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von Holger Andrae » Montag 9. August 2010, 15:31
firestarter hat geschrieben:Ich habs überhaupt nicht mit dem Terminus "True Metal", aber wenn ich eine Band benennen sollte, die für mich immer "wahren Metal" gespielt hat, dann wären das the mighty VOIVOD. Die Jungs sind sich selbst in jeder Phase der Band treu geblieben und haben sich offenbar nur einem verschrieben, nämlich ihrer eigenen Kreativität und Weiterentwicklung. Selbst nach Piggys Tod sind sie 100% authentisch geblieben und haben es somit geschafft, dem genialen Herrn D`Amour ein würdiges Andenken zu verschaffen.
Word!
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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von firestarter » Montag 9. August 2010, 17:38
Ach ja, ein Einstiegs-Album kann ich nicht empfehlen, da alle Werke ihren Reiz haben, dabei sehr unterschiedlich und trotzdem immer 100%ig als Voivod zu identifizieren sind. Mein Tip wäre, einfach ein Album antesten und bei Nichtgefallen zu einem Album aus einer anderen zeitlichen Phase greifen und das halt so lange, bis der Groschen endlich gefallen ist... 
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von Holger Andrae » Montag 9. August 2010, 18:03
Absolut richtig;)
Modern veranlagtes Volk sollte eventuell mt "Nothingface" starten. Wer Cyber R'n'R mag "The Outer Limits".
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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von firestarter » Montag 9. August 2010, 18:21
Holger Andrae hat geschrieben:Absolut richtig;)
Modern veranlagtes Volk sollte eventuell mt "Nothingface" starten. Wer Cyber R'n'R mag "The Outer Limits".
... wer punkigen Proto-Thrash mag, sollte mit "War and pain" beginnen, wer auf moderne Aggro-Bretter steht, könnte es mit "Negatron" probieren, usw....
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von Rüdiger Stehle » Dienstag 10. August 2010, 01:20
Jau, und wer gerne zu Pink Floyd Platten Mushroom-Suppe schlürft, der holt sich die "Angel Rat". 
alias Hugin der Rabe. Ravnen fra steinfjellet. Háv. 38
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von Holger Andrae » Dienstag 6. Dezember 2011, 19:55
Die Suchmaschine wirft keinen Thread aus. Das geht grad mal gar nicht und da das knuffelige Blautier obendrein kürzlich nach dem VEKTOR-Vergleich fragte, schreibe ich mal ein bisschen was zu dem genialen Frankokanadiern:  Ich weiß es noch wie heute als ich 1984 das Debütalbum "War & Pain" auf meinen Scheibendreher legte und völlig entsetzt war. Was für ein grausamer Krach war das denn bitte? Sollte das Heavy Metal sein? Das war doch Punk. Zumindest in meinen unbeholfenen Teenie-Ohren. Damit konnte ich gar nichts anfangen. Heute - und dieses "heute" definiert eine Zeitspanne von etwa 20 Jahren rückwärts - sehe ich das natürlich gaaaanz anders: "War & Pain" ist der Urknall im VoiVod-Universum. Das war (und ist) visionär, abseits aller musikalischen Barrieren und getragen von einem musikalischen Geist, den man in wenigen Bands findet. Natürlich gibt es da ganz deutliche Parallelen zum Punk und vor allem zum Hardcore. Da muss man sich die vier Burschen doch nur ansehen und man erwartet, dass man rabiat einen auf die Moppe bekommt. Und genau das geschieht auch. Der Sound ist ruppig, extrem ruppig. Der Bass von Blacky knattert wie eine zweite, tiefer gestimmte Gitarre, während Piggy seiner Axt Laute und Tonfolgen entlockt, die bis dahin im Heavy Rock nicht gekannt waren. King Crimson goes Dead Kennedys im Schleudergang. Selten werden gradlinige Riffs über einen längeren Zeitraum durch geballert und selbst ein kurzer Volldampfknaller wie 'VoiVod' ist durchsetzt mit Breaks. dazu die völlig kranke Schreistimme von Snake, der heißer und bisweilen etwas schrill dazwischen jodelt. Mastermind Away prügelt dazu jazzige Punkbeats in die Maschine und unterstreicht damit die Zerfahrenheit der Songs nur noch. ALles klingt spontan und beinahe ungeprobt. Ein musikalischer Unfall. Aber genau das macht den unglaublichen Reiz dieser Musik aus. Heute lege ich die Scheibe unheimlich gerne auf, denn so viel pure Enerhie in Kombination mit musikalischem Genie gibt es heute kaum noch. Und mindestens das epische Punkmonster 'Nuclaer War' ist ein unsterblicher Klassiker. Höret und staunet: 'Nuclear War' http://www.youtube.com/watch?v=Gz9lxV92-kQ&feature=related'Iron Gang' http://www.youtube.com/watch?v=8FM0Ly0Lixs&feature=related'Warriors Of Ice# http://www.youtube.com/watch?v=uOrE7BS6VFE&feature=related'Voi Vod' http://www.youtube.com/watch?v=rV5kCMWti4Y&feature=relatedDemnächst mehr in diesem Kosmos.
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von frankjaeger » Dienstag 6. Dezember 2011, 20:22
VOI VOOOOD! Jawoll!
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von 123_7 » Dienstag 6. Dezember 2011, 20:33
Danke für die Erinnerung, lieber Holg. Die wollte ich mir schon länger zulegen, weil mich diese urwüchsige Rohheit damals ziemlich begeistert hat. Jetzt habe ich Nägel mit Köpfen gemacht und mir "War & Pain" bestellt. Damit ist der Grundstein für VOI VOD gelegt. 
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von Teichfrosch » Dienstag 6. Dezember 2011, 21:12
"Nuclear War" rockt mal derbst. Heftig geil.
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von Drumtier » Mittwoch 7. Dezember 2011, 01:26
Ich hab eine zwanghafte Vorliebe für frankophone Kanadier die wüsten Death Metal spielen. Soweit die Fakten. Da kommt man natürlich nicht daran vorbei von Voivod zumindest gehört zu haben, aber was ich an Infos/Musik bis jetzt gehört hab, hat mich trotzdem nie wirklich überzeugt.
Ich werd mir wohl irgendwann einmal ein Alibi-Album zulegen, also macht bitte weiter und erzählt alles was euch so über die Band einfällt. Nuclear War gefällt mir überhaupt nicht und auch Warriors of Ice lockt mich noch nicht so aus der Reserve...
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