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STAM1NA: Interview mit Antti

20.07.2008 | 18:48

Wer auf der letzten Tour von APOCALYPTICA dabei war, hat die Jungs der finnischen Combo STAM1NA bereits live erleben dürfen. Dass sie auch gute CDs machen können, bewiesen die vier Kerle spätestens mit ihrem dritten Longplayer "Raja". Im Interview erzählt Sänger Antti etwas mehr über die Band, so dass der Wacken-Besucher bestens informiert ist, bevor er auf eben diesem Festival STAM1NA auf der Bühne sehen kann.

Ricarda:
Wie habt ihr euch gefunden? Wann war das Line-up komplett?

Antti:
STAM1NA wurde 1996 ins Leben gerufen. Damals waren wir zu dritt und wir drei sind auch noch immer dabei. Dann hatten wir verschiedene Bassisten, ich glaube Kai-Pekka ist unser fünfter Bassist, aber er spielt bereits länger als die anderen, und ich denke, die Besetzung ist so, wie sie jetzt ist, perfekt. Kai-Pekka, oder Kaikka wie wir ihn nennen, ist seit 2005 dabei. Zuerst war er nur ein Session-Musiker, aber dann fragten wir ihn, ob er nicht bei uns einsteigen möchte. Und nun bekommt er mehr Geld als jeder andere (lacht), also war es sehr gut für ihn.

Ricarda:
Wie kamt ihr auf den Namen und warum die 1 darin?

Antti:
STAM1NA war bereits von Anfang an unser Name. Wir suchten ihn aus, weil es ein englisches Wort ist, und von 1996 bis 2000 sangen wir auf Englisch. Erst als ich bei der Armee war, kam es mir in den Sinn, auf Finnisch zu schreiben. Und das war auch eine gute Entscheidung. Seit acht Jahren singen wir nur noch auf Finnisch, und die Resonanz ist sehr gut. Und die 1 in unserem Namen hat keine große Bedeutung, außer dass wir uns ein wenig herausheben wollten, gerade auch in den Online-Suchmachinen.

Ricarda:
Was für musikalischen Einflüsse habt ihr?

Antti:
Ich glaube, wir alle mochten schon immer die technischen Seiten von Performances. Wir alle mögen es, Sachen zu spielen, die es uns ermöglichen, unser bestes zu geben und vielleicht technisch etwas schwerer sind. Dazu kommt dann noch die übliche Rock- und Punk-Rock-Musik. Wir hören viel DREAM THEATER, PANTERA. Was die Gitarrensoli angeht, so findet man viele Einflüsse von Steve Vai und Joe Satriani. Und dann gab es noch die finnische Band STONE, die war eigentlich der Grund, warum ich überhaupt mit harter Musik anfing. Viele Einflüsse also, aber der geimsame Nenner ist glaube ich der technisch anspruchsvollere, gitarrenlastige Heavy Metal. Und schnell muss es sein.

Ricarda:
Wann hast du realisiert, dass Musik eine Karriere für dich sein könnte?

Antti:
Nun ja, bevor wir unser erstes Album aufnahmen, hatten wir bereits viel Basisarbeit hinter uns. Wir hatten viele Gigs gespielt und T-Shirts verkauft und so. Die ganzen Jahre war das Ganze eher eine Art Hobby für uns, bis jetzt (lacht). Im Sommer ist es manchmal nervig, ein Hobby zu haben, das all deine Zeit beansprucht. Aber auf der anderen Seite sind wir natürlich dankbar, jetzt im Sommer die Möglichkeit zu haben, soviel wie noch nie in Finnland zu touren. Aber nun ist es wirklich eine Art Job, einfach weil es soviel Zeit in Anspruch nimmt. Aber wir versuchen, es noch immer eher als Hobby zu sehen, denn dann geht es eher um den Spaß als um das Geschäft.

Ricarda:
War es bereits ein Kindheitstraum, Musiker zu werden?

