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von Teichfrosch » Dienstag 14. Dezember 2010, 21:29
7,x find ich schon ziemlich durchschnittlich, 8,x gut, 9,x sehr gut ... Klar, ich lege da ein wenig meine Eigeninterpretation der Noten an, aber so "lese" ich die Noten, jedenfalls nicht so, wie sie von der Redaktion gedacht sind  und 7,5 finde ich auch anhand der Benotungsskala etwas überkritisch, eine 8 sind da nach wie vor drin. Vielleicht keine 9 wie bei früheren Veröffentlichungen, aber solche Alben wachsen auch gerne mal mit der Zeit... allein schon deshalb finde ich 8,x passender. Um mal zu zitieren: "8,0 = Ein Album, das man häufiger auflegen wird. Entweder mit konstant hohem Niveau oder einigen echten Hits und kleinen Längen." Kleine Längen, echte Hits, konstant hohes Niveau... Joa, passt. Jedenfalls für mich, natürlich respektiere ich Julians Meinung, aber mMn ist mit der Wertung im 7er Bereich die "magische Grenze" für mich durchbrochen und das gefällt mir nicht...
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von Jesus » Dienstag 14. Dezember 2010, 21:37
Bei derartigen Interpretationen des Notensystems frage ich mich immer, wieso wir 10 Punkte brauchen, wenn nur die Spanne von 8 bis 10 als gut angesehen wird und alles von 0 bis 7 als schlecht und nicht kaufenswert gilt. Das war noch schön, als es hier keine Noten gab und der Leser gezwungen war die Rezension zu lesen.
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von Teichfrosch » Dienstag 14. Dezember 2010, 22:09
Was hat das denn mit dem Bewertungssystem zu tun  ? Ich habe mir viele der alten Rezensionen durchgelesen, aussagekräftig fand ich die selten oder nie - eben genau dann nicht, wenn es um Nuancen geht, denn ob etwas richtig toll oder richtig scheisse ist liest man natürlich auch da raus. Ob ich damit den Leuten vor den Kopf stoße ist mir ehrlich gesagt ziemlich schnuppe, aber ich ziehe keine brauchbare Information "nur" aus einem Text. Da kann ich draus lesen wie sich das ganze für den Autor (!) anhört, wenn er aber eine so fein differenzierte Abbildung seiner persönlichen Wertung machen will muss er elendig viele Worte verschwenden. Ich denke auch dir sollte klar sein, dass man den Unterschied zwischen 7,5 und 7,0 schwerlich mit Worten ausdrücken kann. Aus dem, was der Autor schreibt, daraus, wie gut ich ihn kenne / wie ich ihn musikalisch einschätze und eben auch aus der Note ergibt sich mein Gesamtbild. Wer die Note alleine zur Grundlage einer Kaufentscheidung macht kann das ja machen, manchmal will man sich ja schließlich auch nur orientieren. Das beste Gesamtbild ergibt sich halt aus Note, Autor und Text, wenn man die Note wegkürzen würde hätte man einen Anhaltspunkt weniger. Das ist meine EIGENE Notenskala, das hat mit der PM Skala nix zu tun...
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von Julian Rohrer » Dienstag 14. Dezember 2010, 23:48
Aber ich habe doch mit dem Finger auf die vermeintlichen Shoegaze-Elemente gezeigt?! Ausserdem schreibe ich im Fazit, dass ich mit dem Album nicht das gefunden habe, was mir AGALLOCH geben soll - ich denke schon, dass die Rezension inkl. Note homogen ist. 7,5 Punkte sagen bei uns (und nur das zählt, denn ich kann ja nur nach unseren Beschreibungen benoten, wenn ich für POWERMETAL.de schreibe): "Ein gutes Album, dem der letzte Kick fehlt, um es dauerhaft auflegen zu wollen. Interessierte sollten dennoch reinhören", denn vielleicht ist es ja genau die AGALLOCH-Ausrichtung, die sie schon immer gesucht haben 
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von frankjaeger » Mittwoch 15. Dezember 2010, 09:04
Zu den Noten: Ab 7,5 ist bei mir immer auf der Kaufliste, 7,0 meistens auch, die 6,0 und 6,5er hängen von Einzeltiteln ab, sind aber nicht automatisch raus. Natürlich kann man weiter oberhalb erst selektieren, aber das geht ein bisschen am System vorbei.
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von Jhonny » Mittwoch 15. Dezember 2010, 10:47
frankjaeger hat geschrieben:Zu den Noten: Ab 7,5 ist bei mir immer auf der Kaufliste, 7,0 meistens auch, die 6,0 und 6,5er hängen von Einzeltiteln ab, sind aber nicht automatisch raus. Natürlich kann man weiter oberhalb erst selektieren, aber das geht ein bisschen am System vorbei.
Sehe ich ähnlich - aber bei mir ist Kaufliste halt irgendwo auch ne lange Bank Sofort kaufe ich eigentlich quasi nur die neuen Alben der Bands, bei denen ich auf Komplettierung achte und absolute Überflieger, die voll mein Ding sein MÜSSEN. Ansonsten warte ich lieber einige Monate - und dann kaufe ich mir gerne auch ne 7,5-Scheibe aus nem Genre das mir taugt. Im Zweifelsfall haben aber die Klassiker den Vorrang, die in den 70ern, 80ern, 90ern oder vor nur wenigen Jahren im 9er / 10er Bereich waren. Eine 6er Scheibe in einem Genre, das mir voll am Herzen liegt ist aber mit Sicherheit noch nicht raus - eine 5er oder 4er aber wohl schon.
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von Teichfrosch » Mittwoch 15. Dezember 2010, 14:36
So viel Geld wie ihr möchte ich auch haben (= Ich wildere halt auch gerne abseits der metallischen Pfade, wenn man da alles holt was einem zusagt muss man sich den Rest des Monats von wenig schmackhaften CD-Hüllen ernähren.
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von Jhonny » Mittwoch 15. Dezember 2010, 23:18
Teichfrosch hat geschrieben:So viel Geld wie ihr möchte ich auch haben So viel wie ich zu haben ist zumindest keine Kunst... Teichfrosch hat geschrieben:(= Ich wildere halt auch gerne abseits der metallischen Pfade, wenn man da alles holt was einem zusagt muss man sich den Rest des Monats von wenig schmackhaften CD-Hüllen ernähren.
Mit 3 oder 4 CDs im Monat bin ich zufrieden, ein leckerer Jogurth, ein paar Bananen und im Sommer Gegrilltes hat Priorität 
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von Eike » Mittwoch 12. Januar 2011, 16:52
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von Dekalog der Elemente » Mittwoch 12. Januar 2011, 20:46
Das erklärt wohl was ich seltsam an dem Album fand....abgesehen davon find ich's wieder sehr gelungen, auch wenn mir die 3 Vorgänger noch n Ticken besser gefallen.
Im Auge des Feindes sehe ich nur mich selbst - Fyrt Byrask
Grundsätzlich ist Mettwurst wie Paprika, nur in einem anderen Härtegrad.
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