Manowar

Re: Manowar

Beitragvon Havoc » Samstag 15. März 2014, 22:43

Rüdiger Stehle hat geschrieben:Mir steckt da viel zu viel Eifer und Missgunst drin, als wolle man, weil man selbst enttäuscht ist, zwanghaft alles durch den Dreck ziehen, was noch aus der Ecke kommt. Wie kleine Kinder, die anderen die Spielsachen kaputt machen, die sie selbst nicht haben.


Das meine ich ja damit. Die missgünstigen Ehemalsfans warten nur darauf, dass endlich das neue Album kommt...damit man endlich, nach wahrscheinlich einem Hördurchgang, wieder was neues von Manowar in den Dreck ziehen kann. Da könnten viele auch schon das Negativ-Review schreiben bevor sie das Album überhaupt gehört haben.
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Re: Manowar

Beitragvon Siebi » Samstag 15. März 2014, 23:05

Havoc hat geschrieben:
Rüdiger Stehle hat geschrieben:Mir steckt da viel zu viel Eifer und Missgunst drin, als wolle man, weil man selbst enttäuscht ist, zwanghaft alles durch den Dreck ziehen, was noch aus der Ecke kommt. Wie kleine Kinder, die anderen die Spielsachen kaputt machen, die sie selbst nicht haben.


Das meine ich ja damit. Die missgünstigen Ehemalsfans warten nur darauf, dass endlich das neue Album kommt...damit man endlich, nach wahrscheinlich einem Hördurchgang, wieder was neues von Manowar in den Dreck ziehen kann. Da könnten viele auch schon das Negativ-Review schreiben bevor sie das Album überhaupt gehört haben.

Glaubt ihr das wirklich? Sorry, das ist mir zu viel Glaskugelei. Was hat jemand davon, die Band mit Missgunst zu strafen. Kratzt das die Band, wenn es noch Horden Manowarriors gibt, die hinter dem Konzept und der Musik stehen? Der eine findet's gut, der andere bescheiden. Wer will der Band Böses? Sorgt sie nicht selbst dafür, dass auch ein neutraler Musikfan sich bei Zeiten am Kopf kratzt?

Was kratzt es die deutsche Eiche, wenn die Sau sich dran reibt? Diese Stammtisch-Maxime entspricht doch Manowars Leitspruch. Es benötigt 1000 Fans anderer Bands um einen Manowarrior zu bilden. Hoho. Für mich ist die Band ein inszenierter Plumpaquatsch, hat mit meinem Verständnis von Metal und Trueness rein gar nix zu tun, mehr Fake und Plastik als vieles andere, für Euch und viele andere ein Fels in der Brandung. So soll es sein, der eine mag's und hört's, der andere sieht und hört es anders.

Und nochmal, 75 Euro in einer Halle ohne Akustik, das finde ich dreist. Diese Preisklasse ist keineswegs Zenith-Standard. Wer dahin will und es zahlt, bitte gerne, viel Spaß dabei! Aber warum darf man sich darüber nur freuen und auch nicht mal kritisch hinterfragen? Ist man somit ein missgünstiges beleidigtes Kleinkind? Naja.
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Re: Manowar

Beitragvon Havoc » Samstag 15. März 2014, 23:14

Ich selbst habe Manowar 2x live gesehen...2002 in Köln und 2007 in Frankfurt. Fand es beide mal relativ cool. Wobei "ihr kennt mich"...ich bin nicht so der Konzerte-Fan. Naja. Von daher würde ich auch heutzutage nie im Leben mehr 75 € für Manowar bezahlen.
Ich denke es gibt alle möglichen Schattierungen an Fans/Antifans. Mit Sicherheit auch diejenigen die Manowar abgeschrieben haben und diese nur in den Dreck ziehen wollen. Andere wiederum lassen sie eben immer noch hochleben. Es gibt da letzten Endes eigentlich keine Wahrheit. Ich kann Rüdiger da auch gut verstehen...ich selbst war ja seinerzeit auch ein riesiger Manowar Fan...und bin es auch irgendwo immer noch. Weil...besseres hat es wohl im Heavy Metal nie gegeben. Es ist die beste und legendärste Band aller Zeiten in dieser Sparte. Das kann sogar die Band selbst nicht mehr zerstören...egal was sie auch noch so anstellen und verzapfen wird. Tja...was will ich nun damit sagen? Keine Ahnung. ;-) :)
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Re: Manowar

Beitragvon Peter Kubaschk » Sonntag 16. März 2014, 00:25

Rüdiger Stehle hat geschrieben:1. Immer schön brav hingehen...