Antti:
Ja, ich glaube, das war es sogar für alle von uns. Wir waren 16- oder 17jährige Teenager und begannen, Lieder von SLAYER und so zu spielen. Und natürlich träumten wir davon, einen richtigen Festival-Gig spielen zu dürfen oder so. Und nun ist unser Traum wirklich wahr geworden, aber es ist auch so, dass wir alle noch andere Jobs nebenbei haben.

Ricarda:
Ist das Musikgeschäft noch immer so cool und glamorös wie du es dir vorgestellt hast?

Antti:
Wir haben gelernt, dass das Musikgeschäft in Finnland eher klein ist, also kennt jeder jeden. Es ist kein richtig großes Business. Aber wir planen gerade, dass wir auch ein wenig Promo in anderen Ländern machen, zum Beispiel in Deutschland. Dann könnten wir auch außerhalb Finnlands touren, und dann werden wir sehen. Es ist eine große Herausforderung und ein riesiger Job, aber versuchen wollen wir es auf alle Fälle.

Ricarda:
Ich habe gehört, dass viel Zeit verstrich zwischen der Formierung der Band und dem ersten Longplayer. Kannst du dazu etwas sagen? Hattet ihr Probleme, einen Vertrag zu bekommen oder seid ihr Perfektionisten?

Antti:
Nein, wir sind keine wirklichen Perfektionisten (lacht). Wir nahmen einige Demos auf, und wir schickten auch bereits das erste sogar an ausländische Plattenfirmen, aber zu der Zeit gab es in Finnland keinen Heavy-Metal-Boom, also war es sehr schwer, sich einen Namen zu machen und einen Vertrag zu bekommen. Wir versuchten es für eine lange Zeit, und schließlich machte uns Sakara Records ein Angebot, das wir nicht ablehnen konnten (lacht). Jetzt sehe ich es so, dass wir durch die Verzögerung eine Menge Zeit hatten, das erste Album vorzubereiten. Und es war sogar in einigen Reviews zu lesen, dass man hören könnte, dass wir bereits Erfahrungen gesammelt hatten. Vielleicht war der lange Weg daher sogar eine gute Sache.

Ricarda:
Jetzt habt ihr mit "Raja" gerade ein neues Album herausgebracht. Was kannst du über das neue Album erzählen? Wie lange dauerten die Aufnahmen und wo habt ihr aufgenommen?

Antti:
Nun ja, wir sind aus Lemi, einer Kleinstadt in Süd-Karelien in der Nähe von Lapeenranta. Es ist wirklich ein kleines Dorf, nur 3000 Leute, und es liegt in der Mitte von Heuballen, Kühen und Schafen. Vor einigen Jahren eröffenete ein Paar ein Studio in Lemi, und wir dachten sofort daran, ein Album dort aufzunehmen, weil es nunmal unsere Heimatstadt ist. Das taten wir, und konnten auch Janne von STONE als Produzent gewinnen.

Ricarda:
Dann konntest du ja mit einem deiner Idole zusammenarbeiten...

Antti:
Ja, genau. Das war total cool. Und wir sind einfach losgezogen, haben unser Idol abgeholt und sind dann zurück nach Lemi und haben das Album aufgenommen, und ich finde, es ist großartig geworden. Das Album ist ein wenig anders als unser erstes und zweites Album, und ich hoffe, die Bewohner von Lemi sind stolz darauf.

Ricarda:
Mein Finnisch ist zwar nicht das beste, aber beim Lesen der Lyrics fiel mir auf, dass einige Themen immer wieder aufgegriffen werden. Ist es ein Konzeptalbum?

Antti:
Nun, der Titel "Raja" heißt übersetzt "Grenze" oder "Linie", und alle Texte handeln von verschiedenen Grenzen, die man überqueren kann. Es kann eine wirkliche Wand sein oder eben eine emotionale Grenze. In meinem Leben gab es viele Situationen in den letzten Jahren, wo ich irgendwie weiterziehen musste, und das hat sich in den Texten niedergeschlagen. Es gab viele Themen, über die ich singen wollte. Ich schrieb viele kurze Textpassagen und realisierte, dass die meisten von Grenzen und dem Überschreiten von Grenzen handeln. Es ist musikalisch aber kein Konzeptalbum.

