Zeitreise 03/1986: METALLICA - "Master Of Puppets"

03.03.2026 | 12:17

Ist es "DAS Album von DER Metalband" oder vielleicht doch nur der "kleine Bruder von "Ride The Lightning""? Unsere Zeitreise gibt persönliche Antworten auf die drängendste aller METALLICA-Fragen.

"Master Of Puppets". Drei Worte und damit ist eigentlich alles gesagt. Jeder Metalhead hat dazu eine eigene Geschichte, seine eigenen Erlebnisse und seine eigenen Bilder im Kopf. Anlässlich des 40-jährigen Jubiläums möchten euch unsere Redakteure auf dieser Zeitreise mit in ihr Seelenleben nehmen. Das läuft übrigens nicht immer darauf hinaus, dass dieser Longplayer das ultimative METALLICA-Album ist. Es wird also interessant und kontrovers. Sicherlich ist "Master Of Puppets" unbestritten einer der ganz großen Fixsterne im Metaluniversum. Als die Platte am 3. März 1986 erschienen ist, war dies vielleicht zu ahnen, aber nicht sicher. Doch die weiteren Ereignisse des Jahres 1986 sorgten dafür, dass das Jahr zum Epochenjahr für METALLICA wurde.

In positiver Hinsicht ist sicherlich die musikalische Höchstform zu nennen, in der sich die Thrasher damals befanden. Vor allem live war das Quartett vielleicht so gut wie niemals wieder in seiner Karriere. Insbesondere der Auftritt in Toronto bezeugt dies. Er gilt als das vielleicht schnellste METALLICA-Konzert aller Zeiten. In Fankreisen wird sogar behauptet, dass James Hetfield an diesem Tag bei 'Creeping Death' das schnellste Downpicking aller Zeiten zeigte. Doch im September desselben Jahres kam die tragische Wendung. Während der Europatour zu "Master Of Puppets" verunglückte der Tourbus. Bassist Cliff Burton wurde hinausgeschleudert und vom umstürzenden Bus zerquetscht. Es war der tragische Tod eines der besten Metal-Bassisten aller Zeiten.

Für METALLICA brach danach ein neues Zeitalter mit verschiedenen Höhen und Tiefen an, die alle eigene große Geschichten sind. Wir möchten uns nun aber lieber mit den positiven Ereignissen des Jahres 1986 und dem Release von "Master Of Puppets" beschäftigen.

"Master Of Puppets". DAS Album von DER Metalband. Es gibt wohl nur wenige Metalheads, die das Album nicht kennen, und es gibt keine seriöse Metal-Top-10-Liste, in der es nicht vorkommt. Den Klassikerstatus wird wirklich niemand dem Album absprechen können. Aber wie gut ist es wirklich?

Klar ist, "Master Of Puppets" ist nicht das bestproduzierte METALLICA-Album dieser Titel geht ans schwarze Album, welches auch als kommerziell erfolgreichster Release meilenweit vorne liegt. In den Chartplatzierungen übertrumpfen alle folgenden Studioalben und die beiden "S&M"-Livealben "Master Of Puppets" deutlich, und das Genre definiert hatte METALLICA bereits mit den beiden Vorgängern. Sind es also die einzelnen Songs, welche das Album so herausragend machen? Klar, der Titeltrack ist zweifellos einer der besten Songs, die jemals geschrieben wurden, aber der Rest? 'Battery' und 'Welcome Home (Sanitarium)' sind zeitlose Klassiker, und auch 'The Thing That Should Not Be' und 'Disposable Heroes' finden sich regelmäßig in erweiterten Playlisten wieder. Aber hier hat METALLICA in der Diskografie mehr als genug andere Lieder, welche es problemlos damit aufnehmen können, respektive diese sogar in den Schatten stellen.

Dazu kommt, dass "Master Of Puppets" zum Ende hin doch merklich abfällt. 'Leper Messiah' und 'Damage, Inc.' sind natürlich keine schlechten Lieder, stehen aber trotzdem mehr als nur eine Stufe unter der ersten Hälfte des Albums. Bei 'Orion' weiß ich auch das musikalische Können zu schätzen, irgendwann setzt aber trotzdem die Langeweile ein...

Ihr merkt, ich hadere mit mir. Ich liebe das Album, abseits von 'Master Of Puppets' finde ich aber nichts wirklich dermaßen Herausragendes darauf. Aber vielleicht geht es auch gar nicht darum. Vielleicht ist "Master Of Puppets" so gut, weil es einfach der perfekte Sturm ist. Eine großartige Produktion, welche trotzdem noch von der jungen Roh- und Wildheit der Kalifornier durchzogen ist – die wahre Essenz des Thrash Metals und trotzdem bereits genug Ansatzpunkte, um zahllose andere Bands und Genres zu inspirieren.

