Was die Definition von Longtracks angeht: Wenn ich mich recht erinnere, waren in der letzten Umfrage im DT-Forum nur Tracks über 14 Minuten zugelassen. Learning To Live ist auf jeden Fall ein eher kurzer Longtrack, zumindest für DT-Verhältnisse

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Dream TheaterRe: Dream TheaterIch finde das Intro von Octavarium toll, da wird richtig schön Atmosphäre aufgebaut. IMO ist genau das halt auch einer der grossen Vorteile von Longtracks, dass man sich z.B. auch mal einige Minuten Zeit für ein Intro nehemen kann.
Was die Definition von Longtracks angeht: Wenn ich mich recht erinnere, waren in der letzten Umfrage im DT-Forum nur Tracks über 14 Minuten zugelassen. Learning To Live ist auf jeden Fall ein eher kurzer Longtrack, zumindest für DT-Verhältnisse ![]() What if there is nothing more
What if there is only emptiness What if there is nothing more Beyond the code of deliverance Meine Sammlung Ranking 2014
Re: Dream Theater
Vielleicht deshalb mein fave:) Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
Re: Dream Theater
Und damit hat der holg natürlich recht. Aber sowas von.
Re: Dream TheaterDas unterschreibe ich sogar blind.
Re: Dream TheaterFür DREAM THEATER-Verhältnisse ist aber 'Learning To Live' gar kein Longtrack
Ich mag ja 'A Change of Seasons' sehr gerne, 'Octavarium' und der 'Count of Tuscany' sind aber ebenso toll! Das Live-Intro bei Octavarium auf der "Score" ist seeehr schön ![]()
Re: Dream Theater
So ist es. Allerdings finde ich "Illumination Theory" schon auch verdammt toll. Und der 12-minüter "Breaking All Illusions" vom letzten Album war auch phantastisch. So...jetzt höre ich erst mal auf. ![]()
Re: Dream TheaterDream Theater haben definitiv viele geile Longtracks. Ich finde ja Octavarium ohne Ende geil. Das mit dem Intro ist ja nur Gemecker auf hohem Niveau, bevor das hier falsch verstanden wird
Aber dieses letzte, besondere Fünkchen, was Illumination Theory abhebt von den anderen Longtracks ist erstens einmal das ausgewognere Songwriting. Bei jedem bisherigen Longtrack dachte ich mir, aha cool, geil.....aber der Part hier wirkt jetzt irgendwie reingeklatscht, so nach dem Motto, da musste jetzt einfach Gefrickel rein. Das wirkt für mich in Illumination Theory alles noch nen kleinen Ticken durchdachter als auf anderen Longtracks und man hat das Gefühl das die Nummer auf natürlichem Wege auf diese Spielzeit gewachsen ist. Angefangen von dem emotionalen und filmartigen Anfang, über das arschcoole Riffing, der Übergang vom ersten zum zweiten Riff wird von Manginis cooler Tomlauf-Figur sowas von geil verwoben und die coole Strophe und der geile Chorus, der nebenbei bemerkt super eingängig ist, heben die Nummer schon auf erstklassiges Niveau. Aber dieser Gänsehaut Hollywoodartige Streicherpart in der Mitte setzt dem ganzen dann noch die Krone auf. Dazu noch die stärkste Gesangsleistung von LaBrie seit wirklich einiger Zeit und dieses gefühlvolle grande Finale das den Song total emotional ausklingen lässt. Auch die Soli und Breaks sind absolut spannend gemacht. Sie sind virtuos als auch songdienlich und wirken nicht wie bloß drübergeschwurbelte Skalen weil da jetzt unbedingt ein Solo irgendwie reingeklatscht werden muss, sondern sie tragen den Song nach vorne und bieten ihm die Abwechslung die so eine lange Nummer nun mal benötigt. Wollte nur erklären warum diese Nummer für mich, einen Zacken genialer ist als die anderen sehr genialen Longtracks ![]()
Re: Dream Theater
Dem schließe ich mich auch an. Ich mag viele Lieder von DREAM THEATER, aber was allein in der ersten Minute von "Learning to Live" an Ideen verpackt ist, an das sind sie m.M.n. nie wieder herangekommen. Dazu kommt das absolute Gänsehaut-Finish. Das Lied hat der Band offensichtlich sogar so gut gefallen, dass sie 2011 mit "Breaking all Illusions" eine Kopie nach derselben Blaupause aber mit weniger klassen Ideen geschrieben haben. Überhaupt ist für mich die Zeit mit LaBrie und Moore ("Images and Words" und "Awake") die beste Zeit der Band. Die Musik danach ist zwar immer noch oft großartig, aber die Dichte an Ideen und vor allem das Gefühl für die Musik sind nie wieder gekommen. DREAM THEATER mit Jordan Rudess sind für mich eine eindeutig viel technischer orientierte Band als DREAM THEATER mit Kevin Moore. Um zu hören, welche Einflüsse Kevin Moore in die Band mitgebracht hat, muss man sich nur das superzarte "Space Dye Vest" auf "Awake" anhören. Solche Einflüsse gibt es heute nicht mehr.
Re: Dream Theater
Also ich würde 'Gates of delirium' nominieren ![]() Verbitterter Unruhestifter
Re: Dream Theater
Ist das auf der "Awake(Ding-Dong The Hex is Dead)" oder auf der "Falling Asleep Under The Plyshe Phones Of Prog"? Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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