Ricarda:
Denkst du die Band hat sich seit dem letzten Album weiterentwickelt? Habt ihr euren Stil gefunden?

Antti:
Ja, das hoffe ich. Es gab natürlich viel Feedback von unseren Fans, dass das dritte Album nun etwas anders ist, aber ich finde, es ist sehr schwer zu sagen, was genau denn nun anders ist. Ich weiß nicht, aber vielleicht kann man sagen, dass "Raja" nicht unser bestes Album ist – auch nicht das erste oder zweite – aber es ist ein Album, das ich auch außerhalb Finnlands präsentieren möchte, weil es die ersten zwei Alben gut zusammenfast. Es ist klarer, wir spielen besser, die Technik ist besser, und vielleicht sind auch einige Lieder besser. Ich würde gerne sagen, dass das die offizielle STAM1NA-Musik ist.

Ricarda:
Ihr wart sogar Nummer 1 der finnischen Charts. Habt ihr das erwartet?

Antti:
Oops, nein, es war eine große Überraschung. Wir hätten uns das nie träumen lassen, aber als wir das Album machten, sagte der Chef unseres Labels, dass wir gute Chancen auf die Nummer 1 hätten. Damals lachten wir drüber, dann passierte es wirklich. Aber wir lachen immer noch und sehen die Sache so: Wenn es auf Nummer 1 geht, ist das natürlich toll, aber es ist nicht der Grund, Musik zu machen. Und es ist so verdammt komisch, dass man in Finnland mit einer Heavy-Band auf der Nummer 1 landen kann. Du hast vielleicht gehört, dass das neue OPETH-Album auch Nummer 1 war. Ich glaube, das gibt es in keinem anderen Land.

Ricarda:
Was war dein größter Erfolg mit der Band bis jetzt?

Antti:
Ich glaube, das war die Tour mit APOCALYPTICA. Das muss eine Art Meilenstein für STAM1NA gewesen sein, an den wir uns in zehn Jahren noch immer erinnern werden und sehen, wie wichtig das für uns wahr. Es war eine unglaubliche Erfahrung, die Organisation war riesig. Wir planten für eine lange Zeit und steckten viel Geld in die Sache, aber die Möglicgkeit in elf deutschen Städten mit dieser tollen Band spielen zu dürfen, war einfach toll. Alle Konzerte waren so gut besucht und fast keiner kannte STAM1NA zuvor, aber wir hatten immer viel Kontakt zum Publikum und konnten einige von unserer Musik überzeugen. Wir spielten 30 Minuten jeden Abend. Es ist eine kurze Zeit, aber es reicht aus, um Interesse zu erregen.

Ricarda:
Ihr habt auch ein Video für 'Lääke' aufgenommen. Kannst du darüber etwas erzählen?

Antti:
Die gute Sache bei STAM1NA ist, dass wir unsere eigenen CD-Cover kreieren können, mein Bruder ist unser Grafikdesigner. Und ich bin Partner bei einer Firma, die unter anderen Musikvideos macht, also konnte ich auch das Video managen, das hatte ich auch bei unseren vorherigen Videos getan. Wir wollten, dass jeder von uns Vier eine Rolle im Video hat, und schlussendlich dachten wir an diese legendäre alte finnische TV-Show. Eine Dating-Show mit einem wirklich legendären Moderator. In unserem Video wird dieser von Kaarle Viikate von der Band VIIKATE verkörpert, und für die weibliche Hauptrolle konnten wir durch Connections Rakel Liekki, die ein früherer Porno-Star ist, gewinnen. Wir sind also alle Kanditaten in dieser Dating-Show und machen uns mit viel Humor zum Affen. Wir haben einfach Spaß. Wir können zwar auch aggresiv sein, aber wir wollen trotzdem glücklich rüberkommen und keine Schnute ziehen.

Ricarda:
Auch wenn Finnland nicht so arg viele Einwohner hat, gibt es tonnenweise Bands und besonders Metal-Bands. Wie erklärst du dir dieses Phänomen?