Ist METALLICA meiner Meinung nach die beste Metal-Band? Nein, aber wahrscheinlich die wichtigste und definierendste. Ist "Master Of Puppets" meiner Meinung nach das beste METALLICA-Album? Nein, aber wahrscheinlich das metallicastigste.

Note: 9,5/10
[Chris Schantzen]

 

Nach der umwerfenden, mit Hall, Wucht und Schmackes fett produzierten "Ride The Lightning" war die "Master Of Puppets" für mich eine leichte Enttäuschung. Das Album klang so, als ob die METALLICA-Jungs, die bis dahin straight-klassisch komponiert hatten, auf ihre Weise komplizierter klingen, anspruchsvoller sein und mehr Ecken aufweisen wollten. 'Damage, Inc.' ist dafür ein gutes Beispiel: Der Track wirkt irgendwie zerfahren, die Geradeausmentalität von 'Metal Militia' konnte mich weit eher packen.

Die Refrains wurden hakelig oft wiederholt, das "Master" im Song 'Master Of Puppets' kam zu oft. Überhaupt, an das Debüt erinnerte gar nichts mehr und fiese Heavytracks nach Art des Zweitlings wie 'Fight Fire With Fire', 'Ride The Lightning', 'For Whom The Bell Tolls' oder 'Creeping Death' gab es auch nicht. Stattdessen wirkte alles wie eine Neuauflage von RTL, nur ohne dessen Trademarks.

Zudem störte mich die sandige, flache Produktion. Wo war der olympische, triumphale Hall? Der fehlte wie der Deinhardt zum Konzert. Auch an die etwas langatmige, repetitive Art der Songs konnte ich mich nicht gewöhnen. 'Leper Messiah' war das schwächere 'Bell', 'Disposable Heroes' das lahmere 'Creeping'. 'Orion' konnte mit 'Call Of Ktulu' auch nicht mithalten, was Dramatik und Epik anging. Klar, ein paar Passagen gefielen mir auch, vor allem in den ersten beiden Tracks jeder Seite, denn ich hatte die LP.

Meinen Frieden fand ich mit dem Album nie so recht: Es gehört zu den am seltensten gehörten Alben von METALLICA bei mir. Der Nachfolger war wieder besser. Und die letzten beiden, aber das sind andere Geschichten... Sieben Punkte sind dennoch drin, da METALLICA mutig war, aus dem Korsett auszubrechen (was ja später noch häufiger der Fall war), und die Band ihr Ding kompromisslos durchzog.

Note: 7,0/10
[Matthias Ehlert]

 

METALLICA - 'Master Of Puppets' (Live in Toronto 1986)

 

Es ist eine Tatsache, dass "Master Of Puppets" wohl DAS einflussreichste Metal-Album ist. Nicht umsonst wurde es im Jahr 2016 in die National Recording Registry der Library of Congress aufgenommen, da es als kulturell, historisch und ästhetisch bedeutsam eingestuft wurde. Da können auch verkauzte Ohren wenig dran drehen. Ich muss auch zugeben, dass ich die Scheibe wirklich sehr mag, auch wenn sie in den letzten Jahren eher selten lief. So eine tote Nudel eben. Anno 1986 war ich aber total im METALLICA-Fieber und habe das Album rauf und runter gehört. Unter anderem an dem Tag, an dem ich meinen Führerschein bestanden hatte und vor lauter Begeisterung danach zuhause unterm Kopfhörer das Album ziemlich euphorisch abgefeiert habe. Wie man das eben damals gemacht hat: Kopfhörer volle Möhre aufgedreht, Luftgitarre eingestöpselt, der Tennisschläger war gerade verstimmt, und abgeschädelt. So heftig, dass die Kopfhörerkabel aus dem Verstärker geflogen sind und alle Nachbarn wohl bis heute den Chorus des Titelsongs mitsingen können. Aber das nur am Rande…

Heute ist das Album nicht einmal in meinen Top 100, sodass diese Liste wohl als unseriös eingestuft werden muss. Das ist mir allerdings relativ schnuppe, denn solche Listen sind immer und ausschließlich subjektiv und geschmacksorientiert. Alles andere wäre ein unseriöser Versuch, Musik zu objektivieren. Geht nicht und das ist auch gut so.

Subjektiv betrachtet ist "Master Of Puppets" für mich nämlich von Beginn an der kleine Bruder seines Vorgängers "Ride The Lightning". Dieses Album läuft komischerweise heute regelmäßig bei mir. Denn, wenn wir ehrlich sind, hat die Band sehr viel von eben jener Scheibe übernommen. Schon die Aufteilung der Songreihenfolge: Es beginnt mit einem Speed-Metal-Kracher, es folgt der längere, verschachtelte Titelsong. Nun folgt der schleppende Brecher, bevor eine (Halb-)Ballade die erste Seite beschließt. Nach dem Rumdrehen geht es wieder flott weiter, bevor dann wieder einen Gang runtergeschaltet wird. Lediglich die letzten beiden Nummern hat man inhaltlich vertauscht. Stelle ich nun die jeweiligen Songs gegenüber, errechnet mein subjektiver Abakus ein 6:2 für das blaue Album. Lediglich 'Master Of Puppets' und 'Disposable Heroes' finde ich besser als ihre Vorläufer. Klar, auch die anderen Songs sind sehr gut, wenn ich mal von der vertonten Stampfkartoffel 'Leper Messiah' absehe. Da schlafen mir die Ohrläppchen ein.

