Spock's Beard - Spock's Beard
- On A Perfect Day
- Skeletons At The Feast
- Is This Love
- All That's Left
- With Your Kiss
- Sometimes They Stay, Sometimes They Go
- The Slow Crash Landing Man
- Wherever You Stand
- Hereafter
- As Far As The Mind Can See I - Dreaming In The Age Of Answers
- As Far As The Mind Can See II - Here's A Man
- As Far As The Mind Can See III - They Know We Know
- As Far As The Mind Can See IV - Stream Of Unconsciousness
- Rearranged
Mehr über Spock's Beard
Review
Review von Peter Kubaschk
An diesen Tatsachen ändert sich auch beim Genuss vom neunten, schlicht "Spock's Beard" betitelten Album nichts. Nick D'Virgilio (v., dr.), Alan Morse (gt.), Dave Meros (b.) und Ryo Okumoto (k.) feilen weiter an ihrer eigenen Identität und entwickeln so den Sound von SPOCK'S BEARD immer weiter.
Dabei klingt der Opener 'On A Perfect Day' wie ein wehmütiger Blick zurück. Dieser Song ist die perfekte Blaupause eines klassischen Bärte-Songs mit Neal Morse. Die abgefahrenen Sounds von Ryo, die schönen Gitarrenthemen von Al, der sanfte Gesang. All das hätte auch auf einem Album wie "V", "Beware Of Darkness" oder "The Healing Colors Of Sound" stehen können. Doch schon mit dem knarzenden Instrumental 'Skeletons At The Feast' entfernt man sich von der eigenen Vergangenheit wieder deutlich. Das flotte, extrem schräg rockende 'Is This Love' überrascht vor allem durch sein Tempo und die vertrackte Rhythmik. Das elfminütige 'With Your Kiss' besticht mit einem völlig coolen Percussionpart im Mittelteil und 'The Slow Crash Landing Man' ist die bisher vielleicht beste Ballade der Post-Neal-Ära. Dazu kommt der in vier Teilen präsentierte Longtrack 'As Far As The Mind Can See', der mit diversen Streichern und Bläsern aufwartet und über die gesamten 17 Minuten die Spannung aufrechterhalten kann.
Ich möchte allerdings nicht verschweigen, dass sich unter den insgesamt 78 Minuten Spielzeit auch einige wenige nicht so aufregende Stellen befinden. Vor allem 'Sometimes The Stay, Sometimes They Go' und 'All That's Left' wollen auch nach einem Dutzend Durchläufen noch nicht wirklich zünden.
Dennoch ist natürlich auch das neunte Studioalbum von SPOCK'S BEARD insgesamt ein echter Leckerbissen für Fans der progressiven Töne geworden und sollte alle Fans zufriedenstellen. Hoffen wir auf eine baldige Tour, auf der einmal mehr bewiesen wird, dass das Quartett vor allem live immer noch das Maß aller Dinge im Prog Rock ist.
Anspieltipps: On A Perfect Day, With Your Kiss, The Slow Crash Landing Man, As Far As The Mind Can See
Note: -
Peter Kubaschk, 26.11.2006





















