Agalloch

Re: Agalloch - Marrow Of The Spirit

Beitragvon Jesus » Montag 6. Dezember 2010, 17:19

Ich bin halt mehr ein Biertrinker.
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Re: Agalloch - Marrow Of The Spirit

Beitragvon 123_7 » Dienstag 7. Dezember 2010, 20:08

Jesus hat geschrieben:
123_7 hat geschrieben:In meiner bekannt engstirnigen und bornierten Sichtweise würde ich Agalloch nun auch wahrlich nicht als BM-Band bezeichnen.


Über "Ashes" lässt sich streiten, aber ansonsten ist die Band doch recht schwarzwurzelig. Die Neue scheint mir auch wesentlich schwarzmetallischer als "The Mantle" und "Pale Folklore". Wenn das kein BM ist, dann habe ich offenbar jahrelang das falsche Genre gehört. Mal abgesehen vom letzten Stück, welches eher an GY!BE erinnert. Und "Ghosts of Midwinter Fires" hat was von THE CURE. Mit Kreischgesang und Blastbeats... Hey, Eike, klingt das nicht interessanter als BM? Post-Rock und Extreme New Wave?


Die neue kenne ich noch nicht (aber sie ist heute mit vielen Wochen Verzögerungen doch noch eingetroffen, dafür das schöne Digipack von Profound Lore). Von dem her mag es vielleicht auf das neue Album zutreffen, aber mit Ausnahme von "Pale Folklore" habe ich bis jetzt bei der Band sehr wenig Black Metal vernommen. Bin jetzt aber durchaus gespannt :-)
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Re: Agalloch - Marrow Of The Spirit

Beitragvon 123_7 » Donnerstag 9. Dezember 2010, 20:50

Jesus, spinne ich, oder ist das Album tatsächlich deutlich näher an den USBM-Vertretern als die Vorgänger? Wo ich "The Mantle" und auch "Pale Folklore" noch viel Skandinavistik zugesprochen habe, fühlt sich "Marrow Of The Spirit" wie eine Mischung aus Asunder und WiTTR an. Noch ungewohnt, aber gar nicht so verkehrt.
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Re: Agalloch - Marrow Of The Spirit

Beitragvon Jesus » Donnerstag 9. Dezember 2010, 21:06

Japp, sehe ich auch so. Bis auf den Vergleich mit Asunder, aber Du meinst wahrscheinlich Austere. Besonders 'Black Lake Nidstång' klingt wie eine Kreuzung aus Austere und Gris. Weniger Cascadian Forest Metal, mehr asskicking USBM. Mich stört's nicht. Mir gefällt auch das knalligere, punkigere Spiel vom neuen Schlagzeuger. Rückt den Rhythmus mehr in den Vordergrund.

Wer allerdings die alten Agalloch der ersten beiden Alben vermisst, greift einfach zur neuen GALLOWBRAID, die ist auch ganz toll.
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Re: Agalloch - Marrow Of The Spirit

Beitragvon 123_7 » Donnerstag 9. Dezember 2010, 21:19

Nein, ich meinte schon Asunder. Dieses schroffe und Rohe erinnert mich zeitweise schon etwas "Works Will Come Undone". Natürlich nicht stilistisch, aber von der Atmosphäre. Aber für frühe seltsame Assoziationen bin ich ja bekannt :subber:
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Re: Agalloch - Marrow Of The Spirit

Beitragvon Jesus » Donnerstag 9. Dezember 2010, 21:31

Asunder ist wirklich eine interessante Assoziation. Kann ich gerade so ganz und gar nicht nachvollziehen. Sieht man mal davon ab, dass das Cello von der guten alten Jackie Perez eingespielt wurde - und damit schließt sich der Kreis nicht nur zu Asunder, sondern auch zu WITTR... verdammte Szene-Inzucht.
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Re: Agalloch - Marrow Of The Spirit

Beitragvon Julian Rohrer » Dienstag 14. Dezember 2010, 18:26

Also ich bin mir nun sicher: 'Black Lake Nidstang' hätte alleine mit dem Intro als EP rauskommen sollen.
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Re: Agalloch - Marrow Of The Spirit

Beitragvon Jesus » Dienstag 14. Dezember 2010, 18:26

Das passt aber nicht zu dem, was Deine Rezension sagt ;)
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Re: Agalloch - Marrow Of The Spirit

Beitragvon Teichfrosch » Dienstag 14. Dezember 2010, 19:55

Hmmmm.... 7,5 finde ich ein wenig ... überkritisch. Erstmal muss ich Jesus zustimmen, ich finde deine Rezension sprachlich auch deutlich positiver als es sich mit der Note ausdrückt. Aber auch ansonsten kann ich nicht recht nachvollziehen wieso du ausgerechnet dieses Stück so wertschätzt aber ansonsten vermeintliche Qualitätsschwankungen gegenüber den anderen Stücken ausmachst, in meinen Ohren klingt das (wieder einmal) sehr homogen und kein Stück fällt wirklich ab gegenüber den anderen. Gut, ich kenne nicht die gesamte Diskographie, da fallen mir kritische Bezüge zu den anderen Alben natürlich schwer, aber abgesehen davon, dass mir das Album direkt sehr gut gefallen hat sehe ich da auchnoch eine Menge Wachstumspotenzial, ebenso wie bei den mir bekannten AGALLOCH Scheiben. Sowas kann man mit einer Wertung im 8,x Bereich besser ausdrücken, 7,5 schiebt es direkt in die "durchschnittlich" Ecke, und durchschnittlich finde ich das Album beileibe nicht.
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Re: Agalloch - Marrow Of The Spirit

Beitragvon Jesus » Dienstag 14. Dezember 2010, 20:00

Die Note ist in Ordnung, auch wenn ich vielleicht 'nen halben Punkt mehr geben würde. 7,5 ist zweieinhalb Punkte über durchschnittlich und passt von daher nicht zu Julians kritischen Worten. Abgesehen davon kann ich die Erwähnung von Shoegaze in der Rezension nicht ganz nachvollziehen. AGALLOCH veröffentlichen das eindeutig schwarzmetallischste Album ihrer Karriere und Julian hört darin Shoegaze und vergleicht das Album mit den weit unterlegenen ALCEST? Seine Ohren möchte ich nicht haben :D
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