Weshalb die Scheibe bei mir heute trotz aller Qualität eher selten läuft, liegt sicherlich auch am glatteren Klang, denn "Ride The Lightning" kracht für mich mehr. Jüngere Ohren werden dies eher als Manko betrachten, ich liebe diesen wummernden Klang, der vor allem die Göttergaben 'For Whom The Bell Tolls', 'Fade To Black' und 'Creeping Death' so richtig in Szene setzt. Man merkt auf "Master Of Puppets" schon, dass die Jungs es wissen wollten und auch genau wussten, wie sie erfolgreicher werden könnten. Musikalische Kompromisse wurden (noch) keine gemacht und auch Video-Clips kamen verräterischerweise erst mit dem nächsten Album, aber am Klang wurde schon etwas gedreht. Objektiv (huch!) sicherlich besser produziert, fehlt mir hier aber schon ein bisschen Dreck.

Note: 9,0/10
[Holger Andrae]

 

Tatsächlich bin ich von meinen Vorrednern ein wenig überrascht. In meinem privaten Umfeld gilt "Master Of Puppets" als das überragende Werk METALLICAs. Meine Liebe gehört jedoch der "Ride The Lightning". In meinem Herzen ist sie wahrscheinlich eines meiner All-Time-Top-5-Alben aus dem Metal-Beich. Dazu gehört natürlich, dass es dank Klassenfahrten und anderen Veranstaltungen in jungen Jahren maßgeblich meinen Musikgeschmack beeinflusst hat. Naturgemäß hat es somit jedes andere Album schwer.

Gerade deswegen sprechen mir hier vor allem Matthias und Holger aus der Seele. Vor allem teile ich mit Holger die Meinung, dass "Master Of Puppets" wie der kleine Bruder von "Ride The Lightning" hinsichtlich Aspekten wie Trackreihenfolge, Songaufbauten etc. wirkt. Allerdings hat der kleine Bruder die größeren Ambitionen. Denn sowohl von der Produktion als auch von der Hymnenhaftigkeit mancher Kompositionen geht er einen Schritt weiter und öffnet sich langsam einem größeren Publikum.

Doch das ist für mich nicht einmal das große Problem. Auf "Master Of Puppets" gibt es einfach schwächelnde Songs, die durch die Überhits wie den Titeltrack, 'Battery' oder 'Welcome Home (Sanitarium)' überdeckt werden. 'The Thing That Should Not Be' hat mich einfach noch nie gepackt, während 'Leper Messiah' noch uninspirierter als das von METALLICA selbst verpönte 'Escape' des Vorgängers ist. Auch 'Disposable Heroes' ist zwar nettes Geballer, allerdings auch nicht mehr. Für mich kommen dadurch weder ein runder und schöner Fluss noch eine reizvolle, besondere Atmosphäre beim Durchhören der Scheibe auf. Selbst der verkopfte und vertrackte Nachfolger "...And Justice For All" schafft dies besser. Dabei wirkt der Nachfolger von 1988 eigenständiger und innovativer  und das sogar ohne hörbaren Bass!

So darf sich "Master Of Puppets" letztlich zusammen mit der "Kill 'Em All" um meinen persönliche Bronzerang innerhalb der METALLICA-Diskographie streiten. Allerdings reden wir hier verdammt nochmal über "Master Of Puppets". Die ersten vier METALLICA-Alben sind einfach so unfassbar bedeutungsschwanger und trotz aller Kritik so überragend, dass ich alles andere als eine hohe Wertung nicht mit mir selbst vereinbaren könnte.

Note: 9,0/10
[Dominik Feldmann]

 

In vielem, was Holger in seinem Text schreibt, erkenne ich mich wieder. Bei meiner Führerscheinprüfung war es allerdings nicht "Master Of Puppets", das damals den Soundtrack lieferte, sondern "Wild Frontier" von GARY MOORE. Aber auch meine 100er-Liste von Top-Alben ist komplett unseriös, da "Master Of Puppets" nicht vorkommt, während "Ride The Lightning" sich wie bei Holger und auch Dominik als ewiger Klassiker festgesetzt hat. Wenn ich an die 80er zurückdenke, war der Status unseres Jubiläumsalbums geradezu unantastbar. Man galt ja schon als verschroben, wenn man "Master Of Puppets" nicht als sein Lieblingsalbum bezeichnete.

