Solitude Aeturnus - Alone
- Scent Of Death
- Sightless
- Blessed By The Dead
- Waiting For The Light
- Upon Within
- Burning
- Is There
- Tomorrows Dead
- Essence Of Black
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Review
Review von Martin Stark
Los geht es mit einem beinahe zehnminütigen Song-Ungetüm Namens 'Scent Of Death', welches so fett und massiv aus den Boxen quillt, das einem Angst und Bange werden kann, oder besser gesagt: werden muss. Einen besseren Einstieg für "Alone" hätten die Texaner kaum wählen können. Stücke wie 'Waiting For The Light' oder 'Sightless' ziehen einen ebenfalls sofort in ihren Bann und lassen einen so schnell nicht mehr los. Bei 'Burning' beispielsweise regiert das Zusammenspiel von verspielter Leadgitarre, genretypischem schwerem Riffing und bedrohlich wirkenden und Gänsehaut erzeugenden Vocals, wie sie außer Robert Lowe eben kaum einer beherrscht. Auch ein Song wie 'Tomorrows Dead' bekommen sicherlich wenige Bands in dieser Intensität auf die Reihe. Hier verschmelzen erneut satte Riffs und melodische Vocals zu einen doomigen Cocktail, der den geneigten Hörer in einen wohligen Rausch versetzt. Das recht verhalten beginnende 'Essence Of Black' ist ein melancholischer und düsterer Track, der im übrigen wie auch das gesamte Material von "Alone" hervorragend zum sehr gelungenen Cover-Artwork passt. Ich würde sagen "schaurig schön" beschreibt einen Großteil des Songmaterials der Scheibe wohl am besten.
Das limitierte Digipak des Albums wird im übrigen mit einem zehnminütigen Bonustrack ('Embrace') veredelt werden, der mir aber leider nicht vorliegt. Freunde "langsamerer" und schwerer Klänge sowie charismatischer Vocals dürfen hier bedingungslos zugreifen. Und dann wurde es ja auch wirklich Zeit für neues Doom-Futter aus dem Hause SOLITUDE AETURNUS, oder? Doom forever!
Anspieltipps: Scent Of Death, Sightless, Tomorrows Dead, Essence Of Black
Note: -
Martin Stark, 6.12.2006




















