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von Drumtier » Sonntag 24. Juli 2011, 23:46
Ja, ich hätt eh auch an den Jesus gedacht, vielleicht schaut er ja wieder einmal hier vorbei und lässt uns an seinem Wissen teilhaben Bis dahin: Hab kürzlich hier gelesen, dass im Herbst Dornenreich und Agrypnie auf Tour sind und da mich die neue Dornenreich zur Zeit ebenfalls ziemlich fesselt, wär ich sehr geneigt da vorbeizuschauen. Was könnt ihr mir also zu Agrypnie sagen? Wär das für einen wie mich auch empfehlenswert, klingts halbwegs ähnlich wie Nocte? Und falls sie schon einmal wer gesehen hat, spielen sie denn zufällig auch Songs von Nocte?
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von Dekalog der Elemente » Montag 25. Juli 2011, 06:53
Die ersten Alben hab ich schon ne Ecke nimmer gehört, allerdings weiß ich noch, dass Lethe - Galgendämmerung auch noch eher roh waren und ohne jeglichen Klargesang auskamen, allerdings kommt auch hier schon die kompositorische Klasse von Nocte Obducta zur Geltung. Werd aber die Tage nochmal alles durchhören und gegebenenfalls nochmal näher drauf eingehen. Stille ist dann insgesamt etwas ruhiger, teilweise fast schon doomig angehaucht wie z.B. "Schwäne im Moor". "Vorbei" ist übrigens mein definitiv liebster Song.
Zu den Nektar Alben brauch man nicht viel sagen, die sind einfach ganz ganz großes Kino.
Sequenzen ist im Prinzip eine Fortführung der Nektar Alben. Durchaus Ambientbehaftet, kein Gesang, kein gekeife. Hier und da Sprachsamples und immer wieder wird zwischendrin ein wenig Gas gegeben auf den Instrumenten. N schönes Album um sich treiben zu lassen.
Was Agrypnie betrifft, die offensichtlichste Parallele ist halt die Stimme von Torsten. Beim letzten Album wurde ja hier der "Gesang" ziemlich in die Kritik genommen. Das erste Album klingt halt durch den Drumcomputer n bissl klinisch, da war die Exit schon etwas homogener unterwegs. Insgesamt ist Agrypnie halt kompakter unterwegs als NO und es scheppert halt etwas mehr. Ob die auf Konzerten auch was von NO spielen ist mir leider ned bekannt, hatte noch nicht das Vergnügen.
Wer mit den ruhigeren NO Sachen was anfangen kann, der sollte dann ruhig mal n Ohr bei Dinner auf Uranos riskieren, der Band von Marcel.
Vom dritten Nachfolgeprojekt der NO Jungs namens Melkor kenn ich bis dato leider selber nix.
Was die schwer zu bekommenden Frühwerke betrifft, für Taverne gilt das absolut, bei der Lethe inzwischen wohl auch und bei der Schwarzmetall zum Teil. Die anderen Alben bekommt man aber relativ problemlos her.
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von Dekalog der Elemente » Montag 25. Juli 2011, 18:13
So heut auf dem Weg zur Arbeit, in der Mittagspause, auf dem Weg zum Zahnarzt und dann auf dem Heimweg nochmal die ersten 3 Alben gehört.
Lethe: Das wohl insgesamt neben der Schwarzmetall klassischste BM Album von NO. Der Gesang pendelt zwischen geflüster und leichtem gekeife, insgesamt eher schwer verständlich. Musikalisch gibts immer wieder leichte Auflockerungen durch etwas ruhigere Instrumentalpassagen.
Taverne: Hier ist der Gesang schon etwas garstiger, aber besser verständlich. Etwas druckvoller als Lethe. Auch hier gibts immer mal wieder ruhigere fast ambientige Instrumentalpassagen. Der Titletrack kommt schön thrashig umme Ecke. "In Erinnerung an Herbststürme" zeigt schon ganz gut wohin der zukünftige Weg führt. Der Gesang über weite strecken wieder ein eher bedächtiges Flüstern mit kurzen rasanten Ausbrüchen. Die ein oder andere Passage hätte auch auf Sequenzen gepasst.
Galgendämmerung: Stilistisch wohl am nähesten am ersten Nektar Album dran auch, auch wenn Stille der chronologische Vorgänger von Nektar I ist.
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von Jesus » Montag 25. Juli 2011, 18:15
Drumtier hat geschrieben:Ja, ich hätt eh auch an den Jesus gedacht, vielleicht schaut er ja wieder einmal hier vorbei und lässt uns an seinem Wissen teilhaben 
Was konkret möchte der Herr denn von mir wissen?