Auch wenn ich "Master Of Puppets" nicht ganz so stark wie das Zweitwerk finde, so stechen doch drei Evergreens heraus, die für sich genommen unbedingt die Höchstnote verdienen: 'Battery', der Titelsong und 'Welcome Home (Sanitarium)'. Allein dieses Dreigestirn macht das Album zu einem Klassiker.

'The Thing That Should Not Be' hat mir nie wirklich gefallen. Auch wenn der Bass von Cliff hier seinen Charme versprüht, nimmt das extrem Schleppende die Euphorie, die der Titeltrack auslöst, wieder raus. Der Nachfolger "... And Justice For All" klingt bereits an. Wenn ich mir aber heute unvoreingenommen den Text anschaue, muss ich feststellen, dass jede Menge H.P. Lovecraft eingeflossen ist, was den Track gleich wieder interessanter macht. Auch wenn er vielleicht etwas lang geraten ist, mochte ich den Headbanger 'Disposable Heroes' (was für ein genialer Titel!) schon immer, und so ist es auch heute noch. 'Leper Messiah' hat mir nie zugesagt und auch das wird sich sicherlich nie ändern. Hörbar, aber mehr auch nicht. 'Orion' hingegen gefällt mir heute besser als früher. Bin ich der Einzige, der hier eine gewisse HAWKWIND-Unterströmung hört? Vielleicht ist das auch Einbildung. Jedenfalls sind auch die zarteren Töne ganz feiner Stoff. Die fetten Riffs sprechen auch für sich. 'Damage, Inc.' unterscheidet sich jetzt nicht groß von 'Disposable Heroes', ist aber trotzdem cool. Das rasante Solo macht schon Eindruck.

Gehen wir nach Vinyl, hat die A-Seite ein klares Übergewicht an Qualität gegenüber der B-Seite, da muss ich Chris definitiv zustimmen. Aber ich finde, dass "Master Of Puppets" insgesamt tadellos gealtert ist. Der Sound ist klasse, die Platte ist richtig heavy, die Rhythmusgitarren sind superb und James Hetfields Gesang verdient ein Extralob. Auch das Artwork begeistert noch heute.

Note: 9,0/10
[Jens Wilkens]

 

Himmel Herrgott, jetzt ist mir doch glatt schwindelig geworden bei dem ganzen Kopfschütteln angesichts der Texte meiner vielen Kollegen hier. Der "kleine Bruder" von "Ride The Lightning", und im gleichen Atemzug wird auch noch der Sound kritisiert, den so viele Metal-Kollegen gerade im Bereich der Gitarren jahrelang zu erreichen versucht haben? Am schockierendsten finde ich aber Matthias' Sicht auf 'Orion', das das schlechtere 'The Call Of Ktulu' sei. Dass Cliff Burton angesichts solcher Worte noch nicht höchstpersönlich aus dem Grabe auferstanden und dem Kollegen an die Gurgel gegangen ist, grenzt fast an ein Wunder. Dieses Instrumental ist eine Göttergabe ohnegleichen und vielleicht für mich sogar der Dreh- und Angelpunkt auf diesem rundum grandiosen Album namens "Master Of Puppets".

Ebenfalls habe ich die Abneigung vieler Fans gegenüber 'Leper Messiah' nie verstanden, denn auch wenn die Nummer natürlich einen ersten Groove-Ausblick in die Zukunft bietet, steckt hier so viel spannende Feinarbeit drin, die mir bis heute immer wieder Freude macht. Dass obendrein von Vorrednern wie Dominik die Klasse von 'Disposable Heroes' nicht gehört wird, empfinde ich wohl ebenso verstörend wie die Tatsache, dass der wilden Riff-Attacke 'Damage, Inc.' in all ihrer chaotischen Glorie nicht die angemessene Huldigung zuteil wird. Vom unzweifelhaft mit Klassikerstatus gesegneten Eröffnungsvierer möchte ich da an dieser Stelle gar nicht erst anfangen, denn eine ausreichende Huldigung von Monstersongs wie dem Titeltrack, 'The Thing That Should Not Be', 'Welcome Home (Sanitarium)' oder des Riff-Galopps 'Battery' würden an dieser Stelle garantiert den Rahmen dieser GT sprengen.

Gut, nun muss ich auch zugeben, dass ich natürlich auch mit den Augen des rückblickenden Fans gesegnet bin, der eben nicht bei Release bereits Fan war und "Master Of Puppets" so als ersten Schritt in die kommerziell erfolgreiche Hölle sehe. Nein, in meinen Augen ist das hier  wie Chris schon richtig bemerkte vielleicht eines der wichtigsten Alben im Metal überhaupt, da "Master Of Puppets" so viele Bands im Nachgang prägend beeinflusste, dass die Welt unseres geliebten Genres heute ohne diese acht Songs wohl gänzlich anders aussehen wurde. Und damit ist alles andere als eine glatte 10 hier schiere Majestätsbeleidigung! Was übrigens im Umkehrschluss nicht das ebenso großartige "Ride The Lightning" herabwürdigen soll, denn gemeinsam mit "...And Justice For All" bildet es ein METALLICA-Dreigespann, das komplett die Höchstnote verdient hat.

