Burzum

Re: Burzum

Beitragvon 123_7 » Dienstag 23. Februar 2010, 21:28

Bei YT ist das ganze Album verfügbar. Habs mal laufen gehabt. Ich bin ja eigentlich schon jemand, der sich in hypnotische und monotone Komposition hineinfühlen kann, aber das hat mich einfach komplett kalt gelassen. Besonders übel ist mir der völlig undynamische und gleichförmige Gitarrensound aufgestossen. Aber ich bin ja auch kein Blackmetaller und stehe auch dem alten Material eher gleichgültig gegenüber. Also muss meine Meinung nichts bedeuten ;-)
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Re: Burzum

Beitragvon Rüdiger Stehle » Donnerstag 25. Februar 2010, 00:14

Als Blackmetaller ehrenhalber gehst du auf jeden Fall durch.
:grins:

Ich habe inzwischen auch schon etliche Durchläufe von "Belus" hinter mich gebracht, und würde sagen, dass die Scheibe mehr kann, als ich erwartet hätte. Der Gitarrensound ist dem von "Filosofem" nicht unähnlich, allerdings weniger verzerrt und hallig. Vielleicht könnte man ihn als gute Mischung aus "Filosofem" und "Hvis Lyset Tar Oss" beschreiben. Eher näher an "Hvis Lyset Tar Oss". Von den Riffs her unverkennbar Burzum - interessant, dass Varg mittlerweile als Gitarrist schon so gefeiert ist, dass er nebst Saitenhexern wie Joe Satriani zum Guitar-World-Interview gebeten wird. Produziert wurde übrigens wie eh und je im Grieghallen mit Pytten.

Der Gesang ist relativ abwechslungsreich, aber dafür auch gemäßigter und weniger hysterisch als auf den ersten vier Scheiben, auf der anderen Seite auch deutlich weniger elektronisch verfremdet als bei "Filosofem". Es tauchen auch einige kurze cleane Passagen oder sehr dezente Chöre auf, die aber nichts daran ändern, dass hier ungekünstelt und kitschfrei agiert wird. Das Schlagzeug klingt etwas dumpf und ist eher im Hintergrund, aber es klingt eben nicht nach Drumcomputer, was es auf jeden Fall weit besser wirken lässt, als einen großen Teil der ach so grimmen Nachwuchsblackies. Hier und da hört man sogar den Bass - z.B. bei 'Glemselens Elv'.

Die Songs sind zum Großteil wie gehabt mantrisch, perseverativ, repetitiv und stoisch. Eine gewisse kompositorische Abwechslung ist dennoch gegeben, und auch innerhalb mancher Songs wird variiert. Das kurze 'Sverddans' klingt für Burzum-Verhältnisse sogar sehr ungewöhnlich und experimentell. Es lässt erahnen, dass Varg nicht nur ein Interesse für russische oder allgemein slawische Mythologie, sondern auch für die entsprechende Folklore hat.

Kurzum: Burzum! - Ich kann euch echt nicht sagen, ob sich "Belus" zu einem persönlichen Favoriten oder gar zu einem Klassiker entwickeln wird. Das Projekt hat sich teilweise etwas verändert, aber im Kern ist es das selbe geblieben. Man merkt der Musik an, dass der Macher hinter der Musik heute nicht mehr so aufgewühlt, so rebellisch, so wahnhaft getrieben wirkt, wie das bis etwa 1994/1995 der Fall war. Man kann wohl sagen, dass die lange Haft, aber auch die Freilassung, in der Musik ihre Spuren hinterlassen haben. Es ist eben nicht mehr die Musik eines Sturm-und-Drang-Frühzwanzigers, sondern die Musik eines reflektierenderen Enddreißigers. Dennoch spürt man und hört man, dass die gleiche Hand die Musik führt, der gleiche Geist sie ersann. Hinzu kommt, dass auch wir als Hörer nicht mehr die selben sind, wie damals. Die Lebensumstände und die Selbstwahrnehmung sind eine andere geworden, in den 18 Jahren, seit "Burzum", "Det Som Engang Var" und "Hvis Lyset Tar Oss" mein musikalisches Weltbild erschüttert und neu aufgebaut haben. So wie diese Scheiben wird keine neue Scheibe mehr wirken können. Auch nicht die neue Burzum. Dennoch kann ich schon jetzt sagen, dass es ein gutes Album geworden ist, das ich nicht missen möchte.

