel Wiedererkennungswert. Bleibt nur abzuwarten, ob sie sich wirklich nicht aufhalten lassen.
Anspieltipps: Can´t Stop Us; Break Up
Note: -
Franziska Böhl, 21.1.2007




















