
Die ersten Alben sind noch stark am Thrash Metal angelehnt. Und noch sehr „noisy“ und für mich kaum hörbar. Erst ab der „Killing Technology“ wirkt die Musik der Band mehr durchdachter und die Songs haben Strukturen. Ab da an verschanzen sich Voivod immer mehr im progressiven Bereich, wobei der Thrash-Anteil nicht ganz verschwindet, aber schon noch zu hören ist und den sie für mich auf der „Nothingface“ perfektionierten. Welches wohl dann auch zu dem erfolgreichsten Album der Bandgeschichte gehört.

Die Band ist eigentlich sowas wie eine Konzeptband, zumindest tragen sie den Namen einer fiktiven Figur, dessen Geschichte in den ersten 5 Alben, sowie in „Phobos“ fortgesetzt und im Album „Voivod“ beendet wird.
Das Konzept ist sehr geprägt vom Science Fiction und wikipedia erklärt diese Geschichte kurz und knapp:
„Die ersten fünf Alben stellen ein Gesamtkonzept um die Geschichte des „Voivods“ dar. Er wird als „post-nuklearer Vampir“ dargestellt. Auf „War and Pain“ erwacht er nach einem Atomkrieg zum Leben und gewinnt im Zuge weiterer Atomkriege auf „Rrröööaaarrr“ an Kraft, wo er zu „Korgüll the Exterminator“ mutiert.[28] Nach dem Aufbruch ins All auf „Killing Technology“ beschreibt „Dimension Hatröss“ die Erlebnisse des Voivod in einem von ihm geschaffenen Mikrokosmos, auf „Nothingface“ zieht er sich in sein tiefstes Inneres zurück. Die Geschichte um den Voivod wurde erst auf „Phobos“ fortgesetzt und fand damit seinen vorläufigen Abschluss.“
Nachdem Denis Bélanger dann nach der „The Outer Limit“ wegen Depressionen die Band verlässt und durch Eric Forrest, der nicht nur die Vocals sondern auch den Bass übernimmt, ersetzt wird, kehrte Denis 2002 wieder zurück zur Band. Vier Jahre zuvor hatte Eric Forrest einen schweren Unfall, der ihn neun Monate lang ins Koma versetzte, worauf die Band auf der Kippe stand.
Neben Denis Rückkehr gab es auch eine besondere Überraschung, denn Jason Newsted stieg in die Band ein und ist ein Jahr später, auf dem gleichnamigen Album „Voivod“ zu hören. Was schließlich auch das letzte Album mit Denis D’Amour war, denn dieser Verstarb 2005 leider an den Folgen des Darmkrebs. Die nächsten zwei Alben „Katorz“ und „Infini“ (letzteres erschien letztes Jahr) würde es nicht geben, wenn D’Amour die Songideen und Gitarrenspuren nicht an die Band weitergegeben hätte.
Die Band zeichnet sich im Wesentlichen durch die einzigartigen spacigen Riffs, sowie dem schrägen Gesang von Bélanger und den Progressiven Einflüsse aus.