Wer noch wissen möchte, ob die Scheibe oder die Texte irgendwelche politisch kritischen Punkte aufweisen: Nein, das tun sie nicht. Die Texte befassen sich mit mythologischen Spekulationen und behandeln grob gesagt die Geschichte, dass Baldur nach Ragnarök wiederkehrt. Quasi den Winter der Welten besiegt und von den um ihn weinenden Menschen zurück gebracht wird. Trivial gesagt: Es wird ein heidnisches Frühlingsritual beschrieben. Dem Konzept dient das Artwork, das neue "Logo", die gesamte Lyrik. Ansonsten gibt es keine Statements, keine "verdächtigen" Symbole, keine Grüße, nichts. Nicht einmal Vargs Name steht im Booklet. Nur "All songs written and performed by Burzum".
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Re: Burzum

Beitragvon 123_7 » Donnerstag 25. Februar 2010, 09:08

Hui, begeisternde Worte, Herr Rabe. Und ich befürchte, dass ich mit meinem Schnellschuss-Kommentar deiner und dem Album nicht gerecht werde. Aber dazu hat mich folgenden verleitet:

a) Ich respektiere das Schaffen von Burzum und seinen Einfluss auf das, was nach ihm kam. Ich kann sogar einer Scheibe wie Filosofem etwas abgewinnen, aber insgesamt ist dann einfach nicht die Musik, die mich begeistert. Auch wenn ich auf hynotische und mantrische Riffs stehe, spricht mich Burzum nicht an. Zum einen finde ich dafür die Riffs häufig nicht aussagekräftig genug und auch hypnotische Riffs leben von kleinen Variationen. Und die habe ich bei Burzum immer erfolglos gesucht.

b) Bei dem Durchgang von "Belus" störten mich explizit so viele Dinge und bis auf eine Ausnahme hat mich das schrecklich kalt gelassen, dass es wohl sinnlos wäre, sich weiter damit auseinanderzusetzen. Auch wenn mich deine Äußerungen ins Zweifeln bringen, und ich gewillt bin, mich nochmal intensiver damit auseinanderzusetzen, bin ich glaube ich nicht die Person, die Varg mit seinem Schaffen ansprechen will. Und damit kann ich gut leben. Und er sicher noch besser. Aber Hawkwind ist jetzt erstmal wichtiger. ;-)

Aber ich freu mich, dass dir das Album so gut gefällt. Ich denke der erste Durchlauf war sicher wie eine erlösende Erfahrung ;-) Und man merkt dir deine positive und freudige Stimmung im Forum gerade merklich an. Von dem her bleibt mir ja nichts anderes, als dir viel Spaß mit dem Album zu wünschen.
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Re: Burzum

Beitragvon Rüdiger Stehle » Donnerstag 25. Februar 2010, 20:48

123_7 hat geschrieben:Hui, begeisternde Worte, Herr Rabe. Und ich befürchte, dass ich mit meinem Schnellschuss-Kommentar deiner und dem Album nicht gerecht werde.

Du hast ja nur gesagt, wie du es wahrnimmst. Daran ist ja nichts Verwerfliches. Wenn es dir nicht taugt, dann darfst du auch einen solchen Kommentar abgeben. Du behauptest ja nicht - wie zahlreiche andere Menschen vielerorts - , dass es belangloser Mist sei, sondern nur, dass es dich kalt lässt. Emotionen kann man nicht erzwingen. Binsenweisheit.

a) Ich respektiere das Schaffen von Burzum und seinen Einfluss auf das, was nach ihm kam. Ich kann sogar einer Scheibe wie Filosofem etwas abgewinnen, aber insgesamt ist dann einfach nicht die Musik, die mich begeistert. Auch wenn ich auf hynotische und mantrische Riffs stehe, spricht mich Burzum nicht an. Zum einen finde ich dafür die Riffs häufig nicht aussagekräftig genug und auch hypnotische Riffs leben von kleinen Variationen. Und die habe ich bei Burzum immer erfolglos gesucht.

