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von Frozen » Mittwoch 23. März 2011, 20:31
Nach einem Tag Dauerrotation gibts von mir folgendes Prädikat: Absolute Kaufempfehlung!
Wer von Amon Amarth erwartet, sich von grundauf zu ändern, muss dies seit "War of the Gods" abgeschrieben haben. Zwar halte ich den Song für den typischsten Amon Amarth Song überhaupt auf der Scheibe, aber genau das macht aus ihm einen Saugeilen Opener. Die Textstelle "Battle Horns gave off their Sound and Asgard Walls razed to the ground" ist wohl mit der geilste Lyrische Part dieses Jahres, einfach wegen seiner unglaublichen Kraft.
Daneben stimme ich Regina's Hörempfehlungen zu: "Doom Over Dead Man" ist, wie auch "The Last Stand of Frej", sehr stark komponiert, was gerade diejenigen, denen AA zu Stilgebunden sind, erfreuen dürfte. "Destroyer of the Universe" ist eine Hochgeschwindigkeitsgranate erster Güte, getoppt sogar noch vom sehr melodischen "For Victory or Death". Fantastische Gitarrenarbeiten wie wir es nicht anders kennen von AA. Das gilt auch für "Live Without Regrets", das mit vielen Tempowechseln besticht und so sehr abwechslungsreich ist.
Die hohe Anzahl Anspieltipps von mir zeigts, ich find die Platte stark. Mein Favorit ist immer noch "For Victory or Death", dicht gefolgt von "War of the Gods", "Live Without Regrets", "Destroyer of the Universe" und "Doom over Dead Man". Nicht im Albumschnitt sehe ich lediglich "Slaves of Fear", das einfach zu gewöhnlich ist, und "A Beast Am I" weil er mir (noch) nicht im Ohr hängen bleibt.
Top 5 Jahr 20151. ENFORCER - From Beyond 2. VISIGOTH - The Revenant King 3. ARMORED SAINT - Win Hands Down 4. SATAN - Atom by Atom 5. HORACLE - Dead Eyes Revelations MEINE SAMMLUNGCurrent Taste: Traditional Heavy Metal
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von Havoc » Donnerstag 24. März 2011, 20:59
Frozen hat geschrieben:Wer von Amon Amarth erwartet, sich von grundauf zu ändern...
...kein Klargesang?...kein Gefrickel?...kein rasierter Hegg im rosa Rüschenhemd? Och männo! 
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von drifter » Freitag 25. März 2011, 21:11
"Destroyer of the Universe" ist echt ein Ohrwurm.
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von Regina Löwenstein » Freitag 25. März 2011, 21:22
drifter hat geschrieben:"Destroyer of the Universe" ist echt ein Ohrwurm.
Aber sowas von!
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von Havoc » Samstag 26. März 2011, 12:06
Sehe ich das richtig.....auf der Bonus-DVD vom Digi sind alle 4 Bochum-Konzerte komplett drauf?? Krass?!
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von Havoc » Donnerstag 31. März 2011, 22:58
Um meine Frage selbst zu beantworten. Jaaa!! Unglaublich. Was für ein Hammer-Gimmick für ein neues Album. Hat es jemals eine bessere Bonus-DvD gegeben? Die AA-Fanboys müssen ja schier vor Freude ausgerastet sein. Für mich ist das Ganze noch etwas interessanter, das ich "The Avenger" und "The Crusher" noch gar nicht kenne. Erstere DvD läuft gerade. Scheint ziemlich geil zu sein. Zu "Surtur Rising" sag ich später was. Habe es erst einmal gehört. Über weitere Stimmen würde ich mich aber freuen. 
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von SharkPredator » Freitag 1. April 2011, 12:16
das ist in der tat der hammer! habe das teil vonnem kumpel ausgeliehen, der 2 der 4 alben auch noch nicht hatte. allerdings muss man sagen, die qualität ist nich 1 zu 1 die von cd... finde auf platte klingts dann doch nochmal en stück besser, aber für ne "live-scheibe" garkein übles ding. gestern war avenger dran, heute abend wird die crusher geschaut...
zum album kann ich noch net viel sagen, habe erst 2-3 durchläufe, aber ist keinesfalls so stark wie twilight..
