Destruction

Re: DESTRUCTION

Beitragvon Rüdiger Stehle » Dienstag 20. November 2012, 22:05

Warum denn nicht gleich verbinden, die Dinger? Solche gesperrten Thread-Leichen sind unnötig wie ein Kropf.
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Re: DESTRUCTION

Beitragvon Oliver Passgang » Dienstag 20. November 2012, 22:34

Rüdiger Stehle hat geschrieben:Warum denn nicht gleich verbinden, die Dinger? Solche gesperrten Thread-Leichen sind unnötig wie ein Kropf.


Stimmt, soweit habe ich eben gar nicht gedacht. Danke!

Nur darf es aber gerne um Schmier & Co. gehen; unsere Gruppentherapie zum neuen Album kommt auch bald. :)
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Re: DESTRUCTION

Beitragvon Eike » Dienstag 2. Juli 2013, 13:24

Die fiel ja eher lauwarm aus.
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Re: DESTRUCTION

Beitragvon Michael Sommer » Mittwoch 21. August 2013, 21:20

Was habt ihr denn zu Destruction live gesagt! Fand Sie diese Saison wirklich amtlich.
Auch die letzten drei Veröffentlichungen blieben doch ordentlich hängen! Fand sie zumindest besser als Kreators neue Wege (ja, ich muss mich als Kritiker der Phantom Antichrist outen ;-) )

Lg Michi
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Re: DESTRUCTION

Beitragvon firestarter » Mittwoch 21. August 2013, 21:32

Zeitgenössische Destruction und Kreator sind vergleichbar irrelevant.
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Re: DESTRUCTION

Beitragvon Holger Andrae » Mittwoch 21. August 2013, 21:40

Das kann man auch anders sehen. Destruction sind für mich seit der Reunion völliger Unsinn. Braucht kein Mensch. Während die in ihren Anfangstagen - wenn auch unterhaltsam und amüsant - die Extreme ausgelotet haben und dabei auch noch großartiges Gerumpel produziert haben und mit bis inklusive (!) "Cracked Brain" erstklassiges Material veröffentlicht haben und heuer nur noch Aufgewärmtes in "modern" geboten wird, ist sich das Ruhrpottquartett zumindest treu geblieben. Die - wenn von mir aus auch gern gehörten - Politik-Sprüche von Mille sind natürlich albern, aber musikalisch hat Kreator eine Entwicklung (oha!) durch gemacht, die ich nachvollziehen kann. Destruction ist stehen geblieben und hat lediglich andere technische Mittel genutzt. ALbern.
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Re: DESTRUCTION

Beitragvon firestarter » Mittwoch 21. August 2013, 21:45

Holger Andrae hat geschrieben:Das kann man auch anders sehen.


Mach Sachen!

Holger Andrae hat geschrieben:bis inklusive (!) "Cracked Brain" erstklassiges Material veröffentlicht haben


Punkt.

Holger Andrae hat geschrieben:heuer nur noch Aufgewärmtes in "modern" geboten wird


Selbiges machen Kreator für mich, nur mit wesentlich mehr "Erfolg".
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Re: DESTRUCTION

Beitragvon Michael Sommer » Donnerstag 22. August 2013, 08:20

Ne, ich würd Holger schon zustimmen! Kreator haben sich musikalisch enorm weiter entwickelt. Sami Yli-Sirniö hat denen schon was gebracht. Violent Revolution und Enemy of God sind absolute Meilensteine der letzten Dekade. Auf der 2001er Tour mit Destruktion und Sodom haben sie zudem auch klar ihr Revier markiert;-) Allerdings finde ich, führt diese musikalische Entwicklung in ne falsche Richtung. Die Phantom Antichrist hat mir einfach nicht mehr gefallen (bitte nicht hauen). Ich find sie zu "In Flames"-lastig... Zudem war die Live-Tour einfach nur übertrieben. Kreator war zwar immer für eine große Bühnenschow bekannt, aber der Aufbau glich einer Zirkusveranstaltung. Schon allein das Video vor dem Intro hätte man sich schenken können, zumal auf der Setlist die 80er wie immer zu kurz gekommen sind.

Zu Destruktion: Warum sollte sich Destruktion weiterentwickeln. Sind nicht veränderte Recordingbedingungen und bessere Spieltechniken auch eine Form der Progression. Ich finde, zur Musik von Destruktion passt einfach keine Evolution. Die sollen das machen, was sie schon immer gemacht haben. Das ist halt einfach das, was sie am besten können. Geradlinig thrashen... Mir haben die Reunion-Sachen eigentlich ziemlich gut gefallen. The Antichrist, Inventor of Evil und Day of Reckoning sind doch super Scheiben! Lieber solche Destruktion als Kreator in den 90ern;-)
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Re: DESTRUCTION

Beitragvon firestarter » Donnerstag 22. August 2013, 12:59

Michael Sommer hat geschrieben:Violent Revolution und Enemy of God sind absolute Meilensteine der letzten Dekade.


Die VR ist sehr stark, aber die EOG ist quasi das Gegenstück zu einem Meilenstein, denn mit der Scheibe hat die unsägliche Entwicklung Richtung MeloDeath/Power Metal-Geschwurbel begonnen.

Michael Sommer hat geschrieben:The Antichrist, Inventor of Evil und Day of Reckoning sind doch super Scheiben!


Nö.
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Re: DESTRUCTION

Beitragvon Rüdiger Stehle » Donnerstag 22. August 2013, 13:31

KREATOR:
Die Klassiker sind unanfechtbar und gehen für mich bis "Coma Of Souls". Die experimentelle Phase der Neunziger finde ich bei "Renewal" und "Outcast" sehr gelungen, "Endorama" geht mir etwas zu weit, ist aber trotzdem ein spannedes Album. Die Rückkehr zum Thrash mit VR fand ich gigantisch. Die Alben danach fand ich bei Erscheinen allesamt toll, aber sie haben sich unheimlich schnell abgenutzt. Die neueste KREATOR, die ich regelmäßiger auflegen würde (wenn ich Zeit hätte) wäre die "Violent Revolution".

DESTRUCTION:
Für die Klassiker (bis einschließlich "Cracked Brain") gilt das Gleiche wie für KREATOR: Alles super! Lustigerweise mag ich ja sogar die Post-DESTRUCTION-Phase mit Rosenmerkel halbwegs gerne und suche immer noch die "Least Successfull Human Canonball". Von den ersten beiden nach der Reunion war ich dann erstmal ziemlich begeistert, aber auch hier schlich sich dann bald ein Gefühl der Abnutzung ein. Bei DESTRUCTION gefällt es mir nicht so sehr, wie sie den alten Stil im neuen Soundgewand spielen. Das ist mir zu viel Geballer, ähnlich wie bei EXODUS. Das ist eine Band, die ich lieber "richtig retro" hören würde.

Damit kommen wir einmal mehr zu dem Ergebnis, dass SODOM die beste Band der großen Drei bleibt. Die sind sich treu geblieben, ohne sich zu sehr zu wiederholen, und sie klingen zeitgemäß ohne stilistisch und produktiontechnisch zu moderne Auswüchse mitzumachen. Daher: Tom & Co. haben die Nase bei mir in Sachen Teutonenthrash rein subjektiv gesehen klar vorne - zusammen mit ein paar obskureren Bands.
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