Ich bin der erste, der dir beipflichten wird, dass Burzum keine Musik für jeden ist. Es ist noch nicht mal Musik für viele oder einige. Es ist Musik für wenige. Das funktioniert auf einer Ebene, zu der nicht jeder Zugang hat. Und das ist ausdrücklich nicht elitär gemeint. Es sind nicht die Tollen und Erleuchteten, die Zugang zu Burzum finden, sondern diejenigen, die eine nicht näher definierbare Schwäche für das haben, was Varg hier produziert. Du hörst sehr viele Bands, für die genau das gilt, was ich hier beschreibe, und die vielleicht dich total fesseln, aber im Gegenzug mich emotional eher kalt lassen und mir so gesehen nur den Respekt abringen, den auch du für Burzums Musik hegst. Aufgrund deiner sonstigen musikalischen Neigungen hätte ich dich persönlich zwar zum erweiterten Kreis der Zielgruppe gezählt, aber man kann eben nicht immer richtig liegen. Dafür lag ich bei Hawkwind richtig.
:zufrieden:

b) Bei dem Durchgang von "Belus" störten mich explizit so viele Dinge und bis auf eine Ausnahme hat mich das schrecklich kalt gelassen, dass es wohl sinnlos wäre, sich weiter damit auseinanderzusetzen. Auch wenn mich deine Äußerungen ins Zweifeln bringen, und ich gewillt bin, mich nochmal intensiver damit auseinanderzusetzen, bin ich glaube ich nicht die Person, die Varg mit seinem Schaffen ansprechen will. Und damit kann ich gut leben. Und er sicher noch besser.

Keine Frage, keiner von euch beiden wird daran zu Grunde gehen. Ob es sinnlos ist, sich weiter damit zu beschäftigen, das weiß ich nicht. Ich würde es vermutlich tun, wenn ich Zweifel hätte. Aber vielleicht in einer Phase, in der du mehr Muse für Neuentdeckungen oder Horizonterweiterungen hast. Darauf muss man Lust haben, sonst wird es eh nichts.

Aber ich freu mich, dass dir das Album so gut gefällt. Ich denke der erste Durchlauf war sicher wie eine erlösende Erfahrung ;-)

Ich mag manche Bands aktuell noch lieber mögen als Burzum, aber bei denen weiß man meistens eher, was einen erwartet. Auf eine neue Unleashed, Raven, Darkthrone oder Sigh, da freue ich mich einfach, weil ich ziemlich sicher sein kann, dass ich nicht enttäuscht werde, und weil ich mir auch grob vorstellen kann, wohin die Reise geht. Bei der neuen Burzum wusste niemand, was kommen würde, und wie es wirken würde. Das hätte bis hin zum totalen Rohrkrepierer alles werden können. Außerdem ist es eine lange Zeit, 14 Jahre auf ein Album zu erwarten. Kurz gesagt: Der erste Durchlauf der neuen Burzum war für mich mit absoluter Sicherheit die spannendste Erfahrung der letzten zehn Metaljahre. Das Resultat ist aus meiner Sicht interessant und sehr gelungen, die Intensität von "Burzum 1991-1996" wird es aber nicht mehr entwickeln können, weil die Zeiten und meine Wahrnehmung sich geändert haben. Das ist keine Schwäche des Albums.

Und man merkt dir deine positive und freudige Stimmung im Forum gerade merklich an.

Die liegt aber nicht nur an der neuen Burzum. Das neue Forum macht mir aktuell sehr viel Spaß, weil der Neuanfang eine inspirierende Wirkung auf viele Leute zu haben scheint. Auf das Team und auf die Gemeinde. Die Leute wirken engagiert, das Diskutieren ist auf einem angenehmen Niveau - es ist gerade sehr cool hier. Hoffentlich bleibt das noch lange so.