Antti:
Hm, das ist eine richtig gute Frage, und wir haben da schon oft selbst drüber nachgedacht. Beim Tuska-Festival gab es jetzt auch diese Gruppe, die eine Doku über das Thema drehen. Ich glaube, viele Ausländer haben sich schon so Gedanken gemacht, was mit den Finnen nicht stimmt, weil es eben diesen Metal-Boom gibt (lacht). Ich glaube, es kamen viele Zufälle zusammen, die unsere Musik-Kultur formten. Es gab viele Bands aus Finnland, die bekannt wurden, die zuerst eher Rock-Bands waren und dann immer härter wurden. Und durch diese Bands wurde es leichter für Newcomer, in deren Fußstapfen zu treten. Mittlerweile ist Metal für uns eigentlich Mainstream, viele Familien sehen Metal nicht mehr als Satansmusik oder so.

Ricarda:
Aber das ist doch gut, oder?

Antti:
Klar ist es das, zumindest auf eine Art, aber für mich war Metal immer eine Art Antithese des Mainstreams. Nun ist Heavy Metal so populär, ich finde, wir bräuchten eine Gegenreaktion. Ich warte also nur darauf, dass der Punk Rock wieder aus seinem Grabe aufersteht.

Ricarda:
So lange es nicht Hip Hop ist (lacht)...

Antti:
Ja, das sehe ich genauso (lacht).

Ricarda:
Wen siehst du als eure größte Konkurrenz?

Antti:
Ich denke, STAM1NA konkuriert mit MOKOMA. Die Situation ist etwas komisch, denn die MOKOMA-Typen leiten unsere Plattenfirma, und außerdem sind sie unsere Freunde. Es gibt natürlich noch eine Reihe anderer Thrash-Metal- und Speed-Metal-Bands, aber ich denke was den finnischen Markt betrifft, so ist MOKOMA unsere größte Konkurrenz.

Ricarda:
Falls jemand noch nie etwas von eurer Musik gehört hat, wie würdest du sie kurz und knapp beschreiben?

Antti:
Fast, furious, finnish (lacht).

Ricarda:
Und wenn du nur einen einzigen Song von euch jemandem enpfehlen könntest, damit er eure Band kennenlernt, welchen würdest du wählen?

Antti:
Hm, vielleicht der Opener von "Raja": 'Hammasratas'. Er hat alle Komponenten unserer Musik. Es ist ein sehr schneller Song, aber es gibt auch die langsameren Passagen mit dem klaren Gesang und dem Keyboard. Außerdem gibt es Gitarrensoli und all das.

Ricarda:
Du bist auch der Songwriter der Band oder zumindest einer davon. Wie gehst du einen Song an? Startest du mit Musik oder Text?

Antti:
Es ist immer unterschiedlich eigentlich, aber Musik und Text sind für mich total verschiedene Dinge. Zuerst erarbeiten wir den Grundstein des Songs, und ich sammele die ganze Zeit Ideen oder Notizen, die mir einfallen. Am Ende lege ich alles zusammen und beginne, die Texte an den passenden Stellen einzusetzen.

Ricarda:
Also wie ein Puzzle...

Antti:
Ja, genau, wie ein Puzzle. Und natürlich färben die Texte dann auch auf den Song ab und es müssen manchmal Rhythmuswechsel oder so eingebaut werden. Grundsätzlich kann man sagen, dass Musik und Text getrennt voneinader entstehen, aber trotzdem zur gleichen Zeit.

Ricarda:
Gibt es ein Thema, über das du nie einen Song schreiben würdest?

Antti:
Hmmm, das ist schwer...

Ricarda:
Könntest du dir zum Beispiel vorstellen, einen politischen Song zu schreiben?