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von SharkPredator » Sonntag 3. April 2011, 21:32
so, mittlerweile hab ich paar rotationen der neuen vollendet und kann mir ein urteil erlauben. wie erwartet eine starke scheibe, allerdings in meiner persönlichen amon-liga doch recht weit hinten platziert. aber für eine endgültige einordnung ists noch zu früh. favoriten sind bisher: slaves of fear (unter albumdurchschnitt, wtf?!?). verflucht starke nummer, vor allem stechen hier die strophen ein wenig heraus, jeweils am ende einer strophe hebt johan die stimme zu nem aggressiveren growl an, gefällt sehr. ansonsten auch astreine melodie, starker refrain, hammersong. desweiteren find ich töcks taunt sehr sehr geil. der aus der ich-sicht gesungene refrain gehört zu den musikalischen und lyrischen höhepunkten der platte. auch der mittelpart ab ca. 3:00 der zunächst ruhig beginnt, episch ausartet und im refrain gipfelt ist ne wohltat für die ohren. last stand of frej walzt sehr gemächlich durch die nordische landschaft, tut dies aber mit verdammt hoher qualität! epic ! granate! destroyer of the universe und der opener sind amtliche wenn auch nicht spektakuläre ohrwürmer. live without regrets und wrath of the norsemen spielen ne knappe liga drunter, aber wissen auch zu gefallen, vor allem wrath of the norsemen finde ich generell eher unterschätzt. jetzt zu den schwachpunkten: doom over dead man kommt nie auf den punkt, hier fehlt mir irgendeine mitreißende stelle. der song dümpelt die ganze zeit recht nett vor sich hin, wirklich schwach ist er nicht aber für amon-verhältnisse imho klar unterdurchschnittlich. dasselbe gilt für for victory or death, wobei ich sagen muss, dass mich die allzu poppige melodie tierisch nervt. würde sie wenigstens gut klingen, könnte ich mich mit der poppigkeit abfinden aber das tut sie in meinen ohren nicht darum daumen runter für dieses "gimmick". "a beast am I" ist leider absolute vollgrütze und dieser band schlicht unwürdig! das lied ist eine schande und ich würde fast soweit gehen und sagen es ist die schwächste nummer die die band bisher verbrochen hat! wären da nicht die beiden grottigen coverversionen von accept und ac/dc, die auf der special edition mit drauf sind. nun gut, dass man aus nem fiat keinen ferrari machen kann sollte man vorher wissen, also finger in zukunft weg von solchen experimenten und ordentliche schlachthymnen schreiben bitte 
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von Havoc » Sonntag 3. April 2011, 22:48
SharkPredator hat geschrieben:"a beast am I" ist leider absolute vollgrütze und dieser band schlicht unwürdig! das lied ist eine schande und ich würde fast soweit gehen und sagen es ist die schwächste nummer die die band bisher verbrochen hat!
Echt? Ich finde auch nicht, dass der Song ein Highlight der Platte ist, aber ein Totalausfall ist das für mich auch nicht. Generell finde ich aber meistes die schnelleren Songs der Band jetzt nicht sooo toll. Die Midtempo-Stampfer sind meist besser.
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von Havoc » Montag 4. April 2011, 20:31
Bewertung - "Surtur Rising"
Wichtigste Erkenntnis aus dem AA-Lager. Die Band hat ihr letztes Album definitiv nicht kopiert. Während „Twilight Of The Thunder God“ wahrlich fast nur auf typischen Hits aufgebaut war, so wird hier doch mal etwas anderes ausprobiert. Sowas doomiges wie „The Last Stand Of Frej“ gab es bisher wohl noch nicht. Sowieso fällt positiv auf, dass Hegg des Öfteren sehr tief growlt. Mir gefällt das sehr. Negativ dagegen ist, dass manche Passagen zu softig klingen. Allen voran „For Victory Or Death“. Diesen Kurs sollten sie auf keinen Fall weiter einschlagen und ausbauen. Letzten Endes ist „Surtur Rising“ dennoch ein typisches Album geworden, dass eigentlich keinen Fan wirklich enttäuschen sollte. Jubelarien sind allerdings aus meiner Sicht auch nicht angebracht, da es keine der letzten Veröffentlichungen übertrifft. In der Endabrechnung ist es vielleicht sogar mit ihr schwächstes Album.
-> 8,0 Punkte
Die Einzelkritik Song by Song:
01 War Of The Gods -> 8,5 - Schöner urtypischer AA-Opener. Relativ einfach gestrickt. Aber einen solchen Song muss man auch erst mal schreiben können!
02 Töck´s Taunt – Loke´s Treachery Par II -> 8,5 - Nicht der erhoffte Oberhammer. Aber ein schicker Stampfer mit cooler Melodie und einem tief röchelnden Hegg!
03 Destroyer Of The Universe -> 8,0 - Schnellerer Song mit einer etwas zu kitschigen aber dennoch guten Ohrwurmmelodie!
04 Slaves Of Fear -> 8,5 Cooler Song der von seiner einfach gestrickten Hauptmelodie her quasi das „The Pursuit Of Vikings“ der Platte darstellt, letzten Endes mit diesem Megahit aber nicht mithalten kann!
05 Live Without Regrets -> 8,5 - Wieder sehr coole Melodien. Dieser Song dürfte vielleicht der Geheimtipp der Scheibe sein. Ist besser als man anfangs denkt!
06 The Last Stand Of Frej -> 9,0 - Wieder sehr tiefer kehliger Gesang von Hegg. AA goes Funeral Doom? Nein. Nicht ganz. Nach dem langsamen tief gestimmten Beginn ergänzen wieder schöne Melodiebögen und sogar dezente Streicher das Klangbild. Ungewohnt und stark. Bester Song der Scheibe!
07 For Victory Or Death -> 7,0 - Der softe Kindergartenbeginn schockt erst mal. Danach kriegt der Song aber die Kurve und macht durchaus Spaß!
08 Wrath Of The Norsemen -> 8,5 - Der zweite erst nach mehreren Durchläufen wirklich zündende Geheimtipp. Cooles Stück!
09 A Beast Am I -> 7,0 - Die schnellen AA-Stücke mag ich meist nicht so. Nix Besonderes aber ganz ok!
10 Doom Over Dead Man -> 7,5 - Die Streicher sind gar nicht mal so übel. Dennoch weiß der Song nicht so richtig zu begeistern. Da waren die Rausschmeißer auf den Vorgängeralben deutlich besser!
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