Dann lausche ich da halt auch noch hinein.
Dass es mir vom Prinzip her erstmal besser gefällt als Trällerelsennockerln zum Hirschragout, liegt nahe. Doch da könnte auch Bob Marley oder Modern Talking laufen, um diese erste Grobeinschätzung zu erhalten. Sprich, das für sich genommen ist noch kein allzu großes Kompliment.
Daher weiter im Text:
Raphael Paebst hat geschrieben:Das noch etwas rohe Debüt "Behold The Devastation" zeigt 2009 schon das Potential der Band:
'The Destroyer'
Dieses Stück und "Tied To A Stag" habe ich mir mal angehört. Gesanglich gefällt mir das gut, kompositorisch und stilistisch auch. Die Produktion - speziell Gitarren und Drums - schreit mich ein wenig zu sehr an. Allgemein shreddert mir die Gitarre bisweilen etwas zu sehr. Bei Metal mit klarem Gesang habe ich gerne auch die Gitarren und das Klangbild etwas runder. Es sei denn die Band heißt Satan's Host.
Das zweite Album "Demons Of The AstroWaste" von 2011 bietet dann eine feinjustierte Version des Bandsounds und ein cooles Science-Fiction Konzept, außerdem ein paar unglaublich tolle Songs:
'Dawn Of Ages''General Of The Dark Army'
Jo, der Sound klingt hier etwas besser austariert, das Ganze wirkt runder; vielleicht auch ein bisschen polierter, aber ja, hier haben wir offenbarer einen der seltenen Fälle, wo mir "roher" tatsächlich weniger zusagt als "polierter". Das Bigfoot-Camping-Video ist süß und launig, und das "General"-Video super; Clips in dem Stil sind eh das Meine. Grob geschätzt seit Bathorys "One Rode To Asa Bay". Stilistisch muss ich sagen, dass mir das gut gefällt, wenn ich die Bilder und die Story dazu im Kopf habe. Wenn ich es nur höre, dann ist mir der Growl/Melo-Death-Anteil etwas zu hoch.
Hier stimmt die Mischung für meinen Geschmack am besten. Die Produktion ist ausgewogener als beim Debüt aber nicht so glatt wie beim Vorgänger. Die Mischung im Gesang passt auch. Doch, das ist cool.
Und das kommende Album verspricht ebenfalls großes, wenn man diesen -Demosong hört:
'Dreamcrusher'
Hier gilt wohl dasselber wie bei der Vorgänger-EP. Ich denke die Band hat ihren Stil und ihr Klangbild gefunden. Das passt soweit.
Völlig vom Sockel gehauen hat es mich bisher nicht, aber zumindest habe ich den bandeigenen Shop schon einmal auf Preise und Erhältlichkeit geprüft. Werde wohl nicht bestellen, weil zum einen nicht mehr alles zu bekommen ist, und weil mich zum anders tatsächlich die Melo-Death-Aspekte in dem Kontext ein bisschen stören. Auf Albumlänge wäre mir das wohl zu viel. Live oder im Videoclip ist das aber echt klasse.
Ach ja, an Jag Panzer muss ich auch ab und zu denken, bei manchen Leadmelodien und Gesangshooks. Nicht, dass da jetzt ein weiblicher Harry sänge, aber von den Melodien her... doch... schon...

alias Hugin der Rabe.
Ravnen fra steinfjellet.
Háv. 38