Note: 10/10
[Tobias Dahs]

 

METALLICA - 'Battery' (Live in Nagoya 1986)

Ich leite mal so ein: Es gibt kein makelloses Album von METALLICA. Immer findet sich ein 'Jump In The Fire', 'Escape', 'The Shortest Straw' oder eben 'Leper Messiah'. Ja, Tobias, für mich ist das auch ein Stinker, egal wie viel Feines da passiert, die Mischung aus Gangshouts und nervendem Refrain gefällt mir einfach nicht, auch wenn ich anno 1986 "Master Of Puppets" natürlich völlig abgefeiert habe. Notiz: Auf Vinyl, man konnte da nicht so einfach 'Leper Messiah' skippen. Ich habe es aber dann doch irgendwann getan, auch wenn man aufstehen und versuchen musste, die richtige Rille zu treffen. Besser als noch weitere fünf Minuten davon.

Aber trotzdem ist dieses Album ein Klassiker, wie er im Buche steht. 7 von 8 ist ja auch eine sehr ordentliche Trefferquote, dazu James' verbesserte Gesangsleistung und das mitreißende Riffing, das auch dadurch, dass man auf dem Vorgänger bereits ähnlich unterwegs war, nicht herabgewürdigt wird. Und ja, auch ich mag den rohen Charme von "Ride The Lightning" etwas mehr, muss aber eben auch feststellen, dass sich METALLICA zwar nicht wirklich weiterentwickelt hat, aber mit dem Master versucht hat, das Rezept des Blitz' nochmal besser aufzunehmen und zu testen, ob man das nicht noch etwas verfeinern kann. Das Urteil der Welt gibt der Band recht, ist doch regelmäßig "Master Of Puppets" in Listen als bestes Metalalbum zu finden und eben nicht "Ride The Lightning".

Aber im Endeffekt ist es eigentlich egal, was wir hier sagen: Es gibt Alben, die zur schwermetallischen Allgemeinbildung gehören und das hier ist auf jeden Fall in den Top Ten.

Note: 9,5/10
[Frank Jaeger]

 

Es gibt Alben, die man hört, und es gibt Alben, an denen man sich abarbeitet. "Master Of Puppets" gehört für mich eindeutig zur zweiten Kategorie.

Als ich es zum ersten Mal rauf und runter hörte, war schnell klar: Das hier ist mehr als nur schnell oder hart. Es war diese Mischung aus immer weiter getriebener Geschwindigkeit bei gleichzeitig höchstem technischen Anspruch. Kein Chaos, kein Zufall  maximale Kontrolle. Im Rückblick wirkt "Master Of Puppets" wie der Moment, in dem diese Entwicklung erstmals vollkommen greifbar wurde: aggressiv, melodisch, strukturell durchdacht. Und doch noch nicht ganz so kühl-analytisch wie das spätere "…And Justice For All", das die technische Schraube schließlich bis zum Anschlag aufdrehte.

Der Einstieg mit 'Battery' ist bis heute ein Statement. Das akustische Intro öffnet eine falsche Tür  nur um sie Sekunden später einzutreten. Was danach folgt, ist kein bloßes Riff-Feuerwerk, sondern ein exakt austariertes Wechselspiel aus Downstrokes übelster Geschwindigkeit, rhythmischer Verschiebung und tightem Zusammenspiel. Ich habe damals jeden Takt eher wie eine Technik-Studie als wie einen Song durchgezogen. Im Kopf liefen Kategorien mit: "Guitar Figure 2", "Riff 2A", "Git. 1 double". Es war Musik, die man nicht nur hören, sondern zerlegen wollte.

Im Sommer 1989 ging das so weit, dass ich statt Urlaub mit den Eltern einen Ferienjob annahm. Vom verdienten Geld bestellte ich mir beim damaligen "Road-Store" das "The Stage Set": eine eher günstig gebaute B.C. Rich Ironbird, übelst kopflastig, quietschendes Tremolo und Tonabnehmer, die mehr Nebengeräusche als Saitensound durchließen. Ein kleiner Verstärker aka "Brüllwürfel". Dazu Peter Burschs "Heavy Metal" Teil 1 und 2 und die Tabs zu "Master Of Puppets" und "…And Justice For All". Der Plan war klar: klingen wie METALLICA. Das Ergebnis war es nicht. Aber genau darin lag die Lektion.

