Aspera - Ripples
- Intro
- Ripples
- Do I Dare?
- Remorse
- Between Black & White
- Catatonic Coma
- Torn Apart
- Traces Inside
- Reflections
- The Purpose
Mehr über Aspera
Dieses Album wurde auch im Soundcheck "Soundcheck 01/2010" bewertet.
Leserreviews
Review von Havoc, 12.02.2010 19:58
Ich hatte ja anfangs schon so meine Zweifel ob mir dieses Album zulegen sollte. Fünf 20-jährige Norweger nehmen ein Album im Fahrwasser von Dream Theater auf. Mhhh…das haben doch schon so viele gemacht. Was sollte da noch tolles frisches bei rumkommen. Zudem las ich in einigen Reviews dann noch, dass diese Band hier absolut nichts Neues erfinden würde, sondern sich einfach nur an Dream Theater zu „Images And Words“-Zeiten orientiert. Zu einem Kauf überzeugten mich dann aber doch der dritte Platz im powermetal.de Soundcheck, diverse Empfehlungen. Das wunderbare Cover hat sein Übriges bewirkt.
Und was soll ich nun sagen. Das Album ist aus meiner Sicht in der Tat ein kleines Juwel. Bereits die ersten drei Songs nach dem kurzen Intro fahren so Einiges auf…Frickelei, tolle Melodien, Grooves. Der Sänger singt zudem sehr facettenreich und hat eine richtig gute zu keiner Sekunde nervende Stimme. Der Achtminüter „Between Black & White“ ist dann ein ganz starker Song. Sehr gut an dem Album finde ich auch, dass man die Songs kaum in langsam, schnell, hart oder soft einteilen kann, da quasi jeder Song diese Parts in sich vereint. Am ehesten verdeutlicht dies vielleicht der Song „Catatonic Coma“. Dieser beginnt ungewöhnlich hart, sodass man schon mal kurz nachschauen muss, ob man auch immer noch die gleiche CD im Player hat…oder ob nicht für zehn Sekunden Meshuggah´s „obZen“ dort reingefallen ist. Und was passiert dann? Der Song entwickelt sich stellenweise zu einem der softesten Songs des Albums. Das ist teilweise schon irre. Immer wenn man evtl. mal für eine Nanosekunde denkt, dass der Song aber jetzt langweilig werden könnte, passiert sofort etwas. Oder der Song entwickelt sich in eine andere Richtung. Und dennoch wird sich nie verzettelt. Verdammte Hacke macht dieses Album Spaß! Ich bin echt gespannt, ob diese Band weiterhin so tolle Musik veröffentlichen wird. Mit diesem Debüt haben sie die eigene Messlatte allerdings bereits zu Beginn ihrer Karriere verdammt hoch gelegt. Ganz tolles Debüt! 9,5 Punkte!
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