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von Martin Loga » Mittwoch 5. Juni 2013, 10:42
Es ist zweifelsohne so, dass "13" in weiten Teilen sich des Repertoires der frühen Tage bedient. Manchmal frech, manchmal sehr dezent. Aber es sind keine laschen Aufgüsse sonder gute Songs. Dass Ozzy die letzten wirklich guten gesanglichen Leistungen allenfalls noch auf der vor über 20 Jahren veröffentlichten Platte "No More Tears" gebracht hat, werde auch ich definitiv nicht bestreiten. Könnte der Gute die Songs noch ne knape Oktave höher und mit mehr Power (!) shouten, so wäre "13" - ergänzt um einen echt schnelleren, harten Song der Marke 'Symptom Of The Universe' (!!) 'Back Street Kids', 'Electric Funeral' oder 'Children Of The Grave' (!!!) ein echte Knüller. Zumindest in meinem Ohren. Aber auch so gefällt mir die Platte ausgesprochen gut. Selbst wenn ich den Nostalgiefaktor vollends außer Acht ließe, so würde ich 8 Punkte zücken. @Nils: Ich stimme den Aussagen deiner Rezi zu 100% zu. Sie hätte auch von mir stammen können  Wenn ich den extrem organischen Drumsound am Ende von 'Behind The Wall Of Sleep' höre und mir vergegenwärtige, dass die Platte in 12h mit Overdubs mit einem Budget von ca 800 Pfund eingespielt wurde dann müssten wir dem grauhaarigen, bärtigen Produzentenguru Rick Rubin allerdings Haue androhen.....  Der Drumsound taugt mir gleichermaßen nicht sonderlich!!!
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von Nils Macher » Mittwoch 5. Juni 2013, 10:49
Ja, eine richtig schnelle Nummer wäre fein gewesen. Dafür gefällt mir die Entwicklung von 'Dear Father' richtig gut und das tonnenschwere Riff von 'God Is Dead?' verfolgt mich überall hin.
Ich freue mich auf die CD, dann kann man auch endlich richtig aufdrehen.
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von Jhonny » Mittwoch 5. Juni 2013, 12:37
Ich werde mir die Scheibe auf jeden Fall zulegen. Tendenziell schätze ich meinen Musikgeschmack so ein, dass ich das ähnlich sehe wie Martin und Nils.
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von Azmodes » Mittwoch 5. Juni 2013, 18:44
Hab grad einmal reingehört und ich muss Jesus großteils zustimmen. Meh galore. Auf jeden Fall schwächer als "The Devil You Know" und jene Scheibe ist nach nüchterner Betrachtung im Nachhinein bis auf ein paar coole Songs auch nicht so der Knaller.
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von Eike » Mittwoch 5. Juni 2013, 19:07
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von Azmodes » Mittwoch 5. Juni 2013, 19:17
Hier ein Post, der mir eben im Archives Forum zu dem Thema untergekommen ist. Finde ich recht treffend: Abominatrix hat geschrieben:I think we might have hinted at this before, but does anybody else think the band really missed a trick by not looking to stuff like Sabbath Bloody Sabbath and Sabotage for inspiration rather than the really early material? I don't intend to say anything negative about the first three albums because I love them as well, but clearly the loose, jammed-out nature of those records is a large part of what made them great. I mean, no matter what they're actually striving for, can anybody imagine them ever writing a song like "Fairies Wear Boots" today? So, by 1973 they are a well-honed beast, still able to convince with seemingly free and spirited jams ("Sabbra Cadabra" for instance), yet incorporating a whole load of other elements into their sound to really spice it up. A modern take on the SBS formula would be excellent, I think, with full-on production techniques of today and everything. But no, it's 1970 now apparently, except without the freedom and chemistry that the band had in their youth, which essentially robs the music of energy or enthusiasm.
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von Nils Macher » Mittwoch 5. Juni 2013, 19:22
Achso, ein Aufguss von späteren Alben wäre besser? 
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von Azmodes » Mittwoch 5. Juni 2013, 22:37
Jarp, wenn schon aufgießen, dann würde ich mir das im modernen Kontext zumindest interessanter vorstellen als das tatsächlich vorliegende Produkt. Bisschen Verspieltheit und 60er/70er Blues/Psychedelic Marmelade. Wer weiß, wie es ausfallen würde, ist ja bei all dem Retrohochwasser heutzutage auch nichts neues mehr, aber den Gedanken finde ich reizvoll(er). So ist es halt einfach vorsichtiger Heavy/Doom, unbiegsam by-the-book, der schon solide tönt, aber nicht mehr. Wiederkäuend und auf Schiene. Ich bin bei weitem kein Gegner der Aufwärmung bewährter Stile, aber verlange gleichermaßen bei neuer Interpretation wie sturer Rezeptfolge auch ein bisschen eigenständige Qualität und nicht nur ein schläfriges Verlassen auf Nähe zu alten Hits.
ANYWAY, wie gesagt hab ich das Ding erst einmal durch. Von daher will ich mich nicht in was hineinreden, das sich nach zweitem oder xten Kontakt als persönlicher Trugschluss herausstellt. Derzeit aber mal so.
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von Rüdiger Stehle » Mittwoch 5. Juni 2013, 23:27
Mich überrascht ein wenig, dass ich bisher noch kein bisschen gespannt bin, auf die Scheibe. Da sind im aktuellen Soundcheck mindestens fünf Scheiben, auf die ich mit mehr Spannung gewartet habe als die neue Sabbath. Das ist extremst seltsam, aber es ist so.
Das heißt nicht, dass sie nachher nicht doch noch mein Album des Monats werden kann, aber bisher hatte ich noch keinen Drang, hinein zu hören.
alias Hugin der Rabe. Ravnen fra steinfjellet. Háv. 38
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von Eike » Donnerstag 6. Juni 2013, 02:03
Es könnte daran liegen, dass Ozzy in den Jahren 2xxx nichts mehr abgeliefert hat, was der Erwähnung wert wäre (außer halt der, dass der Gute tierisch abgebaut und sein Pulver längst verschossen hat).
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