Schnell wurde deutlich: Der Sound steckt natürlich auch im Equipment: Ein 15 Watt Fender-Würfel ist eben kein Mesa Boogie Full Stack. Und beim Rest scheitert es dann schlicht an der Technik in der rechten Hand. In der Präzision des Anschlags. In der Ausdauer für durchgehendes Downpicking bei 'Master Of Puppets'. In der Fähigkeit, bei 'Disposable Heroes' die Geschwindigkeit zu halten, ohne dass es auseinanderfällt. Viele Passagen fühlten sich beim Üben eher wie Rhythmik-Drills an und weniger wie klassische Songteile  und genau das machte ihren Reiz aus. Was zunächst wie technische Fingerübung wirkt, entfaltet im Kontext seine zwingende musikalische Logik.

Dabei ist "Master Of Puppets" trotz aller Komplexität erstaunlich zugänglich. Der Titelsong mit seinem ikonischen Mittelteil, 'Welcome Home (Sanitarium)' mit seiner dramaturgischen Steigerung, das monumentale 'Orion'  oft als Cliff Burtons Vermächtnis gelesen  das Album atmet Melodie, selbst wenn es strukturell anspruchsvoll bleibt. Im Vergleich dazu wirkt "…And Justice For All" oft spröder, kantiger, noch stärker von rhythmischer Vertracktheit getrieben. Wenn dort die technische Hexerei ihren Höhepunkt erreicht, dann ist "Master Of Puppets" der Moment, in dem Technik und Songwriting im perfekten Gleichgewicht stehen.

Vielleicht erklärt das auch, warum zumindest für mich hier kein Ausfall zu finden ist. Jeder Track erfüllt eine klare Funktion im Gesamtbogen. Nichts wirkt wie Füllmaterial, nichts wie bloßes Tempo-Statement. Es ist durchkomponierter Thrash auf höchstem Niveau  noch hungrig, noch melodisch genug, um sofort zu packen und gleichzeitig bereits so anspruchsvoll, dass man sich auch Jahrzehnte später an einzelnen Stellen die Zähne ausbeißt.

Viele Riffs dieses Albums kann ich heute noch aus dem Stand mitspielen. Andere kenne ich theoretisch bis ins Detail  und scheitere trotzdem an der sauberen Umsetzung. Vielleicht ist genau das das Vermächtnis von "Master Of Puppets": ein Album, das nicht nur gehört, sondern erarbeitet werden will. Das muss man nicht (nur) musiktheoretisch machen  man kann sich auch so in die einzelnen Schichten ohne musikalische Theorien reinbeißen. Vierzig Jahre später steht es für mich nicht einfach als Klassiker da, sondern als Prüfstein. Für Bands. Und für Gitarristen.

Note: 10/10
[Marc Eggert]

 

Leute, wir reden hier von "Master Of Puppets"! "MASTER OF PUPPETS"! "Master of fuckin' Puppets"!!! Alles Niedrigere als eine 10-Punkte-Wertung ist Majestätsbeleidigung für einen Meilenstein, der seinesgleichen sucht. Ja richtig, ich habe zwar "Ride The Lightning" auf dem Oberarm verewigt, doch wir reden hier von "MASTER OF PUPPETS"!!! Jeder, der keine zehn Punkte zückt, rüttelt schwer am Abmahnungsbaum!

Note: 10/10 
[Marcel Rapp]

 

Lieber Frank, nur weil die Mehrheit der Metalheads zu behaupten scheint, dass "Master Of Puppets" besser ist als "Ride The Lightning", muss das nicht zwingend stimmen. Tut es nämlich auch nicht, denn besser als das blaue Album geht es einfach nicht. Aber schon kurz danach kommt für mich der Puppetmaster. Zwar auch nicht auf Platz 2 oder 3, aber das liegt daran, dass METALLICA einfach so tolle Alben veröffentlicht hat.

Welchen Status aber dieses Album und insbesondere einzelne Songs sowohl bei den Fans als auch bei der Band haben, erkennt man daran, dass Hetfield und Ulrich immer wieder betonen, dass es Zeit für ein Karriereende wird, wenn sie 'Battery' oder 'Master Of Puppets' nicht mehr spielen können. Denn sind wir ehrlich, ein METALLICA-Konzert ohne zumindest einen dieser beiden Tracks ist einfach kein METALLICA-Konzert. Zudem ist der Titeltrack vermutlich der bekannteste Track aus der Cliff-Burton-Zeit außerhalb der richtigen Metalheads. Aber ehrlich gesagt sind die beiden Lieder auch die einzigen, die mir in den Sinn kommen, wenn ich an die Scheibe denke. Für mehr muss ich schon genauer nachdenken.

Das Nachdenken sorgt dann natürlich dafür, dass mir 'Welcome Home (Sanitarium)' oder 'Leper Messiah' in den Kopf kommen. Aber so eine Nummer wie 'Disposable Heroes'? Komplett in Vergessenheit. Und da ich auch eher selten Anhänger von reinen Instrumental-Songs bin, ist auch 'Orion' jetzt nicht unbedingt mein persönlicher Favorit, obwohl auch ich natürlich anerkennen muss, dass es für ein Instrumental ein großartiges Stück ist. Ich kann verstehen, dass hier diverse Kollegen für sich die Höchstnote vergeben können, ich kann das aber leider nicht, auch wenn ich jetzt am Abmahnungsbaum rüttele und befürchten muss, dass mich Marcel in seiner Lauren Hart-Stimme anschreit. Ich schalte wohl lieber die nächsten Tage mein Handy aus und ignoriere meine Mails.

