Iron Maiden

Re: Iron Maiden

Beitragvon Rüdiger Stehle » Montag 20. September 2021, 21:43

Bester Song auf der Sieben ist "Can I Play With Madness", and I'm dead serious.
:grins:
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Re: Iron Maiden

Beitragvon Havoc » Montag 20. September 2021, 21:53

Ich halte mit meiner Meinung zurück. Werde vielleicht warten bis du etwas geschrieben hast und daraufhin dann meine Meinung kundtun, aber gerade habe ich da eher wenig Lust zu.


Oh. Das klingt jetzt wieder nicht so euphorisch. Bin mir echt grad nicht sicher wie stark du das Ding findest. Musst nicht auf mich warten. Werde aber bestimmt mal bald was sagen...bin ja aber eh nicht der Maiden-Experte.

Rüdiger Stehle hat geschrieben:Bester Song auf der Sieben ist "Can I Play With Madness", and I'm dead serious.
:grins:


Der ist tatsächlich nicht übel. Gar nicht so extrem hitmäßig wie man meint.
Der Longtrack gefällt mir grad immer besser.
Zuletzt geändert von Havoc am Montag 20. September 2021, 21:56, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Iron Maiden

Beitragvon Pillamyd » Montag 20. September 2021, 21:55

Havoc hat geschrieben:
Ich halte mit meiner Meinung zurück. Werde vielleicht warten bis du etwas geschrieben hast und daraufhin dann meine Meinung kundtun, aber gerade habe ich da eher wenig Lust zu.


Oh. Das klingt jetzt wieder nicht so euphorisch. Bin mir echt grad nicht sicher wie stark du das Ding findest. Musst nicht auf mich warten. Werde aber bestimmt mal bald was sagen...bin ja aber eh nicht der Maiden-Experte.


Nein, das hat nichts damit zu tun, wie ich das Album finde...
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Re: Iron Maiden

Beitragvon Havoc » Montag 20. September 2021, 21:57

Pillamyd hat geschrieben:Nein, das hat nichts damit zu tun, wie ich das Album finde...


Ah. Ok. Dann glaube ich du bist mehr als zufrieden damit. :grins:
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Re: Iron Maiden

Beitragvon Pillamyd » Montag 20. September 2021, 22:07

Havoc hat geschrieben:
Pillamyd hat geschrieben:Nein, das hat nichts damit zu tun, wie ich das Album finde...


Ah. Ok. Dann glaube ich du bist mehr als zufrieden damit. :grins:


Durchaus.
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Re: Iron Maiden

Beitragvon scumi » Montag 20. September 2021, 23:55

Ich muss sagen, bei mir bekommt die Scheibe nur 7/10, was sich dann eher am unteren Rand eurer Gruppentherapie einreiht. Das ist ja nicht schlecht, denn es gibt auch einige gute Momente auf dem Album - unterm Strich aber eben auch eine ganze Reihe von Problemen.

Der Opener ist beispielsweise eine echt coole Nummer, die mit über 8 Minuten aber deutlich zu lang ist. Spätestens nach 5:30 ist ja da wirklich alles gesagt und danach werden nur noch Parts wiederholt.

"Stratego" ist eigentlich ne ganz coole Nummer, die, etwas flotter vorgetragen, noch cooler rüberkommen würde.

"Writing on the Wall" ist irgendwie ok, weil auf dem Album zumindest in seiner Stilistik einzigartig, aber für meinen Geschmack auf zwei Minuten zu lang. Einen Solo-Part, einen Lead-Part und eine Refrain-Wiederholung einzusparen, hätte den Song in meinen Ohren besser gemacht.

"Lost in a Lost World" fängt mit einem ungewöhnlichen und damit auch spannenden Intro an, verwandelt sich dann aber recht schnell in eine ziemliche 08/15-Nummer, wobei mir wirklich kein Riff und keine Melodie im Gedächtnis hängen bleiben will. Was mich hier mal wieder massiv nervt, sind endlos lange Leads mit den immer gleichen Akkordfolgen, von denen zudem vieles klingt, als hätte ich es schon mal gehört.

Für "Days of Future Past" gilt das Gleiche, wie für "Stratego".

"The Time Machine" ist einer der besten Tracks auf dem Album.

Das gilt auch für "Darkest Hour". Schöne Power-Ballade, die zwar keinen Originalitäts-Preis gewinnt aber atmosphärisch rockt.

"Death of the Celts" ist für mich dann der absolute Tiefpunkt. Ein langweiliger, unnötig aufgeblasener Track, der für mich einfach keine Fahrt aufnimmt.

Auch "The Parchment" ist leider nicht viel besser.

"Hell on Earth" ist dann nochmal ein Highlight für mich, wobei hier, wie bei vielen der Songs, das Intro einfach unnötig lang gezogen ist. Ab 1:15 wird einfach fünf mal exakt der gleiche Part gespielt, bevor es endlich losgeht. Warum?

