Iron Maiden

Re: Iron Maiden

Beitragvon Peter Kubaschk » Samstag 4. September 2010, 07:41

den Song 'Desperado' gibt es auf meiner MAIDEN gar nicht....
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Re: Iron Maiden

Beitragvon Feamorn » Samstag 4. September 2010, 10:52

Immerhin hat er es konsequent durchgezogen. ;)
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Re: Iron Maiden

Beitragvon Drumtier » Sonntag 5. September 2010, 00:49

Auch wenns grad nicht so dazupasst aber ich bin ja zur Zeit dabei mich in Sachen Maiden weiterzuentwickeln und darf seit neuestem die Killers und Powerslave mein Eigen nennen. Die Powerslave kannte ich ja schon ein wenig, nach einem ersten "richtigen" Hören konnte der Eindruck sogar noch ausgebaut werden, ein verdammt starkes Album! Mir scheint aber, dass die hier in den Diskussionen immer ein wenig untergeht, was entweder heißt, dass mich noch viele gute Sachen erwarten oder, dass ich geschmacksmäßig ein wenig anders unterwegs bin.

Meine Vermutung geht in Richtung des zweiten, weil die Killers wird ja normal abgefeiert wie nur sonst was und nach zweimaligem Hören sieht das bei mir ein wenig anders aus. (Darum auch gleich meine Einschränkung, zweimal Hören ist nichts, kann sich also noch ändern) Zur Zeit aber siehts so aus als wär das meine bisherige schlechteste Maiden, mit eben Powerslave, NOTB und FOTD in meiner Sammlung. Und ich sage auch bewusst schlechteste und nicht "am wenigsten geniale" oder sowas. Da sind ja Songs dabei da schüttelt es einen, Verbrechen an den Ohren wär vielleicht ein wenig zu dick aufgetragen aber da sind alle meine andern drei Scheiben MEILENweit voraus. Vielleicht kommts ja noch und ich finde noch irgendwo eine Melodie oder so, aber dennoch kann ich mich auch des Eindrucks nicht erwehren, dass Killers mit einem Sänger besser gewesen wäre. Für all jene die sich jetzt wundern ob ich leicht eine Instrumental-Version abbekommen habe, nein, keine Angst dem ist nicht so, ich hab schon die richtige. Aber da ich die Geschichte von Maiden nicht 100%ig kenne, kann ich nur vermuten, dass ihnen während des Aufnahmeprozesses, als schon alle Instrumente aufgenommen waren, der eigentliche Sänger abgesprungen ist und sie deswegen den erstbesten Typen auf der Straße angeredet haben ob er ihnen nicht aushelfen könnte. Und so gibt es hier halt leider keinen Sänger sondern einen Typen der die aufgeschriebenen Texte, so melodisch wie ihm das halt möglich ist, vorliest...

Bin ja selber jemand der oft ein unerklärliches Problem mit Sängern im Heavy-/Power-Bereich hat (vielleicht ist das ja auch hier der Fall) aber so sehr ich es auch verstehen kann, wie jemand mit Bruce Dickinson nicht klar kommt, so sehr weiß ich jetzt seine Stimme zu schätzen. Wenn der eine Woche täglich 3 Packungen raucht, täglich nen Liter Scotch säuft und ebenso täglich das gesamte Mayhem-Werk runterbrüllt könnte er am Sonntag Abend kurz vorm Schlafen Killers immer noch besser einsingen als diese Verlegenheitslösung namens Paul Di'Anno.
Und nun fallt über mich her :grins:
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Re: Iron Maiden

Beitragvon Feamorn » Sonntag 5. September 2010, 00:55

Lass das den Holg ned lesen! ;)
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Re: Iron Maiden

Beitragvon Eike » Sonntag 5. September 2010, 01:43

Bevor Holg das gelesen hat, hab ich das Drumtier schon längst abgemurkst.

Ach, was soll's. Es hat halt jeder einen anderen Geschmack. Und nur ich den richtigen. ;-)
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Re: Iron Maiden

Beitragvon Holger Andrae » Sonntag 5. September 2010, 11:59

Worum gehts?
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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Re: Iron Maiden

Beitragvon Jhonny » Sonntag 5. September 2010, 12:48

Ich finde schon, dass Di'Anno ein geiler Sänger ist, aber an Dickinson kommt er für mich niemals ran. Die Di'Anno Alben finde ich schon genial, aber erst auf Number Of The beast und Piece Of Mind war der perfekte Maiden-Sound gefunden, und auf Somewhere In Time noch mal toll neu definiert.
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Re: Iron Maiden

Beitragvon OldSchoolFreak » Sonntag 5. September 2010, 15:13

ich finde pauls stimme besser als die vom bruce!! und die beste maiden platte ist die X-Factor!!
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Re: Iron Maiden

Beitragvon firestarter » Sonntag 5. September 2010, 15:25

Drumtier hat geschrieben:Aber da ich die Geschichte von Maiden nicht 100%ig kenne, kann ich nur vermuten, dass ihnen während des Aufnahmeprozesses, als schon alle Instrumente aufgenommen waren, der eigentliche Sänger abgesprungen ist und sie deswegen den erstbesten Typen auf der Straße angeredet haben ob er ihnen nicht aushelfen könnte. Und so gibt es hier halt leider keinen Sänger sondern einen Typen der die aufgeschriebenen Texte, so melodisch wie ihm das halt möglich ist, vorliest...