Peter Kubaschk hat geschrieben:Genau. Und obwohl man als Fan das erkannt hat, geht man trotzdem brav zum nächsten Konzert und gibt so der Band auch noch den Eindruck, dass ihr Verhalten und ihre Forderungen gegenüber Veranstaltern (und Fans - 75,- EUR sind ein Witz!) offensichtlich okay sind, statt einfach nicht hinzugehen und so Joey klarzumachen, dass man diese Machenschaften als Fan verurteilt. Bedeutet ja nicht, dass du die Musik nicht mehr mögen sollst. Das ist ja Unsinn.

Peter, ich war das letzte Mal vor fünf Jahren bei Manowar; das letzte Mal als zahlender Gast vor zwölf Jahren. Von daher ist die Aussage "brav hinzugehen" schon etwas übertrieben. Und bei jedem Gig, den ich als Schreiber besuchen durfte, habe ich immer auch auf die negativen Seiten des Events sehr deutlich hingewiesen. Für mich haben die positiven Elemente zwar fast immer überwogen (Ausnahme: MCF3 - Loreley), aber man kann mir sicher nicht unterstellen, dass ich alles abfeiern oder auch nur verteidigen würde, was die Band tut. Ganz im Gegenteil! Aber momentan hätte ich halt mal wieder Lust auf ein Manowar-Konzert, weil ich die "Lord Of Steel" so gut finde. Aber wenn ich 75,- Euro zahlen muss, dann überlege ich es mir durchaus auch zweimal und lese vorher die Tourberichte, die es schon gibt. Die letzten beiden Touren habe ich mir deswegen gekniffen, obwohl eine Akkreditierung durchaus möglich gewesen wäre. Andererseits habe ich für den letzten Maiden-Gig auch 75,- Euro bezahlt und wenn ich morgen vor der Wahl stünde, dass ich mir für 75,- Euro ein Maiden- oder ein Manowar-Ticket kaufen müsste, dann würde ich jederzeit Manowar vorziehen, weil mich das nach wie vor mehr berührt.


Damit bist ja nicht nur explizit du gemeint. Ich unterstütze Bands, die sich so gegenüber mir als Fan (oder auch "Journalist") verhalten, zumindest nicht mehr. Und das unreflektierte "was interessiert mich, wie die Band sich gegenüber den Fans und allen anderen verhält"-Verhalten vieler Fans, finde ich ganz und gar nicht nachahmenswert.
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Re: Manowar

Beitragvon Raphael Paebst » Mittwoch 19. März 2014, 23:00

Legacy Open Air auf Facebook hat geschrieben:OFFIZIELLE PRESSEERKLÄRUNG der Legacy Open Air GmbH zur Manowar-Absage des Auftritts beim LEGACY OPEN AIR, 13.-15. Juni in Weismain.

Wie angekündigt, möchten wir heute endlich zur Manowar-Absage ausführlich Stellung nehmen. Wir sind unverändert schockiert ob dieses Schritts der Band
und haben wirklich alles daran gesetzt, um Musiker und Management einvernehmlich zu einer Fortführung der Zusammenarbeit zu bewegen - immer vor dem Hintergrund,
Euch ein herausragendes Festival zu präsentieren und vor allem unsere vollmundige Band-Ankündigung auch in die Realität umzusetzen. Diese Verhandlungen
sind letzte Woche gescheitert.

Leider mussten wir erkennen, dass der gute Wille allein nicht ausreicht und der Begriff „Haifischbecken“ für Verhandlungen mit bestimmten Bands noch allzu
verharmlosend gewählt ist. Es geht immer noch schlimmer…

Zu den grundsätzlich Missständen innerhalb der Metal-Szene gibt es übrigens einen sehr lesenswerten neuen Blog von Machine Head-Frontman Robb Flynn auf

www.facebook.com/MachineHead.

Aber kommen wir zu den Fakten. Als Stein des Anstoßes wurde uns bei einem persönlichen Treffen am vergangenen Mittwoch seitens Band und Management die
Pressearbeit des Legacy-Magazins benannt. Insbesondere die Berichterstattung im Rahmen unserer aktuellen Ausgabe hat offensichtlich nicht den Geschmack
der Band getroffen. Dass man keine positiven Berichte im Legacy kaufen kann, dürfte jedem klar sein – wir geben unsere journalistische Freiheit ganz sicher
niemals auf, um uns zu Hofberichterstattern bestimmter Bands degradieren zu lassen.

