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von Jesus » Donnerstag 28. Juli 2011, 19:50
enemy-of-reality hat geschrieben:Und bisher hat die Truppe ja noch kein wirklich schlechtes Album abgeliefert.
Da würde ich gerade noch so zustimmen ("wirklich schlecht" und "belanglos" sind ja immer noch zwei verschiedene Dinge), aber wenn mich die neue Scheibe ebenso enttäuscht wie die "Watershed", ist Opeth für mich gestorben. Und das Ego, das sich Herr Åkerfeldt in den letzten Jahren aufgebaut hat, macht die Band ja auch nicht gerade sympathischer.
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von Falkner » Donnerstag 28. Juli 2011, 20:29
Mit der 'Watershed' bin ich auch bis heute nicht warm geworden, auch wenn ich nicht genau sagen kann warum. 
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von Havoc » Donnerstag 28. Juli 2011, 20:31
Jesus hat geschrieben:...aber wenn mich die neue Scheibe ebenso enttäuscht wie die "Watershed", ist Opeth für mich gestorben.
Immer wieder knuffig zu sehen...welche Alben manche Leute als Enttäuschung empfinden. Ich weiß noch, dass mich der erste Durchgang von "Watershed" damals auch mit fragendem Blick zurückließ. Mit der Zeit ist das Album aber immer toller geworden. Finde eigentlich alle Opeth Alben bärenstark. Außer vielleicht das nur gute "Morningrise". Für mein befinden ihre schwächste Platte.
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von Eike » Donnerstag 28. Juli 2011, 21:57
"Watershed" habe ich erst anderthalbmal gehört, oder so. Åkerfeldt wirkt auf mich ganz sympathisch, gerade weil ich den Eindruck habe, dass er zu sich und seinem Schaffen in Distanz treten kann, einen (auch selbst-)ironischen Blick auf alles werfen, was das tägliche Geschäft und der Zirkusaspekt des Rockerfolges so mit sich bringt. Und ich glaube, dass vieles von seinen Äußerungen, was manche bierernst nehmen, von ihm mit einem dazu gedachten Augenzwinkern gemeint ist. Ist doch auch verständlich, dass man in der Position manches bewusst im Vagen hält, um nicht zu viel Preis geben zu müssen. Auf mich wirkt er einfach etwas verschroben, mit einem hintergründigen und leicht schrägen Sinn von Humor gesegnet.
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von 123_7 » Donnerstag 28. Juli 2011, 22:01
Ja, sehe ich genau wie Eike. Ich mag den Akerfeldt mit seinem total schrägen und schwarzen Humor. Mir geht eher die übermässige Vergötterung der Person auf den Keks, wie so von manchen betrieben wird.
Keine schlechte Opeth-Alben? Also ich zähle drei... aber lassen wir das.
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von Havoc » Donnerstag 28. Juli 2011, 22:12
Ich vergöttere weder Opeth noch Akerfeldt....finde aber dennoch alle Opeth Alben mindestens gut.
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von Jhonny » Donnerstag 28. Juli 2011, 23:50
Von den mir bekannten Opeth-Scheiben (gehört habe ich dann doch schon mehrere) war Watershed die zugänglichste. Bei der bleibt viel hängen, sie hat tolle Harmonien, das Songwriting ist einfach hervorragend - trotz der progressiven Strukturen. Ist bisher mein Favorit. Besitzen tue ich ja noch die Still Life, die mich aber auch nach etlichen Durchläufen noch nie so richtig fesseln konnte. Ich schätze, dass das eher so Kopfhörer-Musik ist. Nachteil: Ich habe keine Kopfhörer und will auch gar keine. In meine Ohren sollen keine Stöpsel 
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von Feamorn » Freitag 29. Juli 2011, 00:01
Kopfhörer sind nicht nur Stöpsel... 
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von Falkner » Freitag 29. Juli 2011, 00:30
Genauer gesagt redet Jhonny von Ohrhörern, echte Kopfhörer sind bequem und eine Gabe der Götter.
Interessant, dass du gerade die 'Watershed' für so zugänglich hälst, außer dem Mittelteil von 'The Lotus Eater' ist mir da relativ wenig hängengeblieben. Ich kann es wie gesagt selber nicht konkretisieren, was da genau das Problem ist, aber ich find das Teil verdammt sperrig.
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von Feamorn » Freitag 29. Juli 2011, 00:34
Ohne "Watershed" würde ich wohl heute noch den Zugang zu Opeth suchen...
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