Von dem her bleibt mir ja nichts anderes, als dir viel Spaß mit dem Album zu wünschen.

Und mir nichts, als dir dafür zu danken!
:smile:
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Re: Burzum

Beitragvon Julian Rohrer » Freitag 26. Februar 2010, 12:12

So, erster Durchlauf startet jetzt.
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Re: Burzum

Beitragvon 123_7 » Freitag 26. Februar 2010, 21:22

Rüdiger Stehle hat geschrieben:Du hast ja nur gesagt, wie du es wahrnimmst. Daran ist ja nichts Verwerfliches. Wenn es dir nicht taugt, dann darfst du auch einen solchen Kommentar abgeben. Du behauptest ja nicht - wie zahlreiche andere Menschen vielerorts - , dass es belangloser Mist sei, sondern nur, dass es dich kalt lässt. Emotionen kann man nicht erzwingen. Binsenweisheit.

Ich werde mir nicht anmaßen, Musik, die mich nicht anspricht, als belanglosen Mist abzustempeln. Ich sehe es aus der Perspektive eines Musikers und ich wäre sehr gekränkt, wenn solche Äusserungen meine Musik betreffen würden. Zudem merke ich durchaus beim Hören, dass eine interessante und spannende Aura die Musik durchstrahlt, bloß irgendwie sind wohl meine Antennen nicht darauf eingestellt. Aber wie gesagt... lasse mich das in Ruhe nochmal durchhören. Meine Empfänglichkeit für Black Metal ist momenten auf einem absoluten Nullpunkt. Zudem ist mir die Musik im Moment zu "emotional" (das Wort passt hier nicht richtig, aber es scheint einen sehr zu vereinnahmen) und das ist meiner derzeitigen Lebenssituation einfach zu viel.


Rabe hat geschrieben:Aufgrund deiner sonstigen musikalischen Neigungen hätte ich dich persönlich zwar zum erweiterten Kreis der Zielgruppe gezählt, aber man kann eben nicht immer richtig liegen. Dafür lag ich bei Hawkwind richtig.
:zufrieden:

Mit Hawkwind tust du das, ja :-) Ich bin ja auch etwas vertraut mit den früheren Werken von Burzum, da einige Bekannte mich immer wieder drauf hingewiesen habe. Einige meinten, dass die Musik erst im Kontext eines Waldspaziergangs richtig seine Wirkung entfalten könne, aber auch das war eher von Miserfolg gekrönt. Ich weiß nicht, ob die Vorstellung von Varg was spannende Musik betrifft, konträr zu meiner geht (das meine ich völlig wertfrei). Aber die Zutaten stimmen ja, ob es dann an der Darbietung, oder an einem kleinen Männchen, was mir im Kopf unbewusst Schuldgefühle zuflüstert oder an der generellen Ästhetik liegt, kann ich dir nicht sagen. Ich denke Burzum ist eine Band, die Erfahrung im Black Metal benötigt und vielleicht auch einen gewissen emotionalen Bezug zu der Szene und den Geschehnissen. Da ich mich aber im Black Metal maximal als Novize sehe und auch keinerlei emotionale Beziehung zu der Szene und den Personen habe, ist es vielleicht diese Komponente. Wir kennen es ja sicher alle nur zu gut, dass die wahre Größe der Musik oft an Momente, Gedanken und Zeitpunkte geknüpft ist.


Keine Frage, keiner von euch beiden wird daran zu Grunde gehen. Ob es sinnlos ist, sich weiter damit zu beschäftigen, das weiß ich nicht. Ich würde es vermutlich tun, wenn ich Zweifel hätte. Aber vielleicht in einer Phase, in der du mehr Muse für Neuentdeckungen oder Horizonterweiterungen hast. Darauf muss man Lust haben, sonst wird es eh nichts.