Note: 9,0/10
[Mario Dahl]

 

Wenn ich ganz ehrlich bin, möchte ich eigentlich gar nicht über "Master Of Puppets" schwadronieren, weder mit dem über alle Maße geschätzten Kollegium, noch mit allen anderen Menschen da draußen. Denn das Werk ist für mich ganz persönlich mehr als nur irgendein Album, es ist ein Heiligtum. Denn zu jener Zeit fand ich (wieder) zum Heavy Metal zurück und traf viele Gleichgesinnte, die mir mit dem Finger auf die Brust tippten und mich sowohl auf die mir bis dahin unbekannte Band namens METALLICA hinwiesen und deren aktuelles Album "Master Of Puppets" regelrecht anpriesen. Die daraufhin angeschaffte LP (für die jungen Leute: Vinyl) öffnete mir den Geist für den Thrash Metal und die Türen für die folgenden Veröffentlichungen von Bands wie SLAYER, ANTHRAX und TESTAMENT. Sicher, ich könnte das dritte Album von Hetfield & Co. ebenfalls sezieren und möglicherweise auch feststellen, dass 'For Whom The Bells Tolls' noch geiler ist als 'The Thing That Should Not Be' oder dass das schwarze Album insgesamt homogener wirkt oder…oder…oder. Ja, mag alles sein und das wäre auch legitim. Aber in diesem Falle ist es mir schlichtweg egal, ob METALLICA zuvor oder danach objektiv betrachtet bessere oder schlechtere Alben abgeliefert hat. Für mich persönlich wird es vermutlich in diesem Leben kein Album mehr geben, das mir so viel bedeutet wie eben "Master Of Puppets". Jeder Titel in sich ist eine absolute Offenbarung und prägte wohl eine ganze Generation von Metalheads, zu denen ich mich seit dem Moment zähle, als dieses Album sich zum ersten Mal unter der Plattennadel drehte und meine Alten mich fortan für völlig bekloppt erklärten. Insofern schließe ich mich den Kollegen an, dass METALLICA damit ein breiteres Publikum erreichte, bei mir hat es definitiv funktioniert. Und ja, lieber Chris, daher ist "Master Of Puppets" natürlich auch in meiner Allzeithitliste nicht nur in den Top 10, sondern vermutlich auf ewig als Nummer eins festgetackert.

Note: 12/10
[Frank Wilkens]

 

In den 90er Jahren, als VIVA und MTV die Teenager in Deutschlands Wohnzimmern bedudelten, entdeckte der damals junge Schreiberling die neue Single von METALLICA, 'Until It Sleeps', und wurde vom hypnotischen Gesang James Hetfields in den Bann gezogen. Kurz darauf ergab es sich, dass im nahen Gelsenkirchen ein CD-Geschäft seine Pforten schloss und da im dortigen Schlussverkauf die "Load" nicht zu bekommen war, ich stattdessen an die ersten vier Alben kam. Ich weiß nicht, wie oft ich diese Alben auf meiner schrottigen Anlage im Kinderzimmer gehört habe und dazu die Luftgitarre gespielt habe. "Kill 'Em All", 'Ride The Lightning", "Master Of Puppets" und "...And Justice For All" waren für mich damals meine Entjungferung in Sachen extremen Metals. Allerdings dauerte es erst einmal, bis die Liebe für Metal voll entfacht wurde, denn mir fehlte schlicht der Freundeskreis, in dem dieser auch gehört wurde und ein dementsprechender Austausch stattfand. Dies kam erst einige Jahre später. Vorerst sollte noch eine Phase mit weiten Hosen, die unter meinem Hintern hingen, und deutschem Rap folgen. Wobei mich auch in dieser Phase zumindest ein paar Nu-Metal- und Crossover-Bands begleiteten.

Das Trio der ersten Albumhälfte von "Master Of Puppets" aus 'Battery', dem Titelsong und dem melancholischen 'Welcome Home (Sanitarium)' besteht aus Meilensteinen des Metals, die ich, genau wie den Rest des Albums, beinahe exzessiv gehört habe. Aber mich können auch durchaus die im Vergleich zu den anderen Tracks etwas schwächeren Stücke 'Leeper Messiah' und 'Damage, Inc.' begeistern. Auf diesem Album gibt es keine Ausfälle.

Für mich sind diese ersten vier Alben von METALLICA, und insbesondere die "Ride" und die "Master", Monolithen, die für mich Thrash Metal definiert haben und den Funken für meine, erst viel später voll entflammte, Liebe zum Metal entzündet haben. Die "Load" hat es übrigens bis heute nicht in meine Sammlung geschafft.

