Enslaved

Re: Enslaved

Beitragvon Pillamyd » Sonntag 17. Januar 2021, 23:40

Würde ich befürworten. Sowas lese ich ja immer sehr gerne.
So hätte ich auch noch Zeit für meine Liste und könnte es sogar kombinieren.
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Re: Enslaved

Beitragvon Havoc » Dienstag 19. Januar 2021, 00:44

Pillamyd hat geschrieben:Würde ich befürworten. Sowas lese ich ja immer sehr gerne.
So hätte ich auch noch Zeit für meine Liste und könnte es sogar kombinieren.


Mhh. Bin mir ob dieses Unterfangens immer noch nicht so ganz sicher. Wenn man meine Kommentare in diesem Thread so verfolgt und generell was ich hier so schreibe, dann kann man sich sicherlich schon so in etwa denken wie die Chose aussehen wird. ;-)
Andererseits. In Gänze weiß ich es ja selbst immer noch nicht. :grins:
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Re: Enslaved

Beitragvon Havoc » Sonntag 24. Januar 2021, 22:35

So. Dann starten wir mal das waghalsige Unterfangen, 15 Enslaved-Alben in eine Reihenfolge zu bringen. Die EPs lasse ich mal außen vor.

Platz 15

Eld (VÖ: April 1997, Spielzeit: ca. 59 min)

Bild

Auf dem Cover sehen wir einen Bilderbuchwikinger. Sehr gute Auswahl beim Casting könnte man meinen. Aber das ist, wie wir alle wissen, natürlich tatsächlich der Vorkreischer Grutle Kjellson, der quasi neben Ivar Bjornson Enslaved ist. Die Nebenmannschaft wurde im Laufe der Zeit ja immer mal wieder verändert. Bereits das Cover deutet an, dass die Musik sich noch mehr vom reinen Black Metal wegbewegt. Gleich der 16-minütige Opener mit seiner langen hymnischen Einführung zeigt auf, wo die Reise hingeht. Ein Song der irgendwie gar nicht so wirkt als wäre er so derart lang. Ein gutes Zeichen will man meinen. Danach kommen aber kürzere Songs. Mal etwas Raserei hier, ein paar hymnische Gesänge da. Das ist schon auch stark, aber man hat ein wenig den Eindruck, dass man auf diesem Album noch nicht so genau wusste, was man denn eigentlich will. Es ist wirklich kein schlechtes Album, aber die Songs wirken doch etwas zerfahren und kristallisieren sich nicht so richtig heraus. Deswegen fällt es mir auch echt schwer hier bestimmte Songs hervorzuheben. Auch nach dem x-ten Durchlauf bleibt nicht richtig viel hängen. Ich denke, viele Fans der ersten beiden Alben dürften das damals ein wenig verstörend empfunden haben. Ein weiterer Negativpunkt ist der relativ schwachbrüstige Sound (insbesondere das Schlagzeug). Wenn ich das mit den neuen Alben vergleiche! Von daher bekommt das dritte Album der Herren von mir schweren Herzens die rote Laterne. Irgendein Album muss es halt treffen.
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Re: Enslaved

Beitragvon Havoc » Montag 25. Januar 2021, 21:46

Platz 14

Blodhemn (VÖ: Juni 1998, Spielzeit: ca. 40 min)

Bild

Album Numero 4 hat aus den vermeintlichen Fehlern des Vorgängers „Eld“ gelernt, fällt deutlich fokussierter aus und ist mit knapp unter 40 Minuten sogar das kürzeste Werk der Norweger überhaupt. Weiterhin klingt das Album deutlich kälter, härter, brachialer und sperriger. Man könnte sagen, dass es wieder ein kleinwenig mehr zum Sound der ersten Werke zurückgeht, aber dennoch auch nach vorne schaut. Wir alle wissen, was dann beim nächsten Album folgen sollte. Dennoch geht es mir auch hier ein wenig wie bei „Eld“. Echte Hammersongs sind nicht so richtig auszumachen. Am ehesten bleibt vielleicht noch der anfangs ganz schön galoppierend rasende Titeltrack hängen. Aber insgesamt ist das schon ein ziemlich heftiges Gewitter, das hier aufgefahren wird. Es hat zwar hier nur für den vorletzten Platz gereicht, aber ich muss zugeben, dass das Album im Zuge meines seit Wochen anhaltenden Enslaved-Wahns doch immens hinzugewonnen hat. Das ist schon guter Stoff. Auch das Coverartwork mit dem leicht versteckten Totenkopf ist schön anzusehen. Interessant übrigens auch, dass die Band knallhart ihr Ding durchzieht, wo andere Bands wie Dimmu und Cradle zu der Zeit gerade durch die Decke gingen. Aber ich glaube Enslaved können gar nicht anders, als einfach ihr Ding durchzuziehen.
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Re: Enslaved

Beitragvon Rüdiger Stehle » Dienstag 26. Januar 2021, 00:12

Blodhemn eg svergar!
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Re: Enslaved

Beitragvon Loomis » Dienstag 26. Januar 2021, 00:17

Den Schlagzeuger Dirge Rep haben wir mal backstage bei einem gemeinsamen Gig getroffen. Sehr netter Typ und ein glühender Bathory-Verehrer. 8-)
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Re: Enslaved

Beitragvon Rüdiger Stehle » Dienstag 26. Januar 2021, 00:27

ex-Gehenna, der Gute. Auch eine ganz hervorragende Referenz, die Band.
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Re: Enslaved

Beitragvon Havoc » Dienstag 26. Januar 2021, 00:45

Rüdiger Stehle hat geschrieben:Blodhemn eg svergar!


Ja. War wohl klar, dass meine Tabelle etwas andersherum laufen wird als bei Dir. :grins:

Soeben habe ich Folge 10 dieser "Heimvegen-Miniserie" namens "Viking Metal" geguckt. Da geht es allen voran um "Vikingligr Veldi" und "Frost".
Das war bisher vielleicht die beste Episode. Die Live-Szenen! Mir war nicht bewusst, dass die damals auch live diese Kostüme getragen haben die sie auf den
Backcover der Alben drauf haben. Wie geil ist das denn?! Bei youtube findet man sogar ein über 40-min Live Dokument von ich glaube 1995. Wat geil!
Bin dann auch noch bei einem Konzert aus 2011 gelandet. Irgendein Waldfestival in Norwegen. Fand es schon beeindruckend wie die Band hier ihren Set runterzockt.
Allen voran Grutle. Auch live echt stark. Auch wenn Ice Dale mir fast schon zu sehr den Rockstar gibt. :P
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Re: Enslaved

Beitragvon Rüdiger Stehle » Dienstag 26. Januar 2021, 00:52

1995 habe ich sie das erste Mal live gesehen. Mit Marduk und Krabathor auf der schwäbischen Alb in einem 500-Seelen-Kaff im Jugendhaus. "Winter War Tour 1995".
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Re: Enslaved

Beitragvon Havoc » Dienstag 26. Januar 2021, 00:59

Rüdiger Stehle hat geschrieben:1995 habe ich sie das erste Mal live gesehen. Mit Marduk und Krabathor auf der schwäbischen Alb in einem 500-Seelen-Kaff im Jugendhaus. "Winter War Tour 1995".


Coole Sache. Hättest du es da für möglich gehalten, dass die mal eine solch beachtliche Karriere hinlegen?
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