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von Havoc » Samstag 19. Februar 2022, 20:44
Jhonny hat geschrieben:Ich liebe es, solche Texte zu lesen - danke dir! Die Einteilung in Phasen würde ich wohl genauso sehen wie du.
Ich danke auch. Hatte fast schon überlegt so eine große Sache draus zu machen wie bei Enslaved. War mir dann aber im Endeffekt dann doch zu aufwendig. Zudem widerstrebt es mir tatsächlich immer mehr Alben in eine Lieblingsreihenfolge zu bringen. Es gibt viele Bands, bei denen jedes Album auf seine Weise überzeugt. Oft ist es auch fast unmöglich alte und neue Alben miteinander zu vergleichen. Von daher wäre auch hier eine Reihenfolge eigentlich nie richtig und könnte sich jeden Tag wieder ändern. Insbesondere bei einer Band wie AA sind das echt nur Nuancen.
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von Pillamyd » Montag 21. Februar 2022, 12:22
Jhonny hat geschrieben:Wer findet denn "Fate Of Norns" schwächer?
Die Stimmen dazu gingen bis dato schon in die Richtung. Ich verfolge die Band seit Jahren nicht mehr. Habe auch nur die "Versus The World" und "With Oden Our Side" im Regal. Dabei ist das Debut Album das Beste der Band. Hatte ich mal, aber aus irgendeinem Grund abgegeben. Erwähenswert wäre vielleicht tatsächlich die DVD "Wrath Of The Norsemen". Unfassbar gutes Zeitdokument. Und da bekommt man einiges geboten für seine Kohle. Müsste schauen, wie viele Konzerte da drauf sind, aber ich glaube es sind 5.
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von Havoc » Samstag 4. Juni 2022, 21:53
Das Cover der kommenden neuen Scheibe ist ja mal ziemich cool. Die Band selbst in diesem Setting. Das hat was. erinnert natürlich auch an viele ältere Alben so mancher Heavy-Größen. Nicht umwerfend auf den ersten Blick...aber schon irgendwie geil! 
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von Pillamyd » Montag 6. Juni 2022, 21:19
Den neuen Song finde ich erstaunlich gut. Klingt irgendwie wieder organischer, zumindest kommt es mir so vor. Beschäftigt habe ich mich schon lange nicht mehr mit der Band. Das letzte was ich hörte, war das Lied mit Doro *brrr*
Ob das neue Album mein Interesse an die Band wieder entfacht? Irgendwie war ich nach der "With Oden On Our Side" satt. Die nachfolgenden Alben konnten mich nicht mehr überzeugen. Bis dahin gehe ich aber mit. Ich sollte mir die ersten drei Alben mal wieder ins Regal stellen. Allen voran das Debüt Album.
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von Havoc » Samstag 15. Juli 2023, 22:08
So. Ein Jahr ist vergangen...und es läuft zum ersten Mal...Erkenntnisse des ersten Durchlaufs... ...typisch Amon Amarth. War nicht anders zu erwarten. ...der Sound ist differenzierter und zurückhaltender...nicht so extrem druckvoll...das gefällt. ...den gerne Augenzwinkernd erwähnten Song "Heidrun" finde ich gar nicht so..."auffällig". ..."Saxons And Vikings" mit Biff Byford ist sehr cool. Wohl der beste Song mit Gastsänger in der AA-Historie. Vor z.B. Doro und Candle-Messiah. ...scheint mir insgesamt eine ziemlich runde Sache zu sein. AA haben es drauf...allerdings bietet die Scheibe tatsächlich nicht wahnsinnig viel Neues. ...das ist aber gar nicht so schlimm...das war vorher klar...das Album macht auf jeden Fall Laune. Und auch wegen dem starken Sound bietet es ein wohliges Hören. 
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von Rüdiger Stehle » Montag 17. Juli 2023, 21:02
Ich schließe mich mal an. Nach dem hiesigen Einkaufstipp habe ich bestellt, damit die Band einmal mehr komplettiert und nun läuft das Album zum ersten Mal seit der Soundcheck-Verarztung.
Damals war das Dingens auf Platz 4 im Soundcheck mit ø = 7,68. Fränky gab in der Einzelrezension satte 10 Punkte, Walter und Raf lieferten die Tiefschläge mit 6 bzw. 6,5 Punkten und yours truly zückte mit 7,5 Punkten quasi die Durchschnittsnote und kommentierte kurz und knapp: "Trotz launiger Elemente ein ziemlich cooles Album." - Zum Perlenkranz hatten Jhonny und natürlich auch Fränky das Album in ihrem Abschlussbericht. Im Großen und Ganzen also ein Erfolgsalbum, was die hiesige Gemeinde angeht, oder?
