The Power Of Metal, Rock And Gothic

Strangers - Rise And Fall

Ätsch

  1. Only The Gods
  2. Strange Life
  3. The Curse Of The Black Pearl
  4. Yourself
  5. Hard Way
  6. About Rise And Fall
  7. All For One
  8. Different Battledays
  9. Love Song
  10. Holy Ghost
  11. We Sold Our Souls
  12. Till The End
  13. The Loner

Mehr über Strangers



Review

Review von Dirk Ballerstädt

Nicht ganz so mächtig-imposant wie das Kyffhäuser-Denkmal im Grenzgebiet zwischen Thüringen und Sachsen-Anhalt schlagen STRANGERS (aus Sachsen-Anhalt) mit ihrem Old-School-Heavy Metal in der Landschaft auf.

Aber "hallo", STRANGERS klingen auf ihrem zweiten Album "Rise And Fall" verdammt nach alten IRON MAIDEN, so anno 1982-1984. Freunde dieser MAIDEN-Jahre können hier wirklich blind zugreifen. Nach den ersten drei Songs dann 'Yourself', der wie ein schneller alter JUDAS PRIEST/MOTÖRHEAD-Kracher wie ein Querschläger durchs Wohnzimmer peitscht. So geht also Zeitreise. STRANGERS in den Player, die alte Spandexhose raus, MAIDEN-Shirt überziehen, Nietengürtel anlegen, Resthaar schütteln, Luftgitarre anstöpseln, Fäuste an die Decke - geil.

Ab Titel Nummer sechs, dem Titelsong 'About Rise And Fall', ist noch zu berichten, dass das gute, solide Level gehalten wird, STRANGERS machen noch nicht schlapp. Hätte mich auch gewundert. Aber bei 13 Songs geht einem die MAIDEN-Passion dann doch etwas auf den Keks, wird aber von mir nicht so negativ bewertet, denn der Gesamteindruck ist gut für einen Newcomer (auch wenn das die zweite LP ist, früher waren STRANGERS "bloß" eine Coverband). Etwas Abwechslung folgt dann mit Titel 11. 'We Sold Our Souls' klingt deftig nach MOTÖRHEAD, bevor das Finale mit dem Zehnminüter 'The Loner' abgefackelt wird.
Im Osten (nicht rassistisch gemeint) nichts Neues, aber ein solides, überschaubares Album.


Note: 7.0 / 10
Dirk Ballerstädt, 9.2.2012

 
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