Stattdessen war angedacht, die Band in einer ausführlichen Titelstory zu Wort kommen zu lassen und auch die Kritikpunkte der vergangenen Jahre anzusprechen
bzw. diese journalistisch fair zu durchleuchten. Ihr kennt selbst alle die Manowar-Schlagzeilen um geplatzte Konzerte bzw. Tourneen und den eigenwilligen
Umgang der Band mit der Presse sowie den Konzert-/Festivalbookern. Wir hatten uns ursprünglich zur Aufgabe gemacht, die Negativmeldungen aufzuarbeiten
und der Band eine Chance zu geben, diese Dinge endgültig hinter sich zu lassen. Leider wurden dem Legacy Magazin jedoch im Vorfeld alle kritischen Interview-Fragen
untersagt und jedwede Äußerung zu Themen aus der Vergangenheit verwehrt. Das Management forderte ebenso eine Durchsicht des fertigen Artikels ein. Somit
entstand ein oberflächliches Interview ohne Substanz, das keiner Titelstory würdig war und daher „nur“ als reguläres Interview den Weg ins Heft fand. Sogar
dieser fertige Artikel – vom Manowar-Management zum Abdruck freigegeben - wurde nun als „zu kritisch“ eingestuft.

Ebenso musste sich das Manowar-Lager mit fortschreitender Dauer des Festival-Kartenvorverkaufes damit auseinandersetzen, dass die Band in den letzten Jahren
offenbar – so jedenfalls unser Erkenntnisgewinn - Zugkraft eingebüßt hat und die Resonanz daher eher verhalten ausfiel. Dies zum Hintergrund der Konfliktanbahnung.

Die von Band und Management bzw. deren Rechtsvertretung erklärte Kündigung wird nun im Weiteren einer juristischen Klärung zugeführt. Aufgrund von Verschwiegenheitsklauseln
sind wir aktuell nicht in der Lage, weitere Details zu den voranstehenden Ausführungen bekannt zu geben. Im Gespräch wurden uns des Weiteren Schadensersatzklagen
angedroht.

Unabhängig davon haben wir versucht, mit Manowar und deren Management im Rahmen von Nachverhandlungen eine neue Vereinbarung abzuschließen, was aber an
den nicht ansatzweise realisierbaren neuen Gagenvorstellungen der Band gescheitert ist.

Wir sind uns der Verantwortung gegenüber den Ticketkäufern bzw. auch gegenüber der Veranstaltung als solches bewusst und sehen uns daher nicht in der Lage,
das gesamte Festival aufgrund einzelner Gagenforderungen in finanzielle Schräglage zu bringen. Daher haben wir die Verhandlungen erfolglos abgebrochen.

Wir sehen uns daher nun mit der Tatsache konfrontiert, dass Manowar nicht auf dem Legacy Open Air 2014 spielen werden, sind aber sehr dankbar für die unglaubliche
Unterstützung, die wir in den vergangenen Stunden von Ticketkäufern, Fans, Künstleragenturen und Bands erhalten haben, welche uns ermutigen weiterzumachen.

Wir bauen auch weiterhin auf Eure treue Unterstützung und sichern Euch unverändert ein äußerst attraktives Legacy Open Air 2014 zu.

Euer LOA-Team
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Re: Manowar

Beitragvon the seeker » Donnerstag 20. März 2014, 11:32

da steckt doch nur Eifer und Missgunst drin :grins:
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Re: Manowar

Beitragvon Raphael Paebst » Donnerstag 20. März 2014, 12:16

the seeker hat geschrieben:da steckt doch nur Eifer und Missgunst drin :grins:

Sicher, aber von wem? :-P
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Re: Manowar

Beitragvon NightLord » Mittwoch 14. Mai 2014, 18:45

Neuer Tiefpunkt? Das ist irgendwie einfach nur traurig :D
https://www.facebook.com/mamadee.bartra ... 2101894307
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Re: Manowar

Beitragvon Peter Kubaschk » Mittwoch 14. Mai 2014, 19:24

Flori! Schön, dass du da bist... :)

Allerdings: was ist daran traurig? Da hat doch die Band - so ich das lese - überhaupt nix mit zu tun.
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Re: Manowar

Beitragvon Rüdiger Stehle » Donnerstag 15. Mai 2014, 00:48

Na ja, Dawk ist ja schon gewissermaßen ein Bandmitglied. Wobei ja kein Mensch weiß, warum er das verkauft. Es sind ja auch zwei Bässe von DeMaio in seinem Angebot. Da darf man wohl davon ausgehen, dass es Equipment ist, das Dawk gehört. Wer weiß denn, wie viele Custom Made Drums, Gitarren, Bässe er von Manowar im Regal stehen hat. Ob er die der Band immer verkauft oder nur zur Verfügung gestellt hat usw... usf... Allein aus der Tatsache, dass Dawk Instrumente verkauft, die von Manowar-Musikern gespielt wurden, lässt sich ja nun wirklich nicht schließen, dass damit irgend ein unlauteres Motiv verbunden ist.
alias Hugin der Rabe.
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