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von the seeker » Dienstag 2. Oktober 2012, 14:54
mir gefallen deutsche Texte oft besser @Teichfrosch welche Lieder von Lunar Aurora zählst du zu den Besten? das letzte Album "Hoagascht" könnte auch dem Oliver gefallen, das ist etwas gediegener und durchaus innovativ, ich liebe den Dialekt  hatten SECRETS OF THE MOON, CELTIC FROST/TRYPTIKON oder ABIGOR denn mal deutsche Texte? da finde ich nix... wo soll dann der Qualitätssprung sein?
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von Teichfrosch » Mittwoch 3. Oktober 2012, 03:06
Es geht ja eben darum dass sie Qualität haben eben weil sie KEINE deutschen Texte haben. Ich bezweifel zwar, dass das mit der Sprache zu tun hat, aber gute Schwarzmetaller mit deutschen Texten kenne ich persönlich nicht. Bzgl. LUNAR AURORA: hab ich "Lieder" geschrieben? Tatsächlich. Sagen wir lieber: Lied, und zwar "Glück". Das hat viele gute Passagen, macht aber auch nicht alles richtig. Wobei man natürlich sagen muss, dass ich nur 3 Alben kenne ("Andacht", "Mond" und "Zyklus"), und das auch nur, weil ich krampfhaft versucht habe daran etwas zu finden, was mich zu fesseln vermag. Schuld ist daran Jesus, denn da er sonst einen tollen BM Geschmack hat (quasi sobald eine Band nicht auf Deutsch textet) dachte ich, dass hier etwas sein müsste, was mich zu begeistern vermag. Tatsächlich hat sich aber heraus gestellt, dass schlechter deutscher Blackmetal sein Kryptonit ist, so wie bei mir gewisser Powermetal. Wobei natürlich "schlecht" im Auge des Betrachters liegt  Bzgl. Texten allgemein... ich bin kein wirklicher Textfanatiker. Wenn es zu platt wird widert es mich an, wenn es sehr spannend ist erregt es meine Aufmerksamkeit, meistens höre ich aber Musik ohne mich mit den Lyrics zu beschäftigen. Insofern glaube ich auch nicht, dass ausgerechnet Deutsch als Sprache für mich das Problem darstellt, insbesondere da man von den Texten wirklich nicht viel versteht, garstig wie sie dahergekeift werden. Das ist tatsächlich ein rein musikalisch begründetes Problem, und ich benenne es eben mit "kitschige Gotenromantik". Trauriger Tiefpunkt hierbei sind DORNENREICH, der nicht grade glänzende Höhepunkt eben LUNAR AURORA, soweit ich das eben bisher beurteilen kann. Und so schauderhaft ich das bisher fand, egal ob NAGELFAR, AGRYPNIE, NOCTE OBDUCTA, EISREGEN, LUNAR AURORA oder DORNENREICH, empfinde ich auch wahrlich kein gesteigertes Interesse daran, mich mit diesem Zweig des Schwarzmetalls näher zu beschäftigen. Tolle Bands aus deutschsprachigen Ländern gibt es ja dennoch, wie schon erwähnt.
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von Drumtier » Mittwoch 3. Oktober 2012, 05:50
Oliver Passgang hat geschrieben:Durch Zufall stand ich letztens, wie es häufiger vorkommt, vor einer Bühne und habe mich von einer mit bis dato nur namentlich bekannten Band beschallen lassen und dabei dann endlich genau das gefunden, was ich an BM immer gesucht habe. Die Gruppe kommt in diesem Fall aus Deutschland und schimpft sich DER WEG EINER FREIHEIT. Songs wie 'Der stille Fluss' oder 'Zeichen' erreichen mich irgendwo ganz in der Tiefe. Blastbeats ohne Ende. Nachvollziehbare, wunderschöne und doch irgendwie BM-typische Melodien/Harmonien. Garstige, deutsche Vocals (wobei sich dieses Faible erst in letzter Zeit herauskristallisiert hat) mit feinen Texten. Abwechslung. Nicht sperrig. Das ist es. Genau das. Endlich. Kann mir jemand die mutmaßlichen musikalischen Vorbilder der o.g. Tracks nennen? 
Mir ging es mit der Band vor ein paar Monaten am Extreme Fest fast genauso! Hatte dann leider keine Zeit mehr mich wirklich in die Band einzuarbeiten und werd das auch vermutlich erst wieder nachholen wenn deutschsprachiger Black Metal für mich wieder einfacher erhältlich ist, aber die dürften auch ziemlich genau das treffen, was mich an deutschem Black Metal fasziniert. Experte bin ich zwar keiner, dennoch fühle ich mich zumindest ein wenig dazu berufen dem Teichfrosch zu widersprechen. NOCTE OBDUCTA sind fantastisch, da findest du sicher was passendes, die Nektar-Alben falls du die noch nicht kennst sind für mich der bisherige Höhepunkt deutschen Black Metals, AGRYPNIE kenn ich noch zu wenig, die werden aber mit dem Freiheitsweg in Zukunft erforscht. DORNENREICH kenn ich auch noch immer viel zu wenig, aber da hat mich erst ihr letztes Album "Flammentriebe" wieder so richtig zurück in ihre Arme gerissen. Die Band hat zwar hier im Forum auch einen eher schweren Stand, aber probier die aus!
