Ein abseitiger Empfehlungsthread

Hier geht es um das alles, was den Rocker / Metaller / Goth so bewegt.

Re: Ein abseitiger Empfehlungsthread

Beitragvon Dead_Guy » Mittwoch 12. August 2026, 22:09

Zur aktuellen Neptunian Maximalism will ich definitiv ein paar Worte zu verlieren und dann sind da ja noch die Sachen die ein Festival-Bekannter im DF, namentlich Markus Eisenbeiner, empfiehlt wo ich auch noch reinhören will, da der gute mein größter Einfluss momentan in Sachen obskuren Kram ist, nachdem ich meine späte Jugend bis jungen Erwachsenalter vor allem vom guten Wolf-Rüdiger geschmacklich geprägt wurde.
Benutzeravatar
Dead_Guy
Hobbymetaller
 
Beiträge: 1459
Registriert: Donnerstag 16. Oktober 2025, 20:38
Wohnort: Lage (NRW)

Re: Ein abseitiger Empfehlungsthread

Beitragvon Havoc » Mittwoch 12. August 2026, 22:11

Habe leider wenig Zeit um mich hier wirklich mit zu beschäftigen...aber was ich sagen kann ist, dass ich das Coverartwork der CONDOR geil finde. Hätten Manilla Road vesucht ein Black Metal Album einzuspielen, hätte dass das Cover sein können. 8-)
Benutzeravatar
Havoc
Metaller mit zu viel Zeit
 
Beiträge: 23951
Registriert: Sonntag 7. Februar 2010, 12:10

Re: Ein abseitiger Empfehlungsthread

Beitragvon salisbury » Mittwoch 12. August 2026, 23:01

Ach ja natürlich: BRUTUS habe ich mir ein paar Songs angehört und das finde ich sehr toll, bin mir aber nicht sicher ob ich das schon geschrieben habe. Das gehört eigentlich in die Sammlung
Realer Name: Thomas Becker
Benutzeravatar
salisbury
Musikredaktion
 
Beiträge: 23137
Registriert: Samstag 10. April 2010, 15:52
Wohnort: München

Re: Ein abseitiger Empfehlungsthread

Beitragvon kingdiamond » Mittwoch 12. August 2026, 23:03

Dead_Guy hat geschrieben:Markus Eisenbeiner


Jo, hatte mir auch schon mal gedacht, dass der dir musikalisch recht nahe ist.
Mit OTTONE PESANTE hatte er glaube mal einen der wenigen Volltreffer für mich dabei.
Das fetzt aber.

Der WRM hat mit STYX ja auch einen guten Geschmack. ;-)
Ansonsten hat der ja auch meist etwas klassischen Heavy Metal im Programm, den ich durchaus auch höre.
Die Belohnung für Geduld ist Geduld!
Was man anfängt, muss man auch zu En
Benutzeravatar
kingdiamond
Nackenbrecher
 
Beiträge: 5738
Registriert: Freitag 30. Dezember 2011, 16:11
Wohnort: Thüringens Franken

Re: Ein abseitiger Empfehlungsthread

Beitragvon Dead_Guy » Mittwoch 12. August 2026, 23:07

Also Styx und der ganze AOR Kram ist halt das wo ich beim Mühlmann draußen bin, kannste mich jagen mit, ja ich hab ne Journey hier stehen und Toto geht ab und an aber der überwiegende Zeil ist mir einfach zu süßlich.
Benutzeravatar
Dead_Guy
Hobbymetaller
 
Beiträge: 1459
Registriert: Donnerstag 16. Oktober 2025, 20:38
Wohnort: Lage (NRW)

Re: Ein abseitiger Empfehlungsthread

Beitragvon Dead_Guy » Sonntag 30. August 2026, 10:31

Bild
Ingurgitating Oblivion - Ontology Of Naught

Da ich momentan nichts aktuelles habe wo ich groß Worte zu verlieren kann, gibt es nun einen älteren Text zu einem absoluten Jahreshighlight aus dem Jahr 2024. Wer es gerne verdreht und anstregend haben will wird hier bestens bedient.
Die Band aus Berlin war mir bis dato gar nicht bekannt, aber da ich es mir dem Jahr zur Aufgabe gemacht habe alle Releases die von OdiumNostrum auf YT (meine Stammquelle für anspruchsvollen wie abseitigen BM/DM) hochgeladen wurden anzutesten bin ich auf dieses Machwerk so gestoßen. Ich weiß ehrlicherweise nicht mehr wann mich ein Album so dermaßen ge- bzw. überfordert und mir so dermaßen vor den Kopf gestoßen hat. Fünf überlange Tech-/Avantgarde Death Metal Kompositionen die mit monströsen Ausmaß sich und den Hörer ins Nirvana frickeln. Egal welche Tech Death Band ihr gerade im Ohr habt, die ist dagegen eingängig wie leicht verdaulich, das hier ist ein Ritt in Vollgeschwindigkeit durch die Katakomben antiker Großbauten. Nachvollziehbare Riffs und dergleichen wird vom restlichen Getose sofort wieder verschluckt, was die band aber von den anderen in dem Sektor abhebet ist das trotz der massiven Technik, die hier auch zur Schau gestellt wird, es nie studentisch wirkt oder man das Gefühl bekommt es gäbe keine Songs, nein es wirkt stets bedrohlich wie aggressiv und wenn man das ganze beiseite schiebt merkt man das die Stücke klug komponiert und eben nicht dazu da sind sich auf seinen Fertigkeiten zu befriedigen. Und wenn der Hörer mal etwas Ruhe braucht gibt es die in Form von leiseren Parts die wahlweise sich am Free Jazz oder Prog bedienen, das Saxophon klingt sogar zwischendurch ziemlich elegant wenn es nicht gerade dazu da ist die Nerven zu bearbeiten. Passend zum Ganzen gibt es ein philosophisches Konzept was vom Artwork bestens eingefangen wird und fertig ist ein Album, nachdem man sich fühlt mental das Himalaya überquert zu haben. Lange Rede kurzer Sinn: dies ist mit Abstand mein Death Metal Album des Jahres, ein Werk welches ich noch immer nicht verstanden habe, aber es mich stets fesselt und herausfordert, danach braucht man aber erstmal was anderes.

https://youtu.be/rqv8UM_g-GY?si=k2KTgrRYeY8VrUK7
Benutzeravatar
Dead_Guy
Hobbymetaller
 
Beiträge: 1459
Registriert: Donnerstag 16. Oktober 2025, 20:38
Wohnort: Lage (NRW)

Vorherige

Zurück zu Die Rockbar

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 5 Gäste