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von Holger Andrae » Samstag 5. März 2011, 09:10
SharkPredator hat geschrieben:ehrlich, bis auf die wikingerthematik hätte ichs nie gewagt, diese bands zu vergleichen..
die meisten metaller um die 15,16 jahre rum steigen mit power/melodicmetal zeug ein. bei mir und quasi all meinen bekannten war das so, und generell ist auch gerade bei dieser musikrichtung die dichte der jüngeren fans recht hoch
Die meisten, die ich kenne, steigen doch aktuell mit Metalcore oder Mittelalterzeug ein, da man diese Musik über Medien, Charts, Freundeskreis am ehesten mal zufällig mitbekommt. Die Bewegung von melodisch-traditionellen Bands hin zu DM ist mir noch nicht oft untergekommen. Hm, vielleicht nehme ich das als Außenstehender aber auch falsch wahr.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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von Feamorn » Samstag 5. März 2011, 11:28
"Startbands" in meiner Umgebung waren Metallica und Blind Guardian, wenn ich mich recht erinnere. Dann kamen recht zügig Maiden und Iced Earth dazu. Ich hab dann erstmal den Umweg über weitere Power Metal Acts genommen, während einige Freunde direkt zu Slayer und dann zum Death Metal kamen, was bei mir ca. ein Jahr später erst mit In Flames losging. Amon Amarth kamen erst mit der Fate Of Norns in meinen Dunstkreis, da war ich aber eh schon in allen Gassen unterwegs. Zu einem Freund von damals hab ich keinen Kontakt mehr, der ging allerdings in eine recht, extreme bis merkwürdige Richtung zuletzt. Der Zweite hört kaum noch Metal (mit einer Nicht-Metallerin verheiratet und mittlerweile Vater, kein generelles Nicht-Interesse, aber andere Prioritäten), während der Dritte, selbst schon lange Musiker, sich vom Metal ganz schön entfernt hat (O-Ton: "langweilt ihn größtenteils"), allerdings hat er bei mir alle paar Wochen mal Listening-Sessions mit dem neuesten Kram in meiner Sammlung.  Zumindest an Ayreon und vielen der proggigeren Alt-Meistern hat er aber immernoch Spaß, ebenso an den avantgardistischen/progressiven Death und Black Sachen. Vielleicht waren wir auch zu früh für den Amon Amarth "Hype"? (Haben um '98 rum angefangen.)
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von Rüdiger Stehle » Samstag 5. März 2011, 11:34
Bei mir war das mit Amon Amarth etwas bizarr. Ich hab die Band vor den meisten anderen kennengelernt, nämlich mit ihrem zweiten Demo "The Arrival Of The Fimbul Winter", das ich mir damals bei einem Demo-Händler bestellt habe. Die Debüt-EP habe ich mir dann noch gekauft, aber für nicht schwarzmetallisch genug befunden und die Band dann nicht weiter verfolgt. Der Wiedereinstieg kam dann bei mir auch erst mit der "Fate Of Norns", weil da dann die sehr einseitige Fixierung auf Black Metal vollends vorbei war und ich nachentdecken wollte, was ich so alles verpasst habe, seit "Sorrow Throughout The Nine Worlds". Die fand ich damals nämlich schon auch sehr gut, aber ich musste mich eben einschränken und da hatte der Black Metal die absolute Priorität.
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von Jhonny » Samstag 5. März 2011, 15:29
Feamorn hat geschrieben:"Startbands" in meiner Umgebung waren Metallica und Blind Guardian, wenn ich mich recht erinnere. Dann kamen recht zügig Maiden und Iced Earth dazu. Ich hab dann erstmal den Umweg über weitere Power Metal Acts genommen, während einige Freunde direkt zu Slayer und dann zum Death Metal kamen, was bei mir ca. ein Jahr später erst mit In Flames losging. Amon Amarth kamen erst mit der Fate Of Norns in meinen Dunstkreis, da war ich aber eh schon in allen Gassen unterwegs.
das war bei uns alles sehr ähnlich - auch da gings über In Flames, Soilwork und Amon in den Death und Black Metal - Zwischenstationen Dimmu Borgir, Hypocrisy, Cannibal Corpse, Six Feet Under oder Immortal. Mir hat das aber erst mal kaum getaugt - ich hab das Savatage-Review hier auf der Seite gelesen, die Scheibe geordert und das als richtig coolen Metal empfunden Trotzdem schätze ich heute Amon sehr, bin da über die Fate Of Norns rein, das RockHard Review klang spannend, ebenso Songs auf Samplern, die halt absolut nicht das waren, was ich unter Death Metal befürchtete - melodisch, episch, musikalisch 
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von Havoc » Montag 7. März 2011, 20:25
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von Rüdiger Stehle » Dienstag 8. März 2011, 01:42
Ich bereue das gerade so was von überhaupt nicht, dass ich das alles geordert habe. Ist heute schon angekommen, und ich bin mir sicher, dass ich damit noch viel Spaß haben werde, wenn mir die Zeit gegeben ist, es aufmerksam anzuhören. Die Re-Issues sind echt schön geworden, haben sehr interessante Linernotes und die Artworks machen einfach Spaß.
Dass ich die Musik mag, das wusste ich ja schon, aber so mit Booklet, Lyrics und allem drum und dran macht das gleich doppelt soviel Spaß. Gerade für den Germanofreak, der ich ja bekanntlich bin. Das Titelstück vom letzten Album ist schon so richtig, richtig genial.
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von Havoc » Dienstag 8. März 2011, 16:16
Rüdiger Stehle hat geschrieben:Das Titelstück vom letzten Album ist schon so richtig, richtig genial. "Twilight Of The Thunder God" ist eh ein noch stärkeres Album als ich anfangs dachte. Habe das die Tage noch ein zwei mal gehört und komme zu der Erkenntnis, dass AA völlig zurecht da stehen wo sie stehen. Auch "Versus The World" hat sehr starke Songs. Nur mag ich da die Produktion nicht ganz so gerne.
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von scumi » Dienstag 8. März 2011, 16:37
Ich hab Amon Amarth erst mit der "With Oden on our Side" für mich entdeckt, obwohl ich sie schon vorher kannte. Ich hatte aber das Gefühl, dass sich die Band im Laufe der Jahre in eine melodischere Richtung entwickelt hat, die mir mehr zusagt. Auf dem letzten Album "Twillight of the Thundergod" sind sogar einige richtige "Smash-Hits" drauf, wie eben der Titeltrack, auch wenn auf der Platte nicht alle Nummern bei mir zünden.
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von the seeker » Mittwoch 9. März 2011, 14:27
finde nachwievor Versus The World am besten, neben Sorrow... und Once Sent... bin aber schon gespannt auf die neue
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von Martin Schneider » Donnerstag 10. März 2011, 01:41
Wegen euch bin ich jetzt auch wieder auf dem Amon Amarth-Trip. Bei mir läuft grad die "Twillight Of The Thundergod" rauf und runter.
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