Paul ist zwar tatsächlich zu Maiden gekommen, wie die Jungfrau zum Kinde, da er einen ganz anderen Hintergrund hatte und Maiden auch sicher nicht gezielt nach solch einer Stimme gesucht haben, aber er war der perfekte Sänger für diese Phase des Bandschaffens. Maiden hatten es geschafft, den ursprünglichen Heavy Metal/Hard Rock mit Punk und einigen neuen Ideen zu verbinden und nichts konnte diesen Mix besser abrunden, als Pauls räudige Stimme. "Wrathchild" ohne Paul ist nur die Hälfte wert.
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Re: Iron Maiden

Beitragvon Pillamyd » Sonntag 5. September 2010, 16:51

Nachdem ich jetzt wieder aus dem Urlaub komme, denke ich, kann ich meine Gedanken zu "The Final Frontier" niederlegen.
Bevor ich irgendeinen großen Mist zusammenschreibe, belasse ich es lieber mit kurzen Kommentaren. Denn das kann ich gerade noch so :)
Bereits davor konnte ich schon Kritiken zu diesem Album lesen und für viele scheint dies hier alles nichts mehr Neues zu sein. Das ändert sich bei mir schon mit dem ersten Song.

Satellite 15...The Final Frontier:
Ungewohnt komisches Intro, das für mich erst mit dem Gesang besser wird. Viel gibt es nichts zu sagen, außer: experimentvoll. Mit dem eigentlichen Song kommt dann ein straighter Rocker hervor. Klingt frisch und genau das ist es warum der Song mir gefällt 8/10

El Dorado:
Diesen Song konnte man schon ein paar Wochen vor dem Album Release hören. Ich finde ihn nett, aber das große Highlight dieser Scheibe liegt an einer anderen Stelle. Anfang und Ende hätte man weglassen können 7,5/10

Mother Of Mercy:
Hier beginnt für mich dann wohl der erste große Song des Albums. Gitarren gefallen und auch der Gesang, den viele vor allem im Refrain bemängeln, gefällt mir ausgesprochen gut. Der Song hätte genauso gut auf Brave New World vertreten sein können. 9/10

Coming Home:
Das bessere „Out Of The Shadows“. Daran habe ich als erstes gedacht. Auch wenn ich nicht gerne vergleiche ziehen möchte, doch da fällt es wahrlich am stärksten auf. Zumindest erinnert es an manchen Stellen an den Song. Tolle Gesangsleistung und die Melodien finde ich ebenfalls stark, vor allem die stellen nach den Refrains haben mich gleich zu Anfang aufhören lassen, wie noch an manch anderen Stellen dieses Albums. 8,5/10

The Alchemist:
Typisch Maiden, eigentlich habe ich gerade bei diesem Song nicht viel zu sagen. Geht schön nach vorne und kann sich in Songs der Sorte "Wildest Dreams", "The Mercenary", "Different World" und "The Wicker Man" einreihen. 8/10

Isle Of Avalon:
Der Song hat seine Zeit gebraucht. Aber die war nötig. Absolut grandioser Epic, der in seiner Gesamtheit beeindruckt und nicht an einzelnen Stellen hervorragt. 10/10

Starblind:
Und Grandios geht es weiter. Ein toller Song mit dem besten Intro auf dem Album. Super Gesungen und die Passagen nach "We are With The Goddess of The Sun Tonight" sind der absolute knüller in dem Song. Deswegen 10/10

The Talisman:
Nachdem sehr ruhigen Intro, drückt man voll auf die Tube. Der Song strotzt nur so vor Energie und das von 2:21 bis zum Schluss. 9/10

The Man Who Would Be King:
Auch dieser lange Song hat alle Trademarks die Iron Maiden vertreten. 9/10

When The Wild Wind Blows:
WAHNSINN!!! Gleich der Anfang, das Zusammenspiel mit Gesang und Gitarre und im Hintergrund der Bass ist toll. Dieser Song hat gleich gezündet und auch der Text ist super. Hier legt Bruce sogar die beste Gesangsleistung ab und so einfühlsam und emotional habe ich noch nie einen Maiden Song empfunden, gespürt...was auch immer.
"He sees the picture on the wall, it's falling down upside down
He sees a teardrop from his wife roll down her face, saying grace
Remember times they had, they flash right through his mind
left behind
of a lifetime spent together long ago
will be gone "

Absolut genial...und traurig! 10/10

Punkte insgesamt: 9/10

Fazit: Ein tolles und vor allem gelungenes Album. Das für mich frischer und inovativer herkommt als "A Matter Of Life And Death" und mir deshalb auch besser gefällt. Trotz der grooßzügigen Länge der Songs und einer Gesamtspiellaufzeit von ca. 75 min. tritt keine langeweile auf oder zieht sich wie ein Kaugummi. Die Produktion hört sich in meinen Ohren gut an.
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Pillamyd
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