Da mich der Name Burzum nicht in die Flucht schlagen lässt und ich nicht die Reinkarnations allen braunen Übels in Varg sehe werde ich auch nachwievor interessiert hinhören, wenn ich seiner Musik begegne. Oder du versuchst mir die Genialität mal bei einer Whiskey-Verköstigung näher zu bringen. Ich wohne ja bald schon wieder in Bawü ;-)


Der erste Durchlauf der neuen Burzum war für mich mit absoluter Sicherheit die spannendste Erfahrung der letzten zehn Metaljahre. Das Resultat ist aus meiner Sicht interessant und sehr gelungen, die Intensität von "Burzum 1991-1996" wird es aber nicht mehr entwickeln können, weil die Zeiten und meine Wahrnehmung sich geändert haben. Das ist keine Schwäche des Albums.

Da sehe ich die Bestätigung für mein "fehlender emotionaler Bezug"-Argument. :-) Denkst du, wenn die Gefängnisgeschichte nicht wäre und Kiristian weiter Metal-Alben veröffentlicht hätte, hätte die Band dann einen Status wie du ihn Darkthrone oder Unleashed zuschreibst?

Die liegt aber nicht nur an der neuen Burzum. Das neue Forum macht mir aktuell sehr viel Spaß, weil der Neuanfang eine inspirierende Wirkung auf viele Leute zu haben scheint. Auf das Team und auf die Gemeinde. Die Leute wirken engagiert, das Diskutieren ist auf einem angenehmen Niveau - es ist gerade sehr cool hier. Hoffentlich bleibt das noch lange so.

Ja, was hier gerade passiert ist unglaublich. Mein Einkaufszettel explodiert. Ich finds etwas schade, dass viele Threads einfach nur so geöffnet werden und nicht die Gelegenheit genutzt wird, den Anfangsbeitrag als eine Art Vorstellung der Band zu nutzen, aber man kann nicht alles haben. Hoffen wir, dass es mit steigender Beteiligung ähnlich gemütlich bleibt.


Und mir nichts, als dir dafür zu danken!
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Und mir nichts, als dir für die anregende Diskussion zu danken. :-)
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Re: Burzum

Beitragvon Peter Kubaschk » Mittwoch 31. März 2010, 17:37

Rüdiger & Julian haben sich sehr ausführlich mit "Belus" beschäftigt und - wie ich finde - einen herausragenden Artikel abgeliefert:

http://www.powermetal.de/content/artike ... ,6761.html

wir haben tatsächlich lang & breit darüber diskutiert, ob wir das nun machen oder nicht und das Ergebnis bestätigt mich in meiner Meinung, dass wir so etwas mit der nötigen kritischen Distanz abliefern können, weil wir die Leute dazu haben. Danke Rüdiger & Julian.
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Re: Burzum

Beitragvon Jhonny » Mittwoch 31. März 2010, 18:09

das lese ich mir später durch wenn ich Zeit hab - würde mich sehr interessieren!
Ich finds auch super, dass wir mit Julian und Rüdiger Leute haben, die in dieser Sparte wirklich sehr belesen / eingehört (!) sind ;-)
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Re: Burzum

Beitragvon Julian Rohrer » Mittwoch 31. März 2010, 18:56

Vielen Dank für die netten Worte :)

Natürlich würden wir uns - und da spreche ich sicher in Rüdigers Namen - über Feedback zum Artikel und eure Ansichten (vielleicht auch in Bezug auf die genannten Punkte) zum Thema BURZUM freuen.
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Re: Burzum

Beitragvon 123_7 » Mittwoch 31. März 2010, 19:37

Das ist ein sehr schöner Bericht. Ich glaube mit viel mehr Respekt kann man auch nicht mehr an die Thematik rangehen. Bei euch beiden merkt man, dass ihr musikalisch viel mit Burzum verbindet, ihr den Zwiespalt, den ihr mit der Person Varg habt, aber authentisch wiedergebt. Auch wie ihr euch beide die Bälle zuspielt ist sehr gelungen und ich glaube ich muss mich nochmal eingehender mit "Belus" beschäftigen... habe es ja schon fast abgeschrieben. 8-)
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