Mit einigem Abstand denke ich: "Ja!" - Das Album dürfte den Test of Time durchaus bestanden haben, und ich glaube, dass ich den meisten deiner Schlagzeilen zustimmen möchte. Der Sound ist echt fein, das Album gut produziert, kein steriler Hochglanz, keine erdrückende Ballerbrühe. Die Songs sind markand und haben Wiedererkennungswert, was aber bei Amon Amarth durchaus Standard ist. Manche Stücke arbeiten schon mit plakativen Selling Points, dabei bleibe ich, so etwa die schunkelige Geiß Heidrun, und natürlich auch der gute Biff. Aber wer, wenn nicht er, sollte in diesem Duett den Sachsen repräsentieren? Eben... Passt also schon, ist aber ein Gimmick.
Ändert alles nichts: Kommerzieller Viking (Death) Metal zwischen Tradition und Moderne, der für mich deutlich weniger falsch macht, als der Untergrund es der Band gerne mal unterstellt, der aber mich aber im heidnischen Fach des extremeren Metals auch nicht (mehr) ganz so abholen kann, wie die eine oder andere Band, die das Thema ein bisschen weniger kommerziell angeht. Trotzdem bleib ich gerne der Band treu, auch im fuckin' Jahr 29 nach dem Erstkontakt...
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von Jhonny » Montag 17. Juli 2023, 22:20
Ich habe auch noch immer richtig viele Songs der Scheibe im Ohr - deutlich mehr als beim Vorgänger. Ich finde, dass die Jungs weiter echt gut in Form sind!
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von kingdiamond » Montag 17. Juli 2023, 23:13
Den Vorgänger „Berserker“ kenne ich gar nicht, hab die Band nach „Jomsviking“ irgendwie einige Jahre aus den Augen verloren. Anfang der 2000er bis zur „Twilight Of The Thunder God“ hatte ich die öfter gehört. Aber ich stimme zu, hatte vor ein paar Monaten „Vikings“ als Serie angefangen und damit auch mal wieder Lust auf AA bekommen und die „Great Heathen Army“ gehört. Gefällt mir auch wieder gut. Rüdiger hat es sehr gut beschrieben. 
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von Rüdiger Stehle » Montag 17. Juli 2023, 23:17
Dankeschön!
Die Heidenarmee hat jetzt drei subsequente Durchläufe erhalten und kriegt einen emporstrebenden Daumen von mir vermacht. Besonders 'Saxons and Vikings' ist echt so etwas wie ein veritabler Hit, kann man nicht anders sagen, und auch das Finale mit 'The Serpent's Trail' kann mich absolut überzeugen.
Jetzt ist die "Berserker" dran, erschienen am 03.05.2019, gekauft am 21.07.2020 für 5,82 EUR, seither eingeschweist und ungehört auf dem Eingangsstapel "A" gelegen. Irgendwie hat mich das Cover nie angemacht, die Scheibe auszupacken und aufzulegen, und auch sonst fehlte der Impetus, das nachzuarbeiten, da ich in der Zeit keine Liveerfahrung mit der Band hatte, und sie auch im Umfeld niemand aufs Tapet gehievt hat.
Da war die Neue effektiver und ungeduldiger. Heute angekommen, gleich verkostet und auch dazu angeregt, den Vorgänger endlich wieder in Angriff zu nehmen. Zu dem Album habe ich tatsächlich keine Vorgeschichte, weil ich in dem Monat nicht am Soundcheck mitgemacht habe. Der Marcel hatte sie auf Platz 7 seiner 2019er-Perlenkette. Jetzt läuft die Scheibe. Kann an sich auch was. Der Sound ist in meinen Ohren etwas unangenehmer als bei der Neuen, balleriger, lauter. Der eine oder andere Song ist etwas stumpf, aber im Großen und Ganzen ebenfalls brauchbar. Der Überfliegerhit hat sich bisher noch nicht zu erkennen gegeben, aber ich bin noch nicht ganz durch. Am besten gefällt mir die Scheibe, wenn die Songs etwas flotter werden.
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von Rüdiger Stehle » Montag 17. Juli 2023, 23:46
Okay, "Wings Of Eagles" ist tatsächlich ein Hit... wenn auch fast mehr Vikinga Rock als Death Metal. Aber ja, cool.
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