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von Drumtier » Dienstag 26. Juli 2011, 23:22
Jesus hat geschrieben:Drumtier hat geschrieben:Ja, ich hätt eh auch an den Jesus gedacht, vielleicht schaut er ja wieder einmal hier vorbei und lässt uns an seinem Wissen teilhaben 
Was konkret möchte der Herr denn von mir wissen?
Ich hab mir da zum Glück beim Erstellen des Threads vor einer Woche so ein System überlegt, dass meinen Mitlesern erlauben soll, was ich von ihnen wissen will, indem ich die betreffenden Sätze mit einem sogenannten Fragezeichen (="?") gekennzeichnet habe Kurz gesagt, das, was Dekalog recht aufschlussreich beantwortet hat. Dazu noch: Seh ich das also richtig, dass auf der Sequenzen gar kein Gesang (in welcher Form auch immer, Kreisch-, Klar-, oder Sprech-) sondern nur Sprachsampler sind? Falls ja, werd ich das eher hinten anstellen, das is im Moment nicht das, was ich suche. In die Agrypnie-Sachen werd ich einmal ein bisschen reinhören, das könnt vielleicht was sein, soweit ich das jetzt verstanden habe. Von Nocte Obducta werd ich angesichts Verfügbarkeit und Musik scheinbar am ehesten zur Galgendämmerung greifen sollen. Wie du finde auch ich auf der Stille "Vorbei" am besten, wobei ich "am besten" im Sinne von "herausragend, nicht in Worte zu fassen geil," meine. Die Riffs, der Gesang, unglaublich! Besonders der Kreischgesang hat mich da gefesselt, is der auf den früheren Alben ähnlich?
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von Dekalog der Elemente » Mittwoch 27. Juli 2011, 06:27
Drumtier hat geschrieben:Seh ich das also richtig, dass auf der Sequenzen gar kein Gesang (in welcher Form auch immer, Kreisch-, Klar-, oder Sprech-) sondern nur Sprachsampler sind?
Es gibt kurze "Sprechgesangs"-Passagen und dazu eben ein paar Sprachsamples, die aber von den Jungs selbst stammen und sich auf das Thema Abschied bzw Weiterentwicklung beziehen. Drumtier hat geschrieben:In die Agrypnie-Sachen werd ich einmal ein bisschen reinhören, das könnt vielleicht was sein, soweit ich das jetzt verstanden habe.
Dann würde ich am ehesten dazu raten entweder in die Exit oder in den letzten Output rein zu hören, da die F51.4 durch den Drumcomputer dann doch etwas sehr klinisch geraten ist. Drumtier hat geschrieben:Wie du finde auch ich auf der Stille "Vorbei" am besten, wobei ich "am besten" im Sinne von "herausragend, nicht in Worte zu fassen geil," meine. Die Riffs, der Gesang, unglaublich!
Deswegen ist er ja mein Lieblingssong  bei dem einen Schrei bekomm ich jedesmal wieder ne wohlig wonnige Gänsehaut. Drumtier hat geschrieben:Besonders der Kreischgesang hat mich da gefesselt, is der auf den früheren Alben ähnlich?
Eher etwas "kreischiger" und auf der Lethe wie gesagt teilweise fast schon flüsternd.
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von Drumtier » Montag 1. August 2011, 20:58
Okay, hab jetzt ein wenig in die beiden empfohlenen Agrypnie-Alben reingehört und da gefällt mir das neue schon recht gut, vielleicht besorg ich mir das noch vor dem Konzert. Auch den anscheinend kritisierten Gesang mag ich, aber YouTube-Laptop-Kombination ist da vielleicht in der Hinsicht nicht allzu aufschlussreich. Außerdem hab ich mir noch was von Galgendämmerung angehört und ich glaube, auch das werd ich brauchen. Ist zwar schon noch deutlich roher als Stille/Nektar aber der Gesang klingt recht ähnlich wie beim genialen Vorbei und das ist ein fast zwingendes Kaufargument 
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von Havoc » Montag 1. August 2011, 21:12
Dekalog der Elemente hat geschrieben:Deswegen ist er ja mein Lieblingssong  bei dem einen Schrei bekomm ich jedesmal wieder ne wohlig wonnige Gänsehaut.
Das beste an der Stille ist also ein Schrei....häh. 
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von Drumtier » Dienstag 2. August 2011, 00:03
Siehe auch Silent Scream von Slayer oder The Sound Of Silence von Simon and Garfunkel. Ich weiß, Musik kann verrückt sein 
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von Havoc » Mittwoch 3. August 2011, 18:57
Drumtier hat geschrieben:The Sound Of Silence von Simon and Garfunkel.
Das kenne ich doch irgendwo her.........ach ja.....Nevermore! *bing* 
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