Note: 10/10
[René Juffernholz]

 

Ja, 'Until It Sleeps' hab ich damals auch im Autoradio gehört, und ich hätte gerne zurückgespult, als der Moderator nach des letzten Tones Verklingen gesagt hat, dass dies METALLICAs neue Single gewesen sei. Hetfield hätte ich beinahe nicht erkannt. Es mag an der in diesem Falle besonders hypnotischen Stimme gelegen haben und der hierdurch induzierten Schläfrigkeit meinerseits. Daher mag es René als glückliche Fügung gelten, dass das zugehörige Scheibchen in seinem örtlichen Plattenladen nicht verfügbar war und er daher das Frühwerk eintüten durfte, darunter das hier in Rede stehende Meisterpuppenwerk.

Nun muss ich direkt bekennen, dass ich nie ein allzu großer METALLICA-Fan war. Da gab es ein grobes Dutzend zeitgenössischer Größen, die mich weitaus mehr und persönlicher berührten. Daher war und blieb METALLICA lange eher Randerscheinung in meinem kleinen stählernen Kosmos. Als erstes angelte ich mir irgendwann die "Ride The Lightning", als nächstes dann tatsächlich die "Master Of Puppets", doch große Liebe zur Band wurde es nie. Vielleicht lag es damals wie heute daran, dass mir das alles zu diesseitig, zu wenig eskapistisch war, in Sachen Image, Darstellung, Artwork, Lyrik und Präsentation. Warum sollte man sich mit Shirts und Jeans zufriedengeben, wenn man von VENOM und SLAYER Leder, Nieten und Nagelarmbänder im Quattro-Pack mit dem Deibel höchstselbst haben kann, von DIO ganze Drachen, filetiert, und von CIRITH UNGOL all die Geschichten um Doom & Dirge und den ewig tragischen Helden?

Trotzdem ist es halt auch bis in meine gut mit Steinen abgedeckten Gehörgänge und endeskapistischen Hirnwindungen vorgedrungen, dass das schon ziemlich starker Stoff ist, den der Bay-Area-Vierer hier am Start hatte. Und auch wenn die große Liebe zur Band an sich und zu ihrem speziellen Stil bis heute nicht erwacht ist, so ist am Ende einiger Zeit der Annäherung irgendwann in den frühen Neunzigern doch zumindest eine gewisse Form von Philia der Musik gegenüber entstanden, welche sich auf den ersten drei Alben findet. Denn egal, wie ich es drehe und wende, Herr Hetfield ist in dieser Phase glücklicherweise nicht hypnotisch, sondern ein herrlich charismatischer, kraftvoller Shouter, der seine Aggression eindrucksvoll mit eingängigen, hakeligen Melodien und einer unverkennbaren, rauen Eindringlichkeit verbindet. So wie er klang zuvor keiner, und jene, die danach leidlich wie er klingen würden, hatten es bei ihm abgeschaut.

Damit steht die Wichtigkeit der Band und des Albums für mich natürlich außer Frage, doch auch die kompositorische Klasse ist absolut überzeugend in dieser Phase. In meine persönlichen Top-20-Songs von METALLICA würde ich von der "Master Of Puppets" indes tatsächlich nur den Opener, das Titelstück und 'Welcome Home' einreihen, vom Vorgängeralbum wären es dagegen mindestens derer Fünfe, und so bin ich bei all jenen Kollegen, denen ich in dem Punkte zustimmen darf, dass "Ride The Lightning" doch mit deutlichem Abstand die beste METALLICA ist.

Was heißt das am Ende für die Wertung? Nun, tatsächlich muss ich bekennen, dass ich auch bei "Master Of Puppets" keine Sekunde zögern muss, um ihr einen fetten Zehner zu verpassen. Dafür muss sie nicht so gut sein wie der Vorgänger, und dafür müssen ihre Erschaffer auch nicht so nah an meinem Herzen wohnen wie MANOWAR und CIRITH UNGOL. Es ist einfach ein Klassiker in allen Belangen, und das ist er aus meiner Sicht völlig zurecht, auch wenn CIRITH UNGOL auf dem ersten "Metal Massacre"-Sampler, den man gemeinsam bewohnte, den schnelleren und besseren Song hatte als James, Lars & Co. Aber das nur als kleines Obiter Dictum zu einer großartigen Scheibe.

Note: 10/10
[Rüdiger Stehle]

 

Fotocredits:
Dominik Feldmann ("Master Of Puppets"-Cover)

Jens Eriksson unter CC-Lizenz (Gedenkstein für Cliff Burton)

Steve Loco unter CC-Lizenz ("Master Of Puppets"-Graffiti)

André Schnittker (METALLICA live in München 2024)

Redakteur:
Dominik Feldmann

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