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von Rüdiger Stehle » Donnerstag 8. Juli 2010, 22:01
Havoc hat geschrieben:Holger Andrae hat geschrieben:bei 76 Minuten wieder 38 Minuten Refrains
Deswegen bin ich kein Maiden Fan....und bekanntlich auch wegen Bruce.
Und für mich ist es ein Grund, nicht zu verstehen, was an den letzten drei Maiden-Alben so viel besser sein soll, als an den letzten drei Manowar-Alben. Beide Bands verstecken die Perlen in einem gerüttelt Maß an Belanglosigkeit und Geduldsproben. Trotzdem kriegt in der öffentlichen Kritik Manowar deutlich mehr Fett weg. Gut, könnte natürlich auch an DeMaio und seiner Attitüde liegen, die im Maiden-Camp keiner toppt. Von daher... 
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von Jhonny » Donnerstag 8. Juli 2010, 22:14
ne, da sehe ich doch deutliche Unterschiede, und das NICHT weil ich die Maiden-Alben liebe Manowar: Die letzten beiden Alben waren total zersetzt mit Nessun Dorma, Elvis und Keyboard-Orchester - das raubt jedes Hörvergnügen. Und egal, was man von Sound hält - der auf Gods Of War ist grausam. Joey DeMaio tut sein übriges. Ich denke, es gibt nur einen echten Grund, warum die Band nicht völlig zerrissen wird, und das ist der Sänger. Iron Maiden: Die letzten drei Alben waren sicher nicht perfekt, aber sie waren typisch Iron Maiden, sie waren durch und durch Metal, und es gab keine Eskapaden neben der Musik wie bei Manowar. Selbst wenn du das Songmaterial schwach, die Refrains zu oft wiederholt oder die dritte Gitarre zu erfunden findest, musst du anerkennen, dass sie weiter ihr Ding durchziehen - nicht auf dem Niveau von 1983, aber sie geben ihre Duftmarken weiterhin auf CD bzw. auf Tour ab, und nicht mit doofen Interviews oder grottenschlechten Bass-Solos. Das wäre für mich der Hauptunterschied - auch Helloween, Motörhead oder Judas Priest hatten schwächere Alben in den letzten Jahren (We Are Motörhead, Nostradamus, Rabbid Dont' Come Easy...), aber sie haben ehrlich ihr Ding durchgezogen und sich durch Musik profiliert. Genauso ist ads bei Maiden. Für mich ist Nostradamus deutlich langweiliger als die letzten Manowar-Scheiben, und auch etliches auf der Dance Of Death muss ich nicht jeden Tag hören - aber es ist allemal echter als bei Manowar, vom ganzen Drumherum - deshalb würde ich nie so über Priest oder Maiden herfallen - kann aber sein, dass sich das ändert, wenn die auch mal zu viel DeMaio auf ihren HotDogs haben 
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von Rüdiger Stehle » Donnerstag 8. Juli 2010, 22:24
Jhonny hat geschrieben:ne, da sehe ich doch deutliche Unterschiede,
Das schwante mir. und das NICHT weil ich die Maiden-Alben liebe  Das nicht. Manowar: Die letzten beiden Alben waren total zersetzt mit Nessun Dorma, Elvis und Keyboard-Orchester - das raubt jedes Hörvergnügen. Und egal, was man von Sound hält - der auf Gods Of War ist grausam. Joey DeMaio tut sein übriges. Ich denke, es gibt nur einen echten Grund, warum die Band nicht völlig zerrissen wird, und das ist der Sänger.
No More Lies No More Lies No More Lies No More Lies No More Lies No More Lies No More Lies No More Lies No More Lies No More Lies No More Lies No More Lies No More Lies No More Lies No More Lies No More Lies No More Lies No More Lies No More Lies No More Lies No More Lies No More Lies No More Lies No More Lies No More Lies No More Lies No More Lies No More Lies No More Lies No More Lies No More Lies No More Lies No More Lies No More Lies No More Lies No More Lies No More Lies No More Lies No More Lies No More Lies raubt auch das Hörvergnügen. Ansonsten will ich nicht allzu sehr widersprechen. Iron Maiden: Die letzten drei Alben waren sicher nicht perfekt, aber sie waren typisch Iron Maiden, sie waren durch und durch Metal, und es gab keine Eskapaden neben der Musik wie bei Manowar. Selbst wenn du das Songmaterial schwach, die Refrains zu oft wiederholt oder die dritte Gitarre zu erfunden findest, musst du anerkennen, dass sie weiter ihr Ding durchziehen - nicht auf dem Niveau von 1983, aber sie geben ihre Duftmarken weiterhin auf CD bzw. auf Tour ab, und nicht mit doofen Interviews oder grottenschlechten Bass-Solos.