Antti:
Ja, das sollte ich sogar (lacht). Ich habe es bereits versucht, denn was ich scheiße am Heavy Metal finde ist, dass niemand was richtiges sagt. Ich würde sehr gerne fähig sein, meine Meinung auch zur Politik zu äußern, aber ich weiß nicht, ob es klappen würde, denn ich bin kein hochintelligenter Typ (lacht). Falls ich einen politischen Song machen würde, dann wäre er sehr linksorientiert. Irgendwie waren meine bisherigen Lieder alle irgendwie negativ und humoristisch, ich kann wohl nichts anderes schreiben. Wenn ich anfange ein Lied zu schreiben, dann denke ich immer "Ok, jetzt mache ich einen richtig interessanten Song über die Liebe", aber es endet immer als Song über Alkohol und Depressionen (lacht). Keine Ahnung, was ich für Probleme habe, aber immerhin bin ich ehrlich.

Ricarda:
Könntest du dir vorstellen, dass STAM1NA irgendwann mal wieder ein englisches Lied macht?

Antti:
Das ist eine gute Zeit, diese Frage zu stellen, denn ich habe sogar einen englischen Song geschrieben. Wenn ich nun anfinge, wieder in Englisch zu schreiben, dann wäre das ein sehr großer Schritt für die Band, weil jeder weiß, dass wir eigentlich nur auf Finnisch singen. Das könnte also Ärger geben (lacht). Aber sag niemals nie und lass uns mal abwarten und schauen, was passiert. Ich weiß auch nicht, ob meine englische Aussprache so toll ist.

Ricarda:
Sprechen klappt doch super.

Antti:
Ja, sprechen ist ok, aber mein Gesangs-Englisch ist irgendwie scheiße.

Ricarda:
Ihr wart in Deutschland Vorgruppe für APOCALYPTICA, und ihr habt auch bei der Finnish Music Week in Berlin gespielt. Wie waren diese Erfahrungen für euch?

Antti:
Wir haben es alle geliebt. Ich muss jetzt etwas philosophisch werden, aber es geht auch darum, was man mit seinem Leben machen möchte. Wir reden in der Band viel über solche Sachen, ob wir zum Beispiel wieder zurück in ein kleines Auto wollen und damit dann in Deutschland touren, denn so wäre das dann. Ich bin mir nicht sicher, ob wir für einen solchen Wechsel bereit sind. In Finnland ist das alles so einfach, wir können nach Jyväskylä kommen und hier vor 200 Leuten spielen, aber die gleiche Situation in Deutschland würde sehr viel Arbeit bedeuten. Und wir werden auch nicht jünger (lacht). Wir müssen also noch etwas darüber nachdenken.

Ricarda:
Ok. Was kann das Wacken-Publikum von euch erwarten? Werdet hier hauptsächlich Sachen vom neuen Album spielen oder auch älteres Material?

Antti:
Hm, gute Frage (lacht). Darüber haben wir noch gar nicht nachgedacht. Unser Debütalbum wurde nie in Deutschland veröffentlicht, aber die zwei folgenden schon, von daher werden wir Lieder von diesen Alben spielen, denke ich. Aber danke, dass du mich daran erinnert hast (lacht).

Ricarda:
Gern geschehen. Warum sollten Deutsche eure Musik hören, wenn sie rein gar nichts von den Texten verstehen?

Antti:
Hm, selbst bei finnischen Fans erwarte ich es nicht, dass sie zu unseren Shows kommen und sich meine Texte anhören. Der Gesang ist nur ein Instrument wie Gitarre oder Schlagzeug. Ich denke, die ganze Nachricht über Aggression und Hass und all die anderen glücklichen Dinge über die wir singen, werden auch durch die Musik deutlich gemacht. Und außerdem kann ich den Leuten vor den Songs immer kurz erklären, worum es in einem Stück geht. Das habe ich in Deutschland gemacht. Dort habe ich sogar deutsch gesprochen.

Ricarda:
Wirklich? Hast du zum Abschluss noch ein paar Grüße an unsere Leser?

Antti:
(auf deutsch) Ich liebe dich ... ich bin zu Hause ... nicht jetzt, aber tomorrow ... nein, nicht tomorrow ... aber Montag. Und ich bin 28 Jahre alt, und ich spiele Gitarre und mein Lied ist ein gutes Lied.

Ricarda:
Super (lacht). Ich danke dir für deine Zeit.

Antti:
Gar kein Problem.

Redakteur:
Ricarda Schwoebel
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