Der Mehrzahl der Songs kann ich also schon was abgewinnen aber die meisten sind eben nicht durchweg gelungen. Insgesamt zu viel Redundanz, zu viele beliebige Leads und Solos, anstatt sich darauf zu konzentrieren, mal ein richtig gutes und knackiges Gitarrensolo in einen Song zu packen. Irgendwie wird gefühlt immer mit angezogener Handbremse gezockt. Liest sich vielleicht wie ein Verriss, ist aber nicht so gemeint. Das Album ist für mich immerhin das stärkste seit "Brave New World" aber meilenweit von diesem entfernt.
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Re: Iron Maiden

Beitragvon Rüdiger Stehle » Dienstag 21. September 2021, 00:00

Da sind wir dann doch recht nahe beisammen, würde ich sagen.
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Re: Iron Maiden

Beitragvon Feamorn » Dienstag 21. September 2021, 01:25

Ich denke, dem Urteil kann ich mich weitestgehend anschließen.
Ansich stecken im Grunde in jedem Song gute Ideen (oder einfach "klassische Maiden", bei den Kelten), aber tatsächlich ist auch jeder Song im Grunde einfach zu lang, teils sogar viel zu lang. Leider die klassische Krankheit bei vielen (den meisten) Songs nach BNW, mindestens aber nach DOD. Das ist echt Schade, weil mir die Ideen tatsächlich oft so gut gefallen, wie eben seit 20 Jahren nicht mehr, aber dadurch, dass man das so auswalzt (und schlicht nicht auf den Punkt kommt), hab ich am Ende nicht oft das Bedürfnis, das Album aufzulegen, obwohl ich es eigentlich mag. Ich frage mich da tatsächlich öfter "warum?"... Es ist ja nicht so, dass sie es nicht könnten, und die Ideen sind, wie gesagt, ja auch vorhanden. Schon etwas befremdlich.
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Re: Iron Maiden

Beitragvon scumi » Dienstag 21. September 2021, 12:30

Man kann natürlich nur spekulieren, warum das so ist. Es scheint mir aber so, dass vielleicht manchmal der Input von Außen fehlt. Wenn die Musiker mit ihren ausgewalzten Arrangements ankommen, bräuchte es vielleicht einen Produzenten oder kundigen Manager, der ihnen sagt, dass man einen Song mit etwas Raffung manchmal einfach besser machen kann. Das ist ja durchaus ein Problem, dass seit Jahren besteht und eher schlimmer als besser wurde. Dass sich mit der Zeit eine gewisse Betriebsblindheit einstellt, ist ja gar nicht ungewöhnlich.
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Re: Iron Maiden

Beitragvon Pillamyd » Dienstag 21. September 2021, 16:38

Haha, selbst ein Song wie 4 Minuten sind einfach zu lang?
Sorry, aber mir fehlt so langsam wirklich das Verständnis.

Für mich kristallisiert sich da nur eines raus:
Egal was Maiden machen, es ist (oder wäre) so oder so falsch. Und selbst wenn der Input von Außen da wäre, wäre die Kritik doch riesig, weil es eben dann nicht nach Maiden klingen würde.

Es hört sich eher danach an, dass der große Teil hier mit Maiden seit der Reunion große Probleme hat. Wenn es nur die Hörgewohnheit wären, die sich verändert hätten, oder man sich davon einfach wegentwickelt hat, hätte ich damit weniger ein Problem, als einer 46-jährig bestehenden Band vorzuwerfen, sie könnten keine Songs schreiben oder seien Betriebsblind. Ersteres wurde nur teilweise angebrochen, aber im Endeffekt sagt das für mich genau das aus. Dass das aber einfach der bevorzugte Stil ist den Maiden fahren, daran denkt keiner. Das muss mitnichten jedem gefallen, aber warum dann nicht einfach dabei belassen?

Immer noch: die Band zieht diesen Stiefel seit 21 Jahren durch und so langsam sollte jeder auch akzeptiert haben können, dass das entweder etwas für einen ist oder eben nicht. Nicht jeder Song, nicht jedes Album ist ein Volltreffer, mit Sicherheit nicht. Aber diese partielle Verwunderung, dass Maiden kein "Piece Of Mind", "Powerslave" oder auch "Iron Maiden" oder "Killers" mehr schreiben, wirkt auf mich einfach...na ja...

Witzig auch vor allem, gibt es immer wieder auch kurze Songs und selbst dann sind sie zu lang oder werden nicht gemocht. Letzteres kann man schon gerne so sehen, aber dann ist es doch umso offensichtlicher, dass man sich einfach wegbewegt hat von einer Band.

Ein Grund warum ich keine Lust habe meine Meinung zum Album hier ausführlich zu beschreiben. Ich lasse echt gern jedem seine Meinung. Aber ich habe keine Lust darauf, dass hier genau so ein Mist passiert wie in anderen Foren. Schön das wenigstens keine andere Bands hineingezogen werden, weil die ja viel besser sind und das besser machen. Oder diese ermüdende Diskussion ob das jetzt progressiv ist oder nicht.
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