Ich muss sagen, dass ich die letzten zwei Maiden-Alben musikalisch zwar homogener und von höherem Durchschnittslevel finde als die letzten beiden Manowar-Alben, aber dass mir die Highlights der letzten beiden Manowar-Alben doch deutlich besser hinein laufen und dass ich diese Songs auch lieber und öfter höre, als die von "Dance Of Death" und "A Matter...". Das mit den doofen Intis und den schlechten Basssoli läuft bei mir unter "Attitüde" und da gebe ich dir selbstverständlich Recht. Das wäre für mich der Hauptunterschied - auch Helloween, Motörhead oder Judas Priest hatten schwächere Alben in den letzten Jahren (We Are Motörhead, Nostradamus, Rabbid Dont' Come Easy...), aber sie haben ehrlich ihr Ding durchgezogen und sich durch Musik profiliert. Genauso ist ads bei Maiden.
Auch hier Konsens. Ich will Maiden sicher nichts Böses. Nur lassen mich die letzten beiden Alben langfristig erschreckend kalt, und das in ihrer Gesamtheit. Die ersten Eindrücke waren da teils noch sehr gut, aber heute habe ich so gut wie nie das Verlangen, nochmal in eines der beiden Alben hinein zu hören. Wenn Post-Reunion-Maiden, dann grundsätzlich die BNW, die mit "Nomad", "The Wicker Man" und vor allem "Ghost Of The Navigator" drei echte Hämmer enthält. Für mich ist Nostradamus deutlich langweiliger als die letzten Manowar-Scheiben, und auch etliches auf der Dance Of Death muss ich nicht jeden Tag hören - aber es ist allemal echter als bei Manowar, vom ganzen Drumherum - deshalb würde ich nie so über Priest oder Maiden herfallen - kann aber sein, dass sich das ändert, wenn die auch mal zu viel DeMaio auf ihren HotDogs haben 
Jo. Die Attitüde halt wieder. Da sind wir uns vermutlich alle einig.
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von Jhonny » Donnerstag 8. Juli 2010, 22:31
Rüdiger Stehle hat geschrieben:Jo. Die Attitüde halt wieder. Da sind wir uns vermutlich alle einig.
da sind wir uns ja beim Hauptproblem einig No More Lies find ich auch supernervig, aber zumindest Paschendale und Dance Of Death sind wirklich hochklassige Maiden-Songs, und auf dem Nachfolger gabs davon noch mehr (These Colours Don't Run, Benjamin Bregg, Brighter Than A Thousand Suns, The Longest Day) - auch wenn auch AMOLAD zum Schluss etwas die Luft ausgeht (finde die letzten beiden Songs am schwächsten)
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von Holger Andrae » Donnerstag 8. Juli 2010, 22:44
Ich muss da wohl nichts zu schreiben, oder? 
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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von Rüdiger Stehle » Donnerstag 8. Juli 2010, 22:47
Oh well, wherever... DiAnno woho... DiAnno wohohoho... *sing*
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von Holger Andrae » Donnerstag 8. Juli 2010, 22:50
auch *gg*
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von Havoc » Freitag 9. Juli 2010, 15:06
Von den alten Heavy-Recken haben eh JUDAS PRIEST mit "Angel Of Retribution" und "Nostradamus" die mit Abstand besten neuen Alben veröffentlicht. Da können Maiden und Manowar nicht mithalten! 
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von Pillamyd » Freitag 9. Juli 2010, 16:29
Alle drei Alben seit der Reunion haben für mich ihren ganz eigenen Reiz. Und jedes davon mag ich so wie sie sind. Schaut euch mal lieber den neuen Teaser für das neue Album an. Ein kleines winziges Stückcken Musik durchdringt auch http://www.youtube.com/watch?v=H6q5dGVnG0I&feature=player_embedded
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von Jhonny » Freitag 9. Juli 2010, 17:11
Teaser? Ne, danke... nich mein Ding  lasse mich voll überraschen @Havoc: Bei Angel Of Retribution bin ich ganz bei dir, aber Nostradamus kann mich immer noch nicht begeistern.
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