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von Teichfrosch » Mittwoch 3. Oktober 2012, 12:21
Dazu kann ich nur sagen: Nö. Ich habe schon zu viel Zeit mit den genannten Bands aufgewendet. Man muss für sich selbst auch akzeptieren können dass es Sachen gibt, die andere feiern und die man selbst sich einfach nicht erschließen kann. "Nektar" kenne ich, langweilig und eklig süß.
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von trent » Mittwoch 3. Oktober 2012, 14:07
Teichfrosch hat geschrieben:Dazu kann ich nur sagen: Nö. Ich habe schon zu viel Zeit mit den genannten Bands aufgewendet. Man muss für sich selbst auch akzeptieren können dass es Sachen gibt, die andere feiern und die man selbst sich einfach nicht erschließen kann. "Nektar" kenne ich, langweilig und eklig süß.
Schade, aber anscheinend wohl nicht zu ändern... Zu Dornenreich muss ich sagen, dass ich bei denen bisher nur ein-, zweimal kurz reingehört habe. Zu mehr hat's nicht gereicht, denn die Band hat etwas geschafft, was mir bisher bei keiner BlackMetal-Band passiert ist: Die Stimme ging mir total auf die Nerven.
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von Oliver Passgang » Mittwoch 3. Oktober 2012, 18:33
Bei mir läuft gerade "In The Nightside Eclipse", und auch wenn ich die Platte bei Weitem noch nicht so gut kenne, wie ich vermutlich sollte, fällt mir immer wieder auf, wie unglaublich breit und dennoch rund das Album für ein Debüt ist, welches zudem (auch) stilprägend war und von Jugendlichen komponiert sowie eingespielt wurde. Im Vergleich zu anderen BM-Alben Anfang der 90er ist das ja fast schon zu professionell! 
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von Oliver Passgang » Samstag 26. Januar 2013, 23:28
Jesus hat geschrieben:26. WOODS OF DESOLATION "Torn Beyond Reason": Depressives Wald-und-Wiesen-Geschepper im Stil von AUSTERE, ISOLATION und GRIS. Nett. Zwar hat man alles schon mal gehört (mitunter auch besser), aber kann man sich gut anhören.
Wertes Wolltier, wenn man das alles wirklich schon mal gehört haben könnte, wäre es dann möglich, dass du mir 10 Anspieltipps zwischen WOODS OF DESOLATION und DER WEG EINER FREIHEIT kredenzt?  Das wäre herzallerliebst. <3
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von Jesus » Sonntag 27. Januar 2013, 10:05
Wie bitte? Noch mal auf Deutsch, bitte.
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von Oliver Passgang » Sonntag 27. Januar 2013, 11:36
Jesus hat geschrieben:Wie bitte? Noch mal auf Deutsch, bitte.
Gerne: Wenn die Musik, die WOODS OF DESOLATION spielen, nicht "neu" ist, weil auch schon andere Bands einen solchen Klang zelebriert haben, dann fände ich es super, wenn du mir einige Anspieltipps aus genau dieser Richtung nennen würdest. Denn das ist genau der Black Metal, den ich mag. DER WEG EINER FREIHEIT klingen in meinen Ohren relativ ähnlich und gefallen mir ebenfalls richtig gut, deshalb nenne ich sie an dieser Stelle mal als zweite Referenz. Vielen Dank im Voraus!
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von Jesus » Sonntag 27. Januar 2013, 12:29
Aaah, geht doch. Mein Verständnis der deutschen Sprache ist am frühen Morgen und ohne Kaffee eher mangelhaft. Wenn ich mich recht entsinne, fand ich DER WEG EINER FREIHEIT eher schlecht, aber ich kann ja mal schauen, was ich aus meinem Gedächtnis kratzen kann, das WOODS OF DESOLATION ähnelt. Allerdings dachte ich, dass Du Deinen Black Metal nur nach vorne preschend und mit Blastbeats bevorzugst? Depressive Black Metal mit feeble screams from the forests unknown passt irgendwie nicht zu dieser Beschreibung. AUSTERE: 'This Dreadful Emptiness' und 'Only the WInd Remembers'GRIS: 'Il Était une Forêt... ' und 'Cicatrice'SOMBRES FORÊTS: 'Le Royaume' und 'La Nuit'BEATRÌK: 'Requiem of December' und 'My Funeral to Come'MISERE LUMINIS: 'Le Mal des Siècles' und 'Birth of New Ages'FAULEN: 'Angstzustand' und 'Wege in die Einsamkeit'PENSÉES NOCTURNES: 'Coups de Bleus' und 'Monosis'NYKTALGIA: 'Misere Nobis' und 'Pavor Nocturnus'STERBEND: 'Einsamkeit' und 'Depressing Paths Through Fullmoon Forests'TRIST: 'Trnový Labyrint' und 'Sebevražední Andelé I'ELYSIAN BLAZE: 'Pyramid of the Cold Son' und 'Macabre Be Thy Blood'FORGOTTEN WOODS: 'The Starlit Waters / I, the Mountain' und 'As the Wolves Gather'SKAGOS: 'Anamnesis II: A Dry, Sterile Thunder, Without Rain' und 'Blossoms Will Sprout from the Carcass'Viel Spaß beim Anhören.
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