Enforcer

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Beitragvon Germon » Samstag 12. März 2011, 14:45

NorthernGuy hat geschrieben:
Germon hat geschrieben:ENFORCER - Diamonds
- Wie weit muß ich denn bei diesem Album noch zurückrudern? Die Begeisterungswelle wird immer größer und ich schwimme mit im ENFORCER Stron, yeahhh!


Die läuft bei mir auch seit Tagen. Klasse Album.


Deshalb bekommen die Jungs auch einen Thread spendiert.
Wer mag mir denn ein paar Takte zum Debut "Into The Night" erzählen?!
Ich seh zwar aus wie Herbert Grönemeyer, doch ich bin ein ganzer Mann!

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Re: Enforcer

Beitragvon NorthernGuy » Samstag 12. März 2011, 14:54

Das Debut kenne ich auch nicht...

Meine momentane Album-Rangliste.

1. Live For The Night
2. Walk With Me
3. Katana
4. Midnight Vive
5. Running In Menace
6. Take Me To Hell
7. Nightmares
8. Roll The Dice
9. High Roller
10. Diamonds
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Re: Enforcer

Beitragvon Germon » Samstag 12. März 2011, 15:09

Rüdigwer fand das Debut wohl ganz gut. ;-)
http://powermetal.de/review/review-Enforcer/Into_The_Night,14187.html

Klingt, als hätten ENFORCER die von ihm erhoffte Kurve bekommen und mit "Diamonds" einen etwas anderen Sound gefahren.
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Re: Enforcer

Beitragvon Thomas Schmahl » Samstag 12. März 2011, 20:09

Enforcer klingen zwar gut, frisch, unverbraucht und sind geil auf Musik, aber die Alben klingen mir alle zu gleich - kennste drei Songs des Albums, brauchste dir den Rest nicht mehr anhören. Auch live habe ich denen zwei Chancen gegeben, aber sie haben sie nicht genutzt - auch hier voller Elan und Engagement, was ich ja sehr begrüße, aber bei ihnen finde ich, wäre weniger manchmal vlt. sogar mehr !!!!
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Re: Enforcer

Beitragvon Frozen » Montag 9. März 2015, 15:01

*ausgrab*

Die Neue läuft, ist tatsächlich wieder ein etwas anderer Stil, öfter dunkel und atmosphärisch wie es sich zum Teil schon auf der "Death by Fire" ankündigte, oft etwas grooviger in den Gitarren und wie immer sehr Variantenreich und mehrheitlich schnell. Auch das vierte Album muss sich in der Diskographie nicht verstecken, Enforcer setzen auf ein bewährtes Rezept und würzen es nach aktuellem Gutdünken, genau darum treffen sie Speed-, Riff- und Melodiefanatiker wie mich genau auf die Zwölf.

Ich muss aber ein paar Häärchen spalten. Zuerst die Refrains. Die Hälfte davon ist nicht mehr, als der Songtitel. Sowas hatten wir schon früher, z.B bei "Live for the Night". Das mag nicht schlecht sein, aber es fehlt der wirkliche Höhepunkt den der Refrain darstellen soll. So wirken dann Songs wie "Destroyer" oder "From Beyond" genau dort etwas eintönig, nachdem der Rest sehr stark war, gerade für mich, der ich Rhythmustriolen mag. Da ist dann doch das etwas aussergewöhnliche "Undying Evil" ein Paradebeispiel wie es geht. Absoluter Ohrwurm.

Und zum zweiten habe ich regelmässig das Gefühl: Da war mehr drin! Ich versuchte die Erwartungen tief zu halten. Erwarte etwas auf dem Niveau "Death by Fire", aber erwarte kein zweites "Walk with Me" drauf. Doch da hat es Songs, die genau das Potential dazu haben! "Farewell", "Mask of Red Death" oder vor allem "Below the Slumber" sind überragende Songs, denen einfach der letzte Biss teils fehlt. Bei Farewell kann man noch ein Stück weit in Richtung "Ballade" argumentieren, bei "Mask of Red Death" ist es fehlendes Tempo (dafür sehr starkes Riffing). Schwieriger wirds bei "Slumber". Ich kann nachvollziehen, dass man clean einsteigt, auch dass man nach dem langen Solopart eine art Bridge damit einbaut, aber spätestens nach dem ersten, aufdrehenden Chorus muss diese Power gehalten werden, sonst wird man mitten im Ohrgasmus gebremst. Der Song ist extrem stark, aber es fehlt etwas... Ja, das ist in der Tat Haarspalterei, wir reden vom Unterschied zwischen exzellent und überragend, aber gerade weil ich es öfter spüre, finde ich, dass nicht das Letzte aus den Songs rausgeholt wurde.

Positiv ist anzumerken, dass Speedkracher wie "One with Fire" oder "Destroyer" absolut treffen (sogar mit minimen Chorusabzügen, man hat ja eben schon vorher gesehen, dass das bei Enforcer kaum etwas ausmacht), und die Soli sind vortrefflich, packend und vor allem sehr ausschweifend. Instrumental sind die Jungs ganz, ganz grosse Klasse, ich freue mich auf die kommende Tour.

Eigentlich ein riesiges Kompliment für eine Band, wenn die schlimmste Kritik, die ich finden kann, ist, dass der absolute Überhit, den sie schon geschrieben haben, mehrfach nicht ganz erreicht wird, aber nachezu... Es ist kein Ausfall drauf, jeder Song ist mindestens Solide, wie gesagt, ich finde es nicht schwächer als der Vorgänger oder "Into the Night", in der Gesamtheit könnte es sogar an "Diamonds" rankommen, ich bin gespannt wie